You are here: Skalierbare Middleware

Skalierbare Middleware

Drucken

RFID-Framework für intelligente Prozesssteuerung

Von Volker Knapp

Applikationsentwicklung auf Basis von RFID-Technologie kann mitunter ein schwieriges Unterfangen sein. Es gilt unterschiedlichste Hardware anzusteuern, die Datenkommunikation zu verwalten, Workflow-definierte Prozesse auszulösen und die gewonnenen Informationen dem Benutzer, möglichst einfach aufbereitet, darzustellen. Gleichzeitig soll das System ausfallsicher sein, beliebig skalierbar und möglichst auch mit völlig neuer (gewechselter, getauschter) Hardware und minimalen Konfi gurationsaufwand ohne Stillstand funktionieren. Um all diesen Anforderungen gerecht zu werden ist ein Middleware-Framework unerlässlich.

SmartID des Unternehmens RFIDInnovations ist ein ebensolches ALE-konformes RFID-Middleware-Framework, auf welchem sich unterschiedlichste Prozesse in kürzester Zeit abbilden lassen.
Das Framework SmartID steuert unter anderem RFID-Reader an.
SmartID des Unternehmens RFIDInnovations ist ein ebensolches ALE-konformes RFID-Middleware-Framework, auf welchem sich unterschiedlichste Prozesse in kürzester Zeit abbilden lassen. Das als Schichtenmodell aufgebaute Framework übernimmt sämtliche Aufgaben von der Ansteuerung des Readers über die Interpretation der Daten bis zur Prozesssteuerung. Durch den modularen Aufbau können einzelne Komponenten gezielt erweitert oder getauscht werden, ohne die Stabilität des Gesamtsystems zu beeinträchtigen. Darüberhinausgehend können die gelesenen Daten durch mathematische Algorithmen interpretiert werden, wodurch es möglich ist, Informationen über Bewegungsrichtung und Aufenthaltswahrscheinlichkeiten zu erhalten und zugleich falsch-positive Lesungen zu minimieren.

Anbindung der Hardware

Die Ansteuerung der RFID-Hardware erfolgt über den Low Level Reader Protocol Standard. Mittlerweile sind bereits viele Reader der gängigsten Hersteller implementiert und stehen applikationsseitig zur Verfügung. Es ist ein Leichtes zukünftige Reader mit anzubinden, ohne in der bestehenden Applikation Änderungen vornehmen zu müssen. Selbst ein Technologietausch innerhalb UHF, HF und LF kann auf diese Weise vonstatten gehen, ohne die Qualität des Systems zu mindern.

Zentrale Datenaufarbeitung

In der darüber liegenden Abstraktionsschicht findet die Datenaufbereitung statt. Sämtliche von den einzelnen Readern übermittelten Daten, wie Transponderlesungen oder Schaltung von digitalen Input Ports, werden zentral gesammelt und in Form gebracht. Je nachdem welchen Bereichen (Logical Reader) die Lesegeräte zugewiesen sind, ergibt sich so bereits ein erstes Bild über die Verteilung der Datenerfassungen. Durch die Zusammenfassung einzelner Lesegeräte zu definierten Bereichen ist es möglich, im laufenden Betrieb einen Bereich durch weitere Lesegeräte zu erweitern, zu verstärken oder einfach nur defekte Geräte auszuwechseln.

Filterung in der Reporting Engine

Nachdem die Gesamtheit dieser gesammelten Daten für einzelne Bereiche der Applikation unerheblich ist, müssen die Daten erst auf deren Relevanz gefiltert werden. Die Reporting Engine übernimmt diese Aufgabe, indem sie einzelnen Berichte anfordernden Stellen (Subscriber) nur die Informationen zur Verfügung stellt, welche diese auch im Vorfeld angefordert haben. Dadurch müssen die Daten nur in dieser Schicht geprüft werden, weitere Filterung in der Applikation kann entfallen, wodurch die Performance deutlich gesteigert wird.

Aufgaben der Workflow Engine

Ebenso wichtig wie die Aufbereitung der Daten ist die Interpretation derselben und anschließende Steuerung der Prozessabläufe. Um nun diese bereits gefilterten Daten weiterzuverarbeiten, gibt es die Workflow-Engine. Anhand im Vorfeld definierter Prozessabläufe werden die Daten abgearbeitet und lösen Ereignisse aus. Hinter der Workflow-Engine verbirgt sich eine State Of The Art Interpreter-Umgebung, welche es ermöglicht sogenannte SmartScripts, also intelligente Skripte, zur Laufzeit zu ändern und Programmfunktionalitäten frei zu erweitern. Somit ist es möglich für die unterschiedlichen Reader-Events (Tag Arrive, Tag Depart, Tag Report) Prozessabläufe in Form von Skripten zu definieren, welche bei Eintreten der Events ausgelöst werden. Je nach Anforderung werden auf diese Weise Daten weiterverarbeitet und optische und akustische Signalgeber geschaltet. Der Interpreter integriert sich in Microsofts CL Runtime Engine, wodurch komplexere, in DLLs ausgelagerte Funktionen, integriert werden können.

Um die Daten möglichst effizient für den Benutzer aufzubereiten, stehen unterschiedliche Benutzerschnittstellen zur Verfügung. Die Palette reicht je nach Anforderung von Rich Client Applikationen bis zu Web 2.0 Interfaces. Durch die Möglichkeit der Web Darstellung können viele Benutzer gleichzeitig in ihrem Internet Browser auf denselben Datenstand zugreifen, ohne dass aufwendige Installationen und Konfigurationen am Client Rechner notwendig wären.

Volker Knapp
Volker Knapp, Leiter der Softwareentwicklung und Geschäftsführer, RFIDInnovations

RFIDInnovations: skalierbare Middleware

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

RFIDInnovations GmbHRFIDInnovations GmbH
Michael Mally
Tel. (+43) 316-23200 10
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.rfidinnovations.eu
Über RFIDInnovations: Pressefach

Aus einem Guss: Produktionssteuerung mit RFID-Systemen von Siemens

Donnerstag, den 09. Februar 2012 um 17:50 Uhr
Aus einem Guss: Produktionssteuerung  mit RFID-Systemen von Siemens

RFID ist längst ein wichtiges Mittel zur Steuerung moderner Fertigungskonzepte wie der auftragsbezogenen Massenfertigung (mass customization) geworden. So gibt es kaum einen Automobilhersteller, der auf RFID in der Fahrzeugproduktion verzichten will. Doch die Anforderungen sind hoch: Maximale Verfügbarkeit der Daten bei hoher Flexibilität und Erweiterbarkeit und höchster Performance. Neben ausgereiften technischen Komponenten (RFID-Reader und -Transponder) und der richtigen Auswahl des RFID-Systems sind vor allem Fragen der Integration in die Automatisierungskonzepte für den Projekterfolg entscheidend.

Sick: Staplerbetrieb – aber sicher mit RFID

Freitag, den 30. Dezember 2011 um 08:00 Uhr
Sick: Staplerbetrieb – aber sicher mit RFID

Staplergerechte RFID-Systeme sind wesentliche Bausteine effizienter Lagersteuerungs- und Warenwirtschaftssysteme und steigern die Betriebssicherheit. Mit der Schreib-/Leseeinheit Interrogator RFH620/630 und standardisierten Transpondern in verschiedenen Bauformen bietet das Unternehmen Sick eine RFID-Systemlösung im Frequenzbereich 13,56 MHz für den rauen Staplerbetrieb an. Diese sorgt als Fahrer-Assistenzsystem für mehr Sicherheit in Schmalgängen und auf den Fahrwegen.

Modularer In-Mould-Transponder von ID-LABEL

Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 14:50 Uhr
Modularer In-Mould-Transponder von ID-LABEL

Gemeinsam mit drei industriellen Partnern und zwei Forschungsinstituten hat ID-Label, ein Tochterunternehmen von ID-Systec aus Neumünster, einen Transponder entwickelt, der ohne mechanische Verbindung zwischen Chip-Modul und Antenne auskommt. Er wird über ein Spritzgießverfahren in das Trägermaterial eingebracht und bietet damit neue Möglichkeiten im Behältermanagement. Potenzielle Einsatzbereiche sind die Lebensmittel- und die Pharmabranche. Eine Markteinführung soll Mitte 2012 erfolgen.

ID-Label GmbH

Body-ID von SICK: Karosserieidentifikation mit RFID

Donnerstag, den 03. November 2011 um 17:27 Uhr
Body-ID von SICK: Karosserieidentifikation mit RFID

Variierende Fahrzeuglacke als Herausforderung

Je individueller die Fahrzeuge ausgestattet werden, desto mehr Informationen müssen die Automobilhersteller schon während der Produktion sammeln, verarbeiten und auswerten. Durch aktuelle Fortschritte in der RFID-Technologie eröffnen sich neue Potenziale für die Steuerung komplexer Prozesse und die Rückverfolgbarkeit.

Frank Münch von Zetes über mobile AutoID-Lösungen und globale Herausforderungen

Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 14:19 Uhr
Frank Münch von Zetes über mobile AutoID-Lösungen und globale Herausforderungen

Frank Münch ist ein Geschäftsführer und Ingenieur, der sich am wohlsten außerhalb des Tellerrandes fühlt. Mutig offenbart er Meinungen zu globalen Zusammenhängen, ruft Mitarbeiter zum kreativen Teamwork auf und ist gleichzeitig dankbar für den Halt, den er in seiner Familie genießt. Ein moderner Manager ohne Allüren, der sich nicht scheut auch Persönliches Preis zu geben und Offenheit als hohes Gut ansieht.

B&M Tricon: Von Paketversand bis Fahrverkauf

Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 11:39 Uhr
B&M Tricon: Von Paketversand bis Fahrverkauf

Höhere Produktivität mit Datakey-Lösungen

Die AutoID- und MDE-Software Datakey ist das Herz der vielfältigen mobilen AutoID-Lösungen von B&M Tricon. In Anpassung an die Kundenwünsche werden laufend neue Datakey-Module entwickelt und gemeinsam mit den Kunden im Praxiseinsatz optimiert.

Bayer CropScience testet neue Wirkstoffe mit RFID-Unterstützung von Turck

Montag, den 14. Februar 2011 um 11:45 Uhr
Bayer CropScience testet neue Wirkstoffe mit RFID-Unterstützung von Turck

Funkende Pflanzensets im Forschungslabor

Wissenschaftler des Unternehmens Bayer CropScience testen in Monheim neue Wirkstoffe auf ihre Eignung als Pflanzenschutzmittel, indem sie diese nach einem definierten Verfahren vollautomatisiert auf Pflanzen sprühen. Für Transparenz und die eindeutige Identifizierung jeder Pflanze sorgt dabei das RFID-System BL ident von Turck.

IDpro von Sick: Einheitlich und proaktiv

Montag, den 03. Januar 2011 um 11:08 Uhr
IDpro von Sick: Einheitlich und proaktiv

Technologieunabhängige Plattformen ermöglichen optimierte Waren- und Materialflüsse

Viele der zum Teil revolutionären Prozessverbesserungen im Waren- und Materialfluss innerhalb eines Unternehmens wären ohne den Einsatz innovativer AutoID-Techniken unmöglich gewesen. Logistikplaner und Manager werden aber auch die zukünftigen Anforderungen an eine reibungslose und transparente Intralogistik nur dann profitabel umsetzen können, wenn für jeden Schritt in der Prozesskette auch die am besten geeignete AutoID-Technologie eingesetzt wird.

RFID-Systeme von Balluff unterstützen Hängewaren-Distribution im Multi-Channel-Warehouse von Hugo Boss

Mittwoch, den 10. November 2010 um 10:39 Uhr
RFID-Systeme von Balluff unterstützen Hängewaren-Distribution im Multi-Channel-Warehouse von Hugo Boss

„Kleidersortierung per Funk“

Der Modekonzern Hugo Boss beliefert seine Händler mit Damen- und Herrenbekleidung aus vier Modelinien. Dreh- und Angelpunkt seiner Logistik ist das Hängewaren-Distributionszentrum in Metzingen. Dort lagern 1,35 Millionen Kleidungsstücke. 100 000 davon werden jeden Tag kommissioniert und für den weltweiten Versand aufbereitet. RFID-Systeme beschleunigen die Ein- und Auslagerprozesse.

Sensorik und Prüftechnik mit RFID-Etiketten und -Transpondern von Dynamic Systems

Dienstag, den 31. August 2010 um 09:21 Uhr
Sensorik und Prüftechnik mit RFID-Etiketten und -Transpondern von Dynamic Systems

Vom Identifizieren zum Diagnostizieren

Die individuelle Kennzeichnung von Produkten mit eindeutigen Seriennummern durch (2D-)Barcode oder RFID gehört heute bei hochwertigen Industrieprodukten zum Standard. Dieser Beitrag konzentriert sich auf „high-end“ Qualitätssicherungs-Aufgaben, die über die eindeutige Kennzeichnung eines Produktes hinausgehen. Es geht um Lösungen, die zusätzlich zur Identifikation eine Anzeige von physikalischen Messdaten erlauben. Diese bauen entweder auf Basis spezieller Etiketten, passiver, semi-aktiver oder aktiver Transponder auf.

More: