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"RFID ist eine junge Technologie"

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Johannes M. Driessen

Johannes M. Driessen, Vice President der Opal Associates Holding über die Entwicklung der RFID-Technologie, Trends und Themen sowie zukünftige Einsatzbereiche.

Interview von "RFID im Blick" mit Johannes M. Driessen, OPAL Associates

Veröffentlicht: Märzausgabe 2008 "RFID im Blick"

Herr Driessen, Experten prognostizieren dem RFID-Markt ein stetiges Wachstum. Welche neuen Trends und Themen werden Ihrer Meinung nach im Mittelpunkt stehen?

RFID ist eine junge Technologie. In der Regel stehen UHF-Systeme nach EPC1 Gen2 im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Diese Technik ist mittlerweile ausgereift und aufgrund von Roll-Out-Erfahrung gefestigt. Mittlerweile stehen auch für exotische Anwendungen zuverlässig funktionierende Lösungen mit klaren Kosten-Nutzen-Vorteilen „Out-of-the-Box“ zur Verfügung. In den vergangenen Jahren war der Markt uneinig und zersplittert. Vor zirka zwei Jahren beispielsweise wurden die ersten Vorserien der heute gebräuchlichen Transponder vorgestellt: Einer von drei Transpondern war lesbar, und das auch nur bei direktem Kontakt mit der Antenne. Nur mit enormen Ressourcen an technisch hochqualifizierten Mitarbeitern konnten Kundenvorstellungen erfolgreich umgesetzt werden. Oft standen die entsprechend notwendigen Budgets nicht bereit, so dass Studenten und Praktikanten für die Konzeptionierung und Umsetzung verantwortlich waren – ein großer Aufwand mit geringem Ergebnis. Den Hochschulen und Universitäten stehen zu wenig Mittel zur Verfügung, ihren Schülern und Studenten adäquate Ausbildungen in allen Fachbereichen zu bieten. Dies ist auch ein Grund, warum Opal den „RFID Award 2008“ stiftet.

Wie sieht Ihr Beitrag für die Förderung der Nachwuchskräfte konkret aus?

Wir sehen nicht nur eine Verantwortung im Bereich Ausbildung. Auch schlechte Praktikums- oder Diplomarbeiten, welche zu dem Schluss kommen, dass RFID keine geeignete Lösung ist, sind geschäftskritisch. Dies nimmt viel Schwung aus einer neuen Technologie. Aus diesem Grund arbeitet Opal eng mit Professoren und Dozenten zusammen. Für Studenten und Praktikanten organisieren wir Workshops oder stellen standardisierte „Grundwissens-Pakete“ bereit. Ziel von Opal ist die Förderung der Absolventen.Wir möchten den Absolventen den Einstieg in das Berufsleben erleichtern und ihnen in diesem Rahmen Unterstützung bieten. Die angehenden Ingenieure sollen sich möglichst frühzeitig mit modernen Technologien beschäftigen, wofür eine gute technische Ausstattung der Universität unerlässlich ist. Wichtig für die Akzeptanz der Technologie sind praktische Umsetzungen.

Können Sie Beispiele von gelungenen Projekten nennen?

Wir haben das Glück, bereits zwei große Installationen mit jeweils über 600 Lesegeräten direkt und indirekt im Transport- und Automobilbereich realisieren zu dürfen. Einige zusätzliche kleine und mittlere Installationen werden auch bereits erfolgreich eingesetzt. Dies gibt uns Erfahrung und vor allem auch das nötige Selbstvertrauen.

Wie wird sich die Technologie im Gegensatz zur Barcode-Technologie zukünftig entwickeln? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich daraus?

Das Ziel ist, Daten- und Warenströme miteinander zu verknüpfen. ERP-Systeme können jeweils immer nur so gut sein, wie die erfassten Daten. Wir geben den ERP-Systemen Augen, damit diese die Daten selber erfassen können. Ein Barcode wird immer bewusst gelesen. Wenn an einem Gate im Lager ein Barcode gelesen wird, kann dieser eindeutig zu der Transaktion zugeordnet werden. RFID bietet die Möglichkeit, immer und überall zu lesen. Die ausgelesenen Daten werden zuerst auf Relevanz geprüft und erst danach einer Transaktion zugeordnet. Letztendlich müssen diese Informationen vielleicht gleich mehreren übergeordnetenSystemen zur Verfügung gestellt werden, beispielsweise der Warenwirtschaft und dem Behältermanagement. Solche Systeme zu planen und umzusetzen, kann Kosten-Nutzen-Ergebnisse erzeugen. Mittlerweile sind einige sehr gut qualifizierte Spezialisten mit Praxiserfahrung verfügbar. Die Preise sind realistisch geworden und erprobte Lösungen für viele Anwendungen, egal ob Closed- oderOpen-Loop-Anwendungen, existieren.


Der RFID Award 2008

Jede Universität und Hochschule im Bereich Logistik hat die Möglichkeit zwei Diplomarbeiten zum Thema Auto-ID/RFID einzureichen. Ein Fachgremium aus Herstellern, Professoren und ausgewählten Personen des Auto ID- und RFID-Marktes überprüft die eingesandten Arbeiten. Aus allen eingereichten Arbeiten werden die drei besten mit einem Preisgeld von insgesamt 10 000 Euro prämiert, von denen 50 Prozent an den/die Student/in selbst gehen und der andere Teil an die zugehörige Universität oder Hochschule. Einsendeschluss ist der 30.09.2008.

www.opal-holding.com/rfid_award

Balluff: Krisensicher mit Weitsicht und Fachkompetenz

Dienstag, den 06. September 2011 um 15:15 Uhr
Balluff: Krisensicher mit Weitsicht und Fachkompetenz

Das Unternehmen Balluff feiert 90-jähriges Jubiläum. Motiviert durch erfolgreiche Projekte: Norbert Popp, Leiter Produkt ID-Systeme Marketing und seit 25 Jahren bei Balluff, blickt positiv in die Zukunft. Volle Auftragsbücher, ein gutes Krisenmanagement und Engineering Know-how bescheren dem Unternehmen ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 2011.

Warok und Psion – eine langjährige Partnerschaft, die auf Offenheit und Innovation baut

Montag, den 25. Juli 2011 um 15:40 Uhr
Warok und Psion – eine langjährige Partnerschaft, die auf Offenheit und Innovation baut

„RFID im Blick“ trifft außergewöhnliche Menschen an außergewöhnlichen Orten. Dieses Mal Dominik Rotzinger und Jürgen Heim, die Geschäftsführer der Unternehmen Warok und Psion, auf der Nordseeinsel Sylt. Wind und Wellengang vermitteln, was auch Psion mit seiner „Open Source Mobility“ ausdrücken will: Offenheit, Innovation, Stärke und Mut. Chefredakteurin Anja Van Bocxlaer sprach mit Heim und Rotzinger über ihre Strategien und die besondere Partnerschaft.

Ein Netzwerk mit Auszeichnung: Warok erhält „Skeye Distributor Award 2010

Mittwoch, den 13. Juli 2011 um 07:25 Uhr
Ein Netzwerk mit Auszeichnung: Warok erhält „Skeye Distributor Award 2010

Auf der Intralogistik-Messe CeMAT 2011 erhielt das Unternehmen Warok den „Skeye Distributor Award 2010“. Seine Partnerschaften mit namhaften Herstellern will der Villinger Distributor weiter ausbauen. Der Aufwind in der Intralogistik ist spürbar. Die Auftragslage verbessert sich merklich. Es ist viel Bewegung auf dem Logistik-Sektor, sagt Dominik Rotzinger im Gespräch mit „RFID im Blick“.

An die Grenzen der Physik

Freitag, den 17. Juni 2011 um 08:25 Uhr
An die Grenzen der Physik

Steigende Nachfrage für robuste Datenträger und Sensoren

Die Januarumfrage des AMA Fachverband für Sensorik lässt auf ein Rekordjahr in der Sensor- und Messtechnik schließen. Die Branche geht von 13 Prozent Umsatzsteigerung aus. „Gerade in den Emerging Markets der Schwellenländer, wo sich die Lebensgewohnheiten ändern und Fortschritte erzielt werden, erwarten wir eine stärkere Nachfrage. Ganz vorn sehe ich unter anderem die Automobilbranche und die Nahrungsmittelindustrie", erklärt Norbert Matthes, Produktmanager Geschäftsfeld Sensorik bei Contrinex.

HF- und UHF-Lösungen in der Automobilindustrie

Dienstag, den 14. Juni 2011 um 09:09 Uhr
HF- und UHF-Lösungen in der Automobilindustrie

Das Unternehmen Balluff im Interview mit RFID im Blick

„RFID im Blick" sprach mit Ralf Pfisterer, Produkt Marketing Manager RFID-Systeme bei Balluff, über aktuelle Branchentrends, HF- und UHF-Lösungen in der Automobilindustrie und Hochtemperatur-Datenträger. Das Unternehmen konzentriert sich derzeit auf Applikationen zwischen 200 und 300 Millimeter Reichweite mit einem Reader, der Antenne und Schnittstelle beinhaltet. In diesem Bereich wird Balluff das Produkt-Portfolio noch sehr stark ausbauen.

 

Mojix: Passive RFID für die Langstrecke

Montag, den 30. Mai 2011 um 14:04 Uhr
Mojix: Passive RFID für die Langstrecke

UHF-Lösung ist EPC Gen2-tauglich und funkt über 200 Meter

Im Gespräch mit „RFID im Blick“ erläutert Roelof Koopmans, Managing Director von Mojix Europe, die Funktionsweise des Mojix Star-Systems. Besonders starke Antennen ermöglichen das Auslesen passiver UHF-Tags über Entfernungen, die bislang nur aktive RFID bezwingen konnte.

Die RATHGEBER-Gruppe unterstützt Umweltprojekte in Schwellenländern

Donnerstag, den 28. April 2011 um 15:19 Uhr
Die RATHGEBER-Gruppe unterstützt Umweltprojekte in Schwellenländern

CO2-Emissionen verringern – vor zwei Jahren hat sich dieser Gedanke in der Rathgeber-Gruppe gefestigt. Nach einer einjährigen Analyse ist es nun soweit: das gesamte Unternehmen ist klimaneutral gestellt. Seit dem Jahr 2011 werden nun auch die CO2 Emissionen, die die Verbrauchsmaterialien bei der Herstellung verursachen neutralisiert. „Unser Engagement beruht auf dem Kyoto-Protokoll aus dem Jahr 1997, welches für den CO2-Ausstoß verbindliche Zertifikate festlegt. Durch den Kauf dieser Zertifikate investieren Unternehmen gleichzeitig in Klimaschutzprojekte in Schwellenländern“, berichtet Andreas Schrägle, Inhaber der RATHGEBER-Gruppe.

Schreiner Group fördert Schulprojekt in Oberschleißheim

Montag, den 04. April 2011 um 12:37 Uhr
Schreiner Group fördert Schulprojekt in Oberschleißheim

Jeder verdient eine Chance

Die Schreiner Group unterstützt 30 verschiedene soziale Initiativen aus unterschiedlichsten Bereichen und Regionen. Dazu gehören unter anderem die Schülerförderung, die Zusammenarbeit mit Institutionen, Verbänden, Hochschulen und Universitäten sowie ein breites kulturelles Engagement. Darüber hinaus pflegt das Unternehmen Partnerschaften zu sozialen Einrichtungen der Region und engagiert sich für die Nachwuchsförderung. Für Helmut Schreiner, geschäftsführender Gesellschafter der Schreiner Group, ist soziales Engagement Ehren- und Herzenssache.

Dynamic Systems und Schwarz Druck fokussieren verstärkt das Thema Produktschutz

Montag, den 21. März 2011 um 11:11 Uhr
Dynamic Systems und Schwarz Druck fokussieren verstärkt das Thema Produktschutz

„Man muss den Fälschern immer einen Schritt voraus sein“

„Das Thema Produktschutz und Fälschungssicherheit findet zurzeit größere Beachtung. Denn es wird aktuell mehr gefälscht als vor ein paar Jahren.“ Diese Auffassung vertritt Dr. Harald Lossau, Geschäftsführer von Dynamic Systems, und erläutert im Interview mit „RFID im Blick“ die aktuelle Ausrichtung des Unternehmens im Bereich „Safety“ und „Security“.

Feig Electronic setzt auf Weiterentwicklung vorhandener Standards in Bibliotheken

Donnerstag, den 17. März 2011 um 10:34 Uhr
Feig Electronic setzt auf Weiterentwicklung vorhandener Standards in Bibliotheken

„Die HF-Technologie hat sich etabliert“

Als Hardwarelieferant steht das Unternehmen Feig Electronic mit den Bibliotheksanbietern, welche RFID-Komponenten einsetzen, nicht in direktem Kontakt. Vielmehr kaufen Lösungsanbieter die Hardware in großen Stückzahlen und integrieren diese in entsprechende Systeme. „Wo diese Komponenten schlussendlich verbaut werden und zum Einsatz kommen, wissen wir in der Regel erst, wenn das Projekt abgeschlossen ist. Und das auch nur dann, wenn wir zusammen mit dem entsprechenden Lösungsanbieter einen Applikationsbericht erstellen“, erklärt Marketing-Leiter Andreas Löw von Feig Electronic, der sich zusammen mit Sales Manager Dennis Fuchs, den Fragen von „RFID im Blick“ stellte.

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