Der koreanische Chemiekonzern Exax Inc., der sich seit über 30 Jahren mit der Produktion von Prozess-Chemikalien für LCD- und Plasma-Displays beschäftigt, entwickelte Mitte letzten Jahres eine konduktive Tinte auf der Basis von partikelfreiem Flüssigsilber. Mit dieser patentierten Paste lassen sich extrem feine Elektronikplatinen auf sehr effiziente und vor allem umweltfreundliche Art drucken. Pünktlich zur CeBIT 2009 stellte das Unternehmen nun eine weitere Verwendung vor: gedruckte RFID-Antennen.
Bisher konzentriert man sich in der Produktion auf NXP-Chips und die dafür entwickelten Antennendesigns. Sowohl HF- als auch UHF-Inlays werden angeboten. Die Palette umfasst dabei wet- und dry-Inlays. Das besondere dabei ist die Möglichkeit RFID-Tickets komplett aus Papier zu fertigen. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei unbegrenzt, sie reichen von einfachen Tickets für den öffentlichen Nahverkehr bis zu Etiketten, Labels und sogar kompletten Kartenlösungen.
Exax bietet dabei jede Lösung an, neben den gedruckten Antennen auf nahezu allen Substraten, (neben Papier können natürlich auch andere Materialen verwendet werden wie PET-Folie, oder PolyImide für die Verwendung bei höheren Temperaturbereichen, und auch Polycarbonat, das besonders für Verwendung in Ausweisen, Pässen und anderen langlebigen Kartenlösungen Anwendung findet) werden auch komplette Inlays, oder auch auf Wunsch Etiketten und Labels gefertigt.
„Die CeBIT war ein grandioser Erfolg für unser Unternehmen“ so Harald Borutta, Direktor von Exax-Deutschland, "wir haben zum ersten Mal unsere Lösungen der Öffentlichkeit präsentiert. Die vorgestellte umweltfreundliche Papierlösung wurde von allen Interessenten mit großer Aufmerksamkeit bedacht. Dabei konnten auch Kontakte zu allen europäischen Märkten geknüpft werden“.
Anfang März wurde auch die erste Maschine in Betrieb genommen, auf der komplette Air-Baggage-Tags erstellt werden können, die Kontakte mit diversen Airlines und Flughafenbetreibern wurden ebenfalls auf der CeBIT vertieft.
Über allem steht allerdings die Kernkompetenz des Unternehmens, nämlich das Drucken von RFID-Antennen. Im Gegensatz zu der sehr umweltbelastenden herkömmlichen Methode, bei der die Antennen geätzt werden, entstehen bei der Drucktechnik keinerlei negative Umweltbelastungen.
Ein weiterer sehr entscheidender Aspekt ist die Flexibiliät, sowohl bei Antennendesign als auch bei der sehr kurzen Lieferzeit. So ist Exax zum Beispiel in der Lage jede gewünschte Menge innerhalb von wenigen Tagen an jeden Punkt der Erde zu liefern. Die Kapazität der Produktion ist momentan für mehr als 500 Millionen Antennen pro Monat ausgelegt.
Wurde bisher der Vertrieb hauptsächlich im koreanischen Raum aufgebaut, so hat man sich heute nun auch in Europa angesiedelt. Exax-Deutschland, unter der Leitung von Harald Borutta, zeichnet für den Vertrieb im deutschsprachigen Raum verantwortlich. Das restliche Europa wird über die Overseas Marketing mit Vice President S.K. Chi von Liederbach bei Frankfurt betreut.
Exax: Umweltfreundliche Produktion von RFID-Inlays gestartet

PAV reagiert auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten mit klimaneutralen Produktionsprozessen nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Das Familienunternehmen aus Lütjensee ist damit einer der wenigen ökologischen Kartenhersteller in Deutschland. Zwar werden die benötigten Folien auch künftig nicht ganz ohne CO2 bedruckt, was jedoch an anderer Stelle ausgeglichen wird. Dies erfolgt insbesondere durch den Kauf von Emissionszertifikaten, deren Erlöse direkt in ein Umweltprojekt fließen, welches einen nicht unerheblichen Anteil zur Reduktion des Treibhausgases beiträgt. Darüber hinaus fließen unternehmens- und mitarbeiterbezogene Umweltindizes in die Berechnungen ein.
Die Höft & Wessel AG hat mehrere Partner für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Vermarktung von mobilen Terminals der Marke Skeye ausgezeichnet. Auf den Höft & Wessel-Solution Days in München erhielt die Warok GmbH den Preis als "Value added Distributor of the Year 2011". Das in Villingen-Schwenningen ansässige Unternehmen hat sich in den fünf Jahren
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