You are here: Unternehmensnachrichten Feig Electronic: Sicherheit von RFID-Systemen auch nach Knacken der Mifare-Classic-Verschlüsselung

Feig Electronic: Sicherheit von RFID-Systemen auch nach Knacken der Mifare-Classic-Verschlüsselung

Drucken
6. August 2008
Nachdem der Verschlüsselungsalgorithmus des RFID-Chips Mifare-Classic geknackt wurde, fragen sich viele der mehreren hundert Millionen Nutzer dieser RFID-Karten, ob die Sicherheit dieser Karten im Speziellen und der RFID-Technologie im Allgemeinen beim Einsatz in Zutrittskontrollsystemen oder elektronischen Bezahlsystemen noch gewährleistet ist.

FEIG ELECTRONIC als ein weltweiter Hersteller von RFID-Lesegeräten beantwortet diese Frage mit einem klaren „Ja“. Dabei lässt sich diese Sicherheit nicht nur durch den Wechsel auf einen anderen Kartentyp mit höherem Sicherheitslevel bewerkstelligen; auch die geknackten Mifare-Classic-Transponderkarten können durch einige praktikable Vorgehensweisen wieder auf das erforderliche Sicherheitslevel gehoben werden.

Vorgehensweisen, um die geknackten Mifare-Classic-Karten weiter zu nutzen
Dazu kann zunächst die Hürde zum Klonen von Karten deutlich erhöht werden, indem die auf der Karte gespeicherten Daten mit der Seriennummer der Karte verknüpft werden und eine zusätzlich Verschlüsselung der Daten durch das Host-System erfolgt. Somit sind die Daten auch dann nicht im Klartext lesbar, wenn der Mifare-Classic Key bekannt geworden ist. Eine weitere Maßnahme stellt die Authentifizierung mit abgeleiteten Schlüsseln dar. Hierbei erhält jede Karte einen individuellen Schlüssel. Dadurch wird verhindert, dass durch das Knacken des Schlüssels einer Karte, die Schlüssel aller Karten einer Applikation bekannt werden. Beide Vorgehensweisen erfordern zwar einen zusätzlichen Programmieraufwand, lassen sich aber leicht realisieren und können auch bei bereits existierende Systemen nachträglich in die Infrastruktur implementiert werden. Die Umstellung von bereits im Umlauf befindlichen Karten kann beispielsweise bei der Nutzung eines Terminals erfolgen.

Eine weitere Abwehrmaßnahme stellt die Überwachung von Transaktionsdaten in einem Clearing-System dar. Hier sind beispielsweise Transaktionszähler auf der Karte eine einfach zu implementierende Maßnahme, aber auch die Speicherung von
Zeitinformationen einer Transaktion können das Sicherheitsniveau erhöhen. Wurde zum Beispiels eine mit einem Guthaben versehene Karte geklont, als konservierte Datei vorgehalten und in ungewöhnlich kurzen Abständen immer und immer wieder dupliziert und in Verkehr gebracht, sollte das Clearing-System dies feststellen und zu einem Sperren der Karte führen.

Wechsel zu Transponderkarten mit höheren Sicherheitsfunktionen
Trotz der vielfältigen Möglichkeiten zum nachträglichen Anheben des Sicherheitslevels von Mifare-Classic-Karten kann auch der Umstieg auf andere Transponderkarten mit einer höherwertigeren Sicherheitsarchitektur notwendig erscheinen. Hier empfehlen sich neben Speicherchipkarten mit besseren Sicherheitsleistungen wie Mifare Plus oder my-d proximity vor allem Prozessorchipkarten. FEIG ELECTRONIC GmbH unterstützt mit seiner Leserfamilie OBID classic-pro bereits heute alle gängigen ISO14443 Prozessorchipkarten verschiedener Hersteller mit anerkannter Sicherheitsarchitektur wie AES und 3DES. Zusammen mit dem Einsatz von SAM Modulen können hier höchste Sicherheitsstandards erreicht werden. So arbeitet FEIG ELECTRONIC derzeit an einer noch anwenderfreundlicheren Implementierung der Mifare DESFire-Funktionen im Reader.
Während bislang die Security-Funktionen dieses Transponders vorrangig im Host verarbeitet werden mussten, sieht die FEIG-Entwicklung nun diesen Prozess im Reader vor, so dass im Host unverschlüsselte und sofort verwertbare Informationen ankommen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Knacken der Mifare-Classic-Verschlüsselung in keinster Weise den sicheren Einsatz der RFID-Technologie in den Bereichen Zutrittskontrolle oder elektronischen Bezahlsystemen dauerhaft beeinträchtigt. Bereits heute gibt es zahlreiche Möglichkeiten, trotz dieses Entschlüsselns die bestehenden Applikationen sicher weiter zu betreiben oder durch neue Karten-Technologien zu ersetzen. In beiden Fällen steht FEIG ELECTRONIC seinen Kunden gerne zur Verfügung um die beste Lösung zu finden.

Image  

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

FEIG ELECTRONIC GmbHFEIG ELECTRONIC GmbH
Andreas Löw
Tel. (+49) 6471-3109 0
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.feig.de
Über FEIG: Pressefach

HID Global übernimmt EasyLobby mit seinen Lösungen für das Besuchermanagement

Dienstag, den 07. Februar 2012 um 13:31 Uhr
 HID Global übernimmt EasyLobby mit seinen Lösungen für das Besuchermanagement

Akquisition stärkt Portfolio von HID Global in den Bereichen physische Zugriffskontrolle, sichere Kartenausgabe und Managed Services. HID Global, international führender Anbieter von Zugangs- und ID-Management-Lösungen zur sicheren Identitätsprüfung, hat die Übernahme von EasyLobby, dem Marktführer von Lösungen für sicheres Besuchermanagement, bekanntgegeben. Damit erweitert HID Global sein Portfolio an Lösungen für den Identity- und Access-Management-Bereich.

Kartenproduktion: PAV startet Klima-Offensive

Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 13:37 Uhr
Kartenproduktion: PAV startet Klima-Offensive PAV reagiert auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten mit klimaneutralen Produktionsprozessen nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Das Familienunternehmen aus Lütjensee ist damit einer der wenigen ökologischen Kartenhersteller in Deutschland. Zwar werden die benötigten Folien auch künftig nicht ganz ohne CO2 bedruckt, was jedoch an anderer Stelle ausgeglichen wird. Dies erfolgt insbesondere durch den Kauf von Emissionszertifikaten, deren Erlöse direkt in ein Umweltprojekt fließen, welches einen nicht unerheblichen Anteil zur Reduktion des Treibhausgases beiträgt. Darüber hinaus fließen unternehmens- und mitarbeiterbezogene Umweltindizes in die Berechnungen ein.

Partner mit mobilen Terminals von Höft & Wessel erfolgreich

Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 13:22 Uhr
Partner mit mobilen Terminals von Höft & Wessel erfolgreich Die Höft & Wessel AG hat mehrere Partner für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Vermarktung von mobilen Terminals der Marke Skeye ausgezeichnet. Auf den Höft & Wessel-Solution Days in München erhielt die Warok GmbH den Preis als "Value added Distributor of the Year 2011". Das in Villingen-Schwenningen ansässige Unternehmen hat sich in den fünf Jahren
der Zusammenarbeit zum erfolgreichsten Distributor für die Skeye-Produkte entwickelt und war auch bereits 2010 als "Distributor of the Year" ausgezeichnet worden.

HID Global: Pilotprojekt zur mobilen Zugangskontrolle über NFC-Smartphones erfolgreich abgeschlossen

Dienstag, den 31. Januar 2012 um 12:18 Uhr
HID Global: Pilotprojekt zur mobilen Zugangskontrolle über NFC-Smartphones erfolgreich abgeschlossen HID Global, international führender Anbieter von Zugangs- und ID-Management-Lösungen zur sicheren Identitätsprüfung, hat das weltweit erste Pilotprojekt abgeschlossen, bei dem NFC-Smartphones mit digitalen Schlüsseln an einer Universität eingesetzt wurden. Bei diesem Projekt kam die SIO-Technologie des Unternehmens zum Einsatz, die ein wesentlicher Bestandteil der preisgekrönten Credential- und Reader-Plattform iCLASS® SIO-Enabled (iCLASS SE™) ist. Diese Plattform ist die Grundlage für die sichere Bereitstellung und Verwaltung digitaler Identitäten und realisiert neue Maßstäbe für die Sicherheit, Portabilität und Zukunftsfähigkeit von Lösungen rund um die Zugriffskontrolle.

MPDV Mikrolab gründet eigene Niederlassung in Shanghai

Dienstag, den 31. Januar 2012 um 10:40 Uhr
MPDV Mikrolab gründet eigene Niederlassung in Shanghai Aus der anfänglichen Kooperation zwischen MPDV Asia Pte. Ltd. in Singapur und dem China Partner IBB C&T Technology Co Ltd in Shanghai und Beijing ist zu Anfang 2012 eine neue MPDV Tochter entstanden: MPDV Shanghai Co Ltd.
More: