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Intelligenz über große Entfernungen

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IDENTEC SOLUTIONS AG

Überwachen, steuern und optimieren mit aktiver RFID-Technologie

Ob in der Automobilindustrie, der öl- und gasfördernden Industrie, in Transport und Logistik, in der Baubranche, im Gesundheitswesen oder in der Personenortung – die aktive RFID-Technologie kann für transparente Abläufe sorgen und damit die Basis für Prozessoptimierungen schaffen.

Von Professor Wilhelm Gantner, Identec Solutions AG

Veröffentlicht: Märzausgabe 2008 "RFID im Blick"

RFID erlebte in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung. Aus einem reinen Technologieprodukt erwuchs ein vielseitig einsetzbares Werkzeug, welches die unterschiedlichsten Industriezweige revolutioniert. An der Erfolgsgeschichte maßgeblich beteiligt sind aktive RFID-Systeme. Deren Leistungsfähigkeit und Reichweite steigen kontinuierlich, das Feld an Anwendungsmöglichkeiten wird dementsprechend immer weiter. Selbst widrige Umgebungsbedingungen können aktiven RFID-Transpondern der neuesten Generation nichts mehr anhaben. Auch bei extremenTemperaturen, Staub oder hoher Luftfeuchtigkeit überwinden diese mittlerweile Distanzen von bis zu 500 Meter. Aktive RFID-Systeme empfehlen sich aus diesem Grund für die verschiedensten Branchen zur vereinfachten Abwicklung und besseren Kontrolle der betriebswirtschaftlichen Prozesse sowie zur verlässlichen, sicheren Ortung von wertvollen Gütern oder Personen.

Aktive Transponder eignen sich für die Fahrzeugverfolgung.
Aktive Transponder eignen sich für die Fahrzeugverfolgung.

Leistungsfähiger Mikrocomputer

Während passive Transponder Energie aus dem Sendefeld eines Lesegerätes beziehen, verwenden aktive Tags eingebaute Batterien. Ein aktiver Transponder kann aus diesem Grund einen kompletten Mikrocomputer zur Verfügung stellen. Dieser kann mit größerem Speicher, mehr Intelligenz und zusätzlichen Funktionen ausgestattet werden. Beispielsweise lassen sich dadurch Temperatur-und Umweltwerte messen, auch eine Anzeige über LED ist möglich. Im Vergleich ist der Wirkungsgrad von passiven Transpondern geringer. Mangels weiterer Energiequellen ist neben der Funktionalität auch die Distanz stark eingeschränkt. So umfasst der Aktionsradius von passiven Transpondern durchschnittlich vier bis fünf Meter, aktive Tags erreichen hingegen bereits die 500-Meter-Marke. Die Reichweite aktiver Transponder wird jedoch meist auf 30 bis 50 Meter reduziert, um den Stromverbrauch zu senken. Auch die Entwicklung neuer, Strom sparender Technologien hat das ihre dazu beigetragen, den früheren Nachteil durch die beschränkte Lebensdauer der Batterie zu egalisieren.

Keine Konkurrenz

Aktive und semi-aktive Transponder kommen hauptsächlich in geschlossenen Kreisläufen oder zur Verfolgung beziehungsweise Absicherung wertvoller Güter zum Einsatz. Mehrkosten gegenüber passiven Tags amortisieren sich schnell: Zum einen werden die aktiven Transponder laufend verwendet, zum anderen fallen keine Kosten für Erfassungsgates oder zusätzliches Personal an. Der hohe Grad an Automatisierung gibt vielmehr bestehende Ressourcen frei. Ihre Stärken zeigen die beiden Technologien in unterschiedlichen Bereichen. So eignen sich passive Tags ideal zur Produktkennzeichnung, indem diese Barcodes ersetzen oder deren Leistungsspektrum erweitern. Ebenso kommen diese in Zutrittssystemen oder zur Tieridentifikation zum Einsatz. AktiveTags werden im Gegensatz überall dort benötigt, wo eine gewisse Reichweite vorausgesetzt wird, beispielsweise bei der Kennzeichnung und Verfolgung von Bauteilen, Fahrzeugen oder Behältern.Anwendung findet aktive RFID-Technologie in verschiedensten Branchen und Lebensbereichen: Sei es im Gesundheitswesen zur Ortung von medizinischen Geräten oder Personal oder auch zum Entführungsschutz von Neugeborenen, in Mautsystemen, in elektronischen Nummernschildern, in Schiff- und Flughäfen oder in Verteilzentren, um das Andocken der LKW an den Rampen zu koordinieren.

Neue Dimension durch RFID

Mit der automatischen Identifizierung und speziell mit der aktiven RFID-Technologie wurde auch hinsichtlich der Generierung von Daten eine neue Dimension erreicht. Online und in Echtzeit übermitteln Transponder Unmengen von Informationen an das Lesegerät, ungleich mehr als in Zeiten der händischen Erfassung. Den Informationssystemen kommt dementsprechend eine hohe Bedeutung zu, um die riesigen Datenmengen zu filtern, aufzubereiten, zu speichern und nicht zuletzt benutzergerecht darzustellen. Abläufe und Prozesse müssen für den Benutzer klar ersichtlich sein, damit er aus diesen die entsprechenden Optimierungsmaßnahmen ableiten kann.


Professor Wilhelm GantnerProfessor Wilhelm Gantner ist Firmengründer von Ganter Electronic und Aufsichtsratmitglied von Identec Solutions.

info(at)identecsolutions.at

www.identecsolutions.com

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

IDENTEC SOLUTIONS AGIDENTEC SOLUTIONS AG
Tel. (+43) 5577-87 387 0
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Website: http://www.identecsolutions.com
Über IDENTEC SOLUTIONS: Pressefach

GS1 Germany-Standards identifizieren Komponenten und Bauteile

Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 07:00 Uhr
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Bislang ist GS1 Germany bekannt durch seine Standards für die Konsumgüterwirtschaft. Kassensysteme, die ohne Barcode und GTIN funktionieren, sind hier nur noch schwer zu finden. Ab sofort erweitert GS1 den Einsatz der weltweit gültigen Standards auf weitere Branchen. Industrien wie der Maschinen- und Anlagenbau, Automotive oder auch der Schienenverkehr rücken in den Fokus von GS1.

GS1-System: Kompatibilität über Systemgrenzen hinweg

Freitag, den 22. Juli 2011 um 10:32 Uhr

Derzeit befinden sich verschiedene webfähige Plattformen im Aufbau, die sogenannten „Internet der ...“-Lösungen, seien dies Dinge, Dienste oder Energie. Um ein möglichst hohes Maß an Flexibilität sicherzustellen, ist es für die entwicklungsbegleitende Standardisierung wichtig, gerade im frühen Entwicklungsstadium zur Interoperabilität verschiedener Ansätze beizutragen. Hierbei zeigt sich laut GS1 Germany einmal mehr der Wert eineindeutiger Identnummern zur Adressierung der zu identifizierenden Elemente, wie sie das GS1-System bietet.

GS1 Germany: Automobilindustrie arbeitet an einheitlichen Standards zur Teile-Identifikation

Montag, den 20. Juni 2011 um 15:54 Uhr
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Das richtige Bauteil zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar zu machen – in der Automobilbranche stellt das eine besondere Herausforderung dar. Bislang bestimmen Insellösungen das Bild der Teile-Identifikation; Hersteller und Zulieferer kennzeichnen ihre Produkte mit einer Vielzahl unterschiedlicher Codes. Das bedeutet einen enormen Aufwand und bringt den Materialfluss nicht selten ins Stocken. Für mehr Tempo und Transparenz soll jetzt erstmals ein gemeinsamer globaler Standard sorgen. Im Auftrag des RFID based Automotive Network RAN treibt GS1 Germany die Entwicklung eines entsprechenden Identifikations-Schlüssels voran.

Pepperl+Fuchs: RFID bietet der geführten Fördertechnik neue Horizonte

Dienstag, den 07. Juni 2011 um 14:42 Uhr
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Der intelligente Förderbehälter mit integriertem RFID-Transponder kann sich selbst dezentral steuern

Anwendung:

In der Fördertechnik und Fertigungstechnik werden Arbeitsschritte und Förderweg oft zentral gesteuert.

Ziel:

In der Fördertechnik sollen Staustrecken vermieden und die Kommunikation auf höherer Ebene minimiert werden. Entscheidungen fallen dezentral.

GS1 Germany veröffentlicht Grundsatzpapiere zur Systemarchitektur

Montag, den 30. Mai 2011 um 13:40 Uhr

Unternehmen rund um den Globus müssen sicher sein können, dass das GS1-System in sich schlüssig und durchweg konsistent ist, aber auch mit den sich verändernden Märkten mitwächst. Denn gerade bei immer stärker verflochtenen Wertschöpfungsketten bieten sich ihnen Vorteile einer einheitlichen Herangehensweise, die ihre Investitionen in GS1-kompatible Systeme rechtfertigen.

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