Das Unternehmen Sick hat eine kombinierte Lösung für die Fluggepäck-Identifikation entwickelt, die sowohl die Barcode- als auch die RFID-Technologie integriert.
Die Nachfrage nach hybriden Fluggepäck-Identifikationslösungen ist vor allem auf zwei Aspekte zurückzuführen. Zum einen gehen auf Flughäfen weltweit jährlich etwa 42 Millionen Gepäckstücke – wenn meistens auch nur kurzzeitig – verloren. Dies sagt zumindest der SITA Baggage Report 2008 aus – erstellt vom Unternehmen SITA mit Sitz in Genf, Schweiz, das einer der weltweit führenden Anbieter von IT- und Kommunikationslösungen sowie Dienstleistungen für die Luftfahrtindustrie ist.
Der zweite Aspekt betrifft die Steuerung von Transit-Fluggepäck. Hier – so sagen Branchenkenner – sind derzeit bis zu 20 Prozent der Gepäckstücke nicht sortierbar, weil sie früher am Transitflughafen eintreffen als die sogenannte Bagagge Sortation Message (BSM), die vom Check-in-Flughafen elektronisch übermittelt wird und zur Sortersteuerung zwingend erforderlich ist.
Obwohl die Kennzeichnungs- und Identifikationstechnologie RFID schon seit mehreren Jahrzehnten – vornehmlich im Automobilbau – industriell eingesetzt wird, hat sie sich erst in den letzten Jahren auch für andere Industriezweige und Einsatzfelder zu einer Schlüsseltechnologie entwickelt. Datenträger am Objekt, die mehr Speicherplatz bieten als ein optischer Code, bei Bedarf beschrieben werden können, ohne direkten Sichtkontakt auslesbar sind und sich relativ einfach in Barcode-Etiketten integrieren lassen, sind auch für die weitere Optimierung von Logistikprozessen auf Flughäfen hoch interessant.
"Da es Lesesituationen gibt, in denen der RFID-Tag gelesen wird, der Barcode jedoch nicht, führt die „doppelte“ Identifikation von Fluggepäck mit Hilfe hybrider IATA-Fluggepäckanhänger dazu, dass die Zahl nicht identifizierbarer und damit nicht sortierbarer Gepäckstücke deutlich reduziert wird. Die Folge ist nicht nur eine deutliche Leistungssteigerung der gesamten Sortier- und Fördertechnik des Flughafens, sondern auch weniger Reklamationsaufwand und mehr Zufriedenheit bei Airlines und Passagieren", sagt Erik Hofmann-Petersen, Direktor für Flughafen-Systemlösungen beim dänischen Unternehmen FKI Logistex Europe, einem der führenden Anbieter von automatischen Hochgeschwindigkeits-Sortieranlagen für Fluggepäck.
Ein weiteres Optimierungspotenzial lässt sich künftig erschließen, wenn die BSM direkt auf dem RFID-Chip des Hybrid-Fluggepäckanhängers mitgeführt wird. Sie liegt dann am Transitflughafen gleichzeitig mit dem Gepäckstück vor – was die Quote nicht sortierbaren Transitgepäcks sehr stark reduzieren dürfte. Beides zusammen – die Verringerung nicht identifizierbarer Gepäckstücke und die Maximierung der Sortierrate bei Transitgepäck – führt besonders an Großflughäfen zu Kosteneinsparungen in beträchtlichen Größenordnungen. Hinzu kommen neue Möglichkeiten für effizientere track & trace – Lösungen sowie für den Abgleich von Outbound-Fluggepäck bei der Flugzeugverladung.
ALIS400_Hybrid ist ein modular konfiguriertes Komplettsystem aus den bewährten ALIS Barcodescanner-Portalen und dem UHF-RFID-System RFI641. Die Lösung, die nur eine einzige Datenschnittstelle zum Sortierrechner benötigt, eignet sich gleichermaßen für den Neubau wie für die Nachrüstung von Fluggepäckanlagen. Die in einem Portalrahmen in unterschiedlicher Ausrichtung installierten Scanner erfassen die Fluggepäckanhänger in jeder Position und Drehlage.
Die Lesegeräte arbeiten mit Echtzeit- Autofocus-Funktion, das heißt sie kommen ohne zusätzliche Komponenten zur Erkennung der Fluggepäckgröße aus. Ob Koffer, Rucksack, Softbag oder Beauty Case - das integrierte, optische Messverfahren ermittelt permanent die exakte Entfernung zum Detektionsobjekt und stellt die Fokuslage darauf ein. Hieraus resultiert eine besonders große Tiefenschärfe, die ein besonders hohes Maß an Identifikationssicherheit bietet.
Die zentrale Controller-Einheit MSC800 übernimmt nicht nur die Auswertung der Lesedaten der Barcodeleser, sondern auch der Gepäck- und Datumsinformationen, die das RFID-System aus den Hybrid-Etiketten ausliest. Hierfür sind einem Lesetunnel insgesamt vier RFI-Antennen installiert und an den Radio Frequency Interrogator RFI64 angeschlossen: Links und rechts sowie oberhalb und unterhalb der Förderebene. Das RFID-System erfüllt die lesetechnischen Anforderungen gemäß dem weltweit gültigen IATA-Standard RP1740C und ist übertragungstechnisch dementsprechend sowohl für die in Europa als auch die in den USA und dem Rest der Welt zugelassenen UHF-Bandbreiten (862-865 MHz bzw. 902-928 MHz) spezifiziert.
Das per plug & play integrierbare Hybridsystem vereint somit bewährte, leistungsfähige Barcodelesetechnik mit innovativer RFID-Technologie, deren Funktionsweise auf die besonderen Anforderungen und Randbedingungen der Fluggepäck-Identifikation angepasst wurde.
Hybride Fluggepäck-Identifikation vor dem Take-off

PAV reagiert auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten mit klimaneutralen Produktionsprozessen nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Das Familienunternehmen aus Lütjensee ist damit einer der wenigen ökologischen Kartenhersteller in Deutschland. Zwar werden die benötigten Folien auch künftig nicht ganz ohne CO2 bedruckt, was jedoch an anderer Stelle ausgeglichen wird. Dies erfolgt insbesondere durch den Kauf von Emissionszertifikaten, deren Erlöse direkt in ein Umweltprojekt fließen, welches einen nicht unerheblichen Anteil zur Reduktion des Treibhausgases beiträgt. Darüber hinaus fließen unternehmens- und mitarbeiterbezogene Umweltindizes in die Berechnungen ein.
Die Höft & Wessel AG hat mehrere Partner für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Vermarktung von mobilen Terminals der Marke Skeye ausgezeichnet. Auf den Höft & Wessel-Solution Days in München erhielt die Warok GmbH den Preis als "Value added Distributor of the Year 2011". Das in Villingen-Schwenningen ansässige Unternehmen hat sich in den fünf Jahren
HID Global, international führender Anbieter von Zugangs- und ID-Management-Lösungen zur sicheren Identitätsprüfung, hat das weltweit erste Pilotprojekt abgeschlossen, bei dem NFC-Smartphones mit digitalen Schlüsseln an einer Universität eingesetzt wurden. Bei diesem Projekt kam die SIO-Technologie des Unternehmens zum Einsatz, die ein wesentlicher Bestandteil der preisgekrönten Credential- und Reader-Plattform iCLASS® SIO-Enabled (iCLASS SE™) ist. Diese Plattform ist die Grundlage für die sichere Bereitstellung und Verwaltung digitaler Identitäten und realisiert neue Maßstäbe für die Sicherheit, Portabilität und Zukunftsfähigkeit von Lösungen rund um die Zugriffskontrolle.
Aus der anfänglichen Kooperation zwischen MPDV Asia Pte. Ltd. in Singapur und dem China Partner IBB C&T Technology Co Ltd in Shanghai und Beijing ist zu Anfang 2012 eine neue MPDV Tochter entstanden: MPDV Shanghai Co Ltd. 