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Großeinsatz beim Bau des Freedom Tower

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Freedom Tower

Aktive RFID-Technologie überwacht Betonaushärtung beim Bau des neuen „World Trade Centers“ in New York City

Insgesamt fünf Türme, das „7 World Trade Center“ sowie das „World Trade Center Memorial“ und ein Museum sollen nach der Zerstörung der Twin Towers und den angrenzenden Gebieten am 11. September 2001 in New York City wieder aufgebaut werden. Statische Sicherheit wird dabei groß geschrieben. Den problemlosen Bau des größten Turms, dem Freedom Tower, gewährleisten aktive Transponder, welche die Betonaushärtung überwachen.

Von Gerhard Schedler, Identec Solutions AG

Veröffentlicht: Aprilausgabe 2008 "RFID im Blick"

Mit der Fertigstellung in 2009 erlangt der Freedom Tower den Titel des größten Bürogebäudes der Welt sowie des drittgrößten freistehenden Gebäude der westlichen Halbkugel. Anfang 2008 hat der Freedom Tower Straßenhöhe erreicht. Zusammen mit einem speziellen Überwachungssystem des US-amerikanischen Unternehmens Wake geben die Tags von Identec Solutions Auskunft über die optimale Aushärtung des verwendeten Betons für den Freedom Tower. „Das Auftragsvolumen liegt bei 20 000 Tags und wächst gemeinsam mit dem Projekt. Über die Baujahre hinwegstatten wir etwa 20 000 Betonmodule mit aktiver Transpondertechnologie aus“, erklärt Gerhard Schedler, CEO von Identec Solutions.

In Beton gegossen

Im gesamten Gebäudekomplex, vom Fundament und tragenden Wänden über Aufzugs- und Treppenschächte bis zu den Maschinenräumen, werden Tags der Baureihe i-Q8T in den flüssigen Betoneingelassen. „Die Transponder werden an der Stahlkonstruktion im Zentrum eines Moduls befestigt und mit Beton übergossen“ ,erklärt der Experte. „Ab diesem Zeitpunkt zeichnen die Sensortags Temperaturdaten in vordefinierten Intervallen auf.“ Mobile Handhelds lesen die gesammelten Daten aus und senden diese an das Concrete Maturity Monitoring System (CMMS) von Wake. Dieses System stellt die erhaltenen Daten in einer Temperaturkurve dar, so dass zu jedem Zeitpunkt der Aushärtungsgrad erkennbar ist. Bei dem Aushärten des Betons läuft eine chemische Reaktion ab, die mit unterschiedlichen Temperaturen einhergeht. „Eine abfallendeTemperaturkurve zeigt den Abschluss des Prozesses an“, erklärt der Experte. Insgesamt zehn bis zwanzig mobile Reader kommen in dieser Applikation zum Einsatz. So können jederzeit die Daten ohne komplizierte Handgriffe ausgelesen werden. Das fehleranfällige und aufwendige manuelle Messen mithilfe von Sensoren entfällt.

Baufortschritt des Freedom Tower im Januar 2008
Baufortschritt des Freedom Tower im Januar 2008

Sicherheit an erster Stelle

Das CMMS ermöglicht in Kombination mit Transpondern eine Verkürzung der Bauzeit sowie eine erhöhte statische Sicherheit durch optimal ausgehärtete Betonteile. „Sicherheit steht an oberster Stelle. Je unzureichender der Beton einer Konstruktion ausgehärtet ist, desto schneller kann diese versagen“, ergänzt der Experte. Die Stabilität der Konstruktion kann jederzeit online geprüft werden. „Dieses Projekt stellt besondere Anforderungen an die Technologie“, resümiert Schedler. „Die Applikation erfordert eine Reichweite der Transponder von fünf bis sechs Metern, wobei sich der Tag im Betonmodul befindet und die Reichweite mit Handhelds erzielt wird. Zudem müssen die Transponder robust sein.“ Dieses Projekt ist nicht das einzige, welches die Kombination aus aktiver Transpondertechnologie und Monitoringsystem zur Überwachung der Betonaushärtung nutzt, wie Anwendungen beimStraßenbau zeigen. Weitere Applikationen in der Baubranche hat Identec Solutions bereits im Bereich der Personensicherheit im mTunnel- und Minenbau sowie im Bereich des Asset-Management bei dem Bau großer Gebäude wie Kraftwerken realisiert.


Facts & Figures - Freedom Tower  

Architekt: David Childs                                              Höhe: 541, 32 Meter
Grundsteinlegung: 4. Juli 2005                                   Bürogebäude: 417 Meter
Baubeginn:
27. April 2006 auf dem Ground Zero           Etagen: 114
Geplante Fertigstellung: 2009                                    Fundament: 60 Meter, 6 100 Kubikmeter Beton
Geplante Eröffnung: 2010                                         Nutzfläche: 250 000 Quadratmeter

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

IDENTEC SOLUTIONS AGIDENTEC SOLUTIONS AG
Tel. (+43) 5577-87 387 0
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.identecsolutions.com
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Optimierte interne Logistikprozesse durch mobilen Datenfunk

Um die erwartete Umsatzverdopplung in den kommenden Jahren mit gleichem Personal bewältigen zu können, lagert und kommissioniert das Handelsunternehmen Adam Hall in seinem neuen Logistikzentrum am Standort Neu-Anspach seit Herbst 2009 mithilfe einer mobilen Datenfunklösung des Unternehmens ICS International. Diese umfasst die komplette Datenfunkausleuchtung im Logistikzentrum über WLAN sowie den Einsatz der entsprechenden Hardware – und zwar sowohl in der Lager- als auch der Büroumgebung. „Durch diese Maßnahmen haben wir die Produktivität im Gesamtsystem in den ersten Monaten bereits um 30 Prozent gesteigert“, berichtet Sven Wagner, kaufmännischer Leiter bei Adam Hall.

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Montag, den 21. März 2011 um 12:04 Uhr
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Optimale Prozesse sind nie in Beton gegossen!

Um das Auftragsmanagement effektiver zu gestalten, die Disposition der eingesetzten Lkw und Bahnwagen zu optimieren sowie die Prozessfehler signifikant zu reduzieren, setzt der Zementproduzent Holcim Schweiz seit Sommer 2009 auf die Web-basierte Logistik-Lösung Logon. Dies geschieht in Kombination mit 287 Handheld-Computern Workabout Pro G2 von Psion, welche die Hardwarebasis für das mobile Telematiksystem Transpo-Drive Logon des Unternehmens Nufatron bilden. Dieses dient dazu, das Auftragsmanagement effektiver zu gestalten, die Disposition der eingesetzten Lkw und Bahnwagen zu optimieren sowie die Prozessfehler signifikant zu reduzieren. Zudem sind innovative Technologie-Lösungen aus dem Bereichen RFID, GPS sowie Mobile Computing Bestandteil des Projekts.

RFID-Systeme von Siemens sorgen für Durchsicht im Volkswagen-Werk Hannover

Mittwoch, den 16. März 2011 um 11:30 Uhr
 RFID-Systeme von Siemens sorgen für Durchsicht im Volkswagen-Werk Hannover

Funkende RFID-Chips in der Lackiererei

Die Produkterkennung und -nachverfolgung per RFID ist auch im Hannoveraner Werk von Volkswagen seit Jahren Stand der Technik. Neben Transportern der aktuellen Modellreihe T5 werden dort auch die Karosserien für den viertürigen „Familien“-Porsche Panamera gefertigt und im ständigen Wechsel mit den Transporterkarossen lackiert. Das sorgt für eine optimale Auslastung der Kapazitäten von derzeit drei Decklacklinien, auf denen sowohl konventionelle als auch 5-schichtige Metallic-Lacksysteme auf Wasserbasis („5a-Prozess“) verarbeitet werden. In den Lackierstraßen setzt Volkswagen aktuell auf das RFID-System Moby D von Siemens, welches den Trocknungsprozessen bei Temperaturen von bis zu 100 Grad Celsius widerstehen kann.

RFID-gestützte Palettenverfolgung von Deister Electronic bei Nolte Küchen

Dienstag, den 15. März 2011 um 12:21 Uhr
RFID-gestützte Palettenverfolgung von Deister Electronic bei Nolte Küchen

Hier bleibt keine Küche kalt!

Nolte Küchen ist die zweitgrößte Küchenmarke in Deutschland. Das Unternehmen mit 1 100 Mitarbeitern hat sich auf den Entwurf und die Produktion von Kücheneinrichtungen spezialisiert. Täglich werden rund 700 individuell gefertigte Einbauküchen produziert. Um die enormen Materialbewegungen zwischen den Lägern zu optimieren, entschloss sich das Unternehmen im Dezember 2005 für eine innerbetreibliche Automatisierung. Ziel war die automatische Anbindung der Maschinenstraßen an das Hochregallager sowie die automatische Lkw-Beladung aus dem Hochregallager. Dafür integrierte das Unternehmen eine RFID-gestützte Lösung von Deister Electronic zur Palettenverfolgung. „Seit der Inbetriebnahme vor fünf Jahren hatten wir keinen einzigen Ausfall. Die Leserate liegt bei 99,99 Prozent“, lautet das positive Fazit von Dirk Rottenberger, verantwortlich für die Prozessdatenverarbeitung bei Nolte Küchen.

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