Dematic hat den Innovationspreis der Initiative Mittelstand erhalten.
In der Kategorie „Logistik“ wurde das Unternehmen für das Konzept
„Logistics by Voice“ ausgezeichnet. Es integriert Pick by Voice mit
einem fahrerlosen Transportsystem. Pano Papamanoglou, Leiter Logistik
IT bei der Dematic, nahm die Ehrung bei der Preisverleihung auf der
CeBIT 2008 stellvertretend für das ganze Unternehmen entgegen.
Mit der Dematic-Lösung einer Integration von Pick-by-Voice und
automatisierten Sammelfahrzeugen erreicht ein Picker etwa die doppelte
Kommissionierleistung. Die sonst üblichen Listen und manuellen
Kommissionierfahrzeuge sind Vergangenheit. Zugleich reduziert sich die
Fehlerquote spürbar. Zu den weiteren Vorteilen zählen die ergonomische
Handhabung und ein automatisierter Weitertransport der kommissionierten
Paletten zum Warenausgang. All das trägt zu einem zügigen Return of
Investment bei.
Das System eignet sich für alle Zweige der produzierenden und
weiterverarbeitenden Industrie, in denen nach der Kommissionierung
mittels Pick-by-Voice innerbetriebliche Transportwege zurückgelegt
werden müssen: der Metallindustrie, bei Automotive- und Assembly
Systems, der kunststoffverarbeitenden Industrie, der Chemie- und
Pharmaindustrie, bei der Fertigung und Kommissionierung von
Freizeitkleidung, aber auch bei der Nahrungs- und
Genussmittelproduktion. Weiter kann es im Groß- und Versandhandel zum
Einsatz kommen.
Kein anderer Markt ist bekanntlich so hart umkämpft wie der für
Lebensmittel. Die Margen sind knapp bemessen, niedrige Kosten für die
Logistik spielen eine Schlüsselrolle. Es gilt, die Logistik
wirkungsvoll zu modernisieren: Oft sind mit der Kommissionierung nach
üblicher Art viele uneffektive Handgriffe verbunden. Die einzelnen
Pickvorgaben werden Position für Position von langen Listen gestrichen.
Von einem Bildschirm ablesbare Vorgaben verlangen eine Bestätigung per
Hand. Außerdem wirken sich manuell gesteuerte Sammelfahrten über lange
Wege bis zum Warenausgang als großer Nachteil aus: Die Kommissionierer
verrichten zeitraubende Nebentätigkeiten.
FTS fährt von Entnahmepunkt zu Entnahmepunkt
High-Tech im Alltag: Bei der "Logistics by Voice"-Konzeption von
Dematic ist der Mitarbeiter mit einem Headset und einem Voiceterminal
ausgerüstet. Er erhält seine Aufträge über Funk, beide Hände sind somit
für die Arbeit frei. Ein Fahrerloses Transportfahrzeug (FTS) fährt mit
ihm von Entnahmepunkt zu Entnahmepunkt. Ist eine Palette voll, gelangt
sie automatisch zum Übergabepunkt am Gassenende. Währenddessen bringt
ein anderes
FTS bereits eine neue Leerpalette aus dem Speicher, so dass der
Kommissionierer in seiner eigentlichen Tätigkeit - dem Kommissionieren
- nicht unterbrochen wird. Automatisierte Transportfahrzeuge befördern
die vollen Paletten schließlich zum Warenausgang. Mit dieser Technik
steigt die Pick-Leistung der Kommissionierer um fast 100 Prozent. Zu
den Grundzügen der Lösung zählt eine weitgehende Automatisierung der
Prozesse. So arbeitet der Dematic Voicemanager mit den gängigen
Warehouse-Management-Systemen (WMS) zusammen: Er übersetzt die Aufträge
im WMS in gesprochene Anweisungen für den Kommissionierer. Dessen
Quittierungen gehen als Datenanweisung zurück ins System. Der Dematic
Materialflussrechner steuert auch das automatische FTS-Sammelfahrzeug
und den Etikettendruck am Stretcher im Warenausgang.
Einfache Handhabung für Mitarbeiter
"Logistics by Voice" zeichnet sich durch einfache Arbeitsschritte aus.
Zu Beginn der Schicht holt sich der Kommissionierer einen
Pick-by-Voice-Talkmann mit Headset und meldet sich im System an. Sein
Name und seine Stimmcharakteristik sind hinterlegt. Während der
Anmeldung setzt sich das erste FTS-Fahrzeug in Bewegung. Jede
Auftragsabwicklung startet dann mit einer kurzen Ansage des
Kommissionierers. Der Voice-Manager nennt im Anschluss den Pickplatz
für die erste Entnahme. Zudem nennt das System die Anzahl der zu
pickenden Kolli. Ist der Vorgang abgeschlossen, spricht der
Kommissionierer die Bestätigung über sein Headset-Mikrofon ins System und erhält den nächsten Auftrag.
Versandgerechte Folienumwicklung
Der Weg der vollen Palette führt zum Stretcher für die versandgerechte
Folienwicklung. Ein integrierter Drucker bringt die vom System
gesendeten Daten auf einem Paletten-Label an der Fertigpalette an. Es
enthält alle wichtigen Angaben für den Versand. Kunden, die das System
einsetzen, berichten von einer Verdoppelung der Pickrate auf rund 400
Kolli pro Stunde. Zudem verringert sich die Fehlerquote um 60 Prozent.
Zu den weiteren Vorteilen der Lösung zählt, dass sich die
Kommissionierpalette immer auf die für den Picker ergonomisch optimale
Beladehöhe einstellen lässt: Die Mitarbeiter werden es danken.
Innovationspreis der Initiative Mittelstand für Dematic

PAV reagiert auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten mit klimaneutralen Produktionsprozessen nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Das Familienunternehmen aus Lütjensee ist damit einer der wenigen ökologischen Kartenhersteller in Deutschland. Zwar werden die benötigten Folien auch künftig nicht ganz ohne CO2 bedruckt, was jedoch an anderer Stelle ausgeglichen wird. Dies erfolgt insbesondere durch den Kauf von Emissionszertifikaten, deren Erlöse direkt in ein Umweltprojekt fließen, welches einen nicht unerheblichen Anteil zur Reduktion des Treibhausgases beiträgt. Darüber hinaus fließen unternehmens- und mitarbeiterbezogene Umweltindizes in die Berechnungen ein.
Die Höft & Wessel AG hat mehrere Partner für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Vermarktung von mobilen Terminals der Marke Skeye ausgezeichnet. Auf den Höft & Wessel-Solution Days in München erhielt die Warok GmbH den Preis als "Value added Distributor of the Year 2011". Das in Villingen-Schwenningen ansässige Unternehmen hat sich in den fünf Jahren
HID Global, international führender Anbieter von Zugangs- und ID-Management-Lösungen zur sicheren Identitätsprüfung, hat das weltweit erste Pilotprojekt abgeschlossen, bei dem NFC-Smartphones mit digitalen Schlüsseln an einer Universität eingesetzt wurden. Bei diesem Projekt kam die SIO-Technologie des Unternehmens zum Einsatz, die ein wesentlicher Bestandteil der preisgekrönten Credential- und Reader-Plattform iCLASS® SIO-Enabled (iCLASS SE™) ist. Diese Plattform ist die Grundlage für die sichere Bereitstellung und Verwaltung digitaler Identitäten und realisiert neue Maßstäbe für die Sicherheit, Portabilität und Zukunftsfähigkeit von Lösungen rund um die Zugriffskontrolle.
Aus der anfänglichen Kooperation zwischen MPDV Asia Pte. Ltd. in Singapur und dem China Partner IBB C&T Technology Co Ltd in Shanghai und Beijing ist zu Anfang 2012 eine neue MPDV Tochter entstanden: MPDV Shanghai Co Ltd. 