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Intelligenz auf der Verkaufsfläche

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ImageRFID-Technik kann in Unternehmen nicht nur logistische Abläufe verbessern und Artikelverfügbarkeiten optimieren. Ein wesentlicher Effekt liegt auch darin, Potenziale für mehr Kundennutzen zu erschließen. Hier spielen Kundenassistenzsysteme eine zentrale Rolle. Sie sorgen für mehr Komfort und Erlebnis beim Einkauf, unterstützen bei der Kaufentscheidung und dienen dem erfolgreichen Shopping.

Von Dr. Achim Fricker, MUL Services GmbH

Veröffentlicht: Februarausgabe 2009 "RFID im Blick"

Das Intelligente Warenregal zeigt auf einem Display seinen Bestand mit allen verfügbaren Größenvarianten an. Ebenso liefert die Intelligente Umkleidekabine während der Anprobe auf einem Display hilfreiche Informationen zur Verfügbarkeit von Größen sowie zu ergänzenden Artikeln. Im interaktiven Spiegel werden, während der Kunde sich betrachtet, nützliche Produktinformationen eingeblendet. Diese Anwendungen veranschaulichen, wie im Shopping-Prozess für den Kunden durchgehend Servicemehrwerte geschaffen werden können. Die „umgebende" Technik assistiert dem Kunden nach dem Prinzip: vom Suchen zum Finden.

Aus Pilottests und dem produktiven Betrieb der RFID-basierten Kundenassistenzsystem liegen nunmehr bewährte Erkenntnisse darüber vor, wie Kunden solche neuen Services bewerten: Die Kunden sehen neue Anwendungen wie intelligente Präsenter, Regale oder Umkleiden positiv und nehmen diese als eine echte Bereicherung wahr. Begründen lässt sich dies mit der einfachen Bedienbarkeit und den zusätzlichen, nützlichen Informationen für den Konsumenten

Kundenassistenzsysteme im Einsatz

Mit der Entwicklung von intelligenten Kundenassistenzsystemen unter Einbindung von RFID- und Sensortechnik beschäftigt sich auch das Unternehmen Mul Services. Die Schwerpunkte liegen in Anwendungen für Verkauf und Kundendienst. Mit dem Intelligenten Fahrzeugkonfigurator wurde bereits im Jahre 2001 ein innovatives Assistenzsystem zur Präsentation von hochwertigen Fahrzeugen unter Nutzung von RFID-getaggten Materialmustern vorgestellt. In der Gläsernen Manufaktur in Dresden wurde dieses Konzept von Volkswagen realisiert. Seit dem Jahr 2004 kommt ein RFID-basierter Produktberater für die Laufschuhe des Unternehmens Asics im Sportfachhandel zum Einsatz. Das im Jahr 2008 durchgeführte Pilotprojekt im gardeur-Shop der Essener Galeria Kaufhof-Filiale wurde ebenso von Mul Services im Bereich der Kundenassistenzsysteme betreut.

GS1 Germany-Standards identifizieren Komponenten und Bauteile

Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 08:00 Uhr
GS1 Germany-Standards identifizieren Komponenten und Bauteile

Bislang ist GS1 Germany bekannt durch seine Standards für die Konsumgüterwirtschaft. Kassensysteme, die ohne Barcode und GTIN funktionieren, sind hier nur noch schwer zu finden. Ab sofort erweitert GS1 den Einsatz der weltweit gültigen Standards auf weitere Branchen. Industrien wie der Maschinen- und Anlagenbau, Automotive oder auch der Schienenverkehr rücken in den Fokus von GS1.

High-Temperature-Tag von Harting für die Lackierstraße

Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 12:27 Uhr
High-Temperature-Tag von Harting für die Lackierstraße

Die Fahrzeugproduktion gestaltet sich zunehmend individualisierter. Jeder Kunde stellt andere Ansprüche an sein neues Auto, von der Farbauswahl über die Innenausstattung bis zur technischen Ausstattung. Das Unternehmen Harting hat nun eine RFID-Lösung vorgestellt, welche auf den Erfahrungen aus der Luftfahrtindustrie basiert und sich auch für die schwierigen Umgebungen in der Lackierstraße eignet.

GS1-System: Kompatibilität über Systemgrenzen hinweg

Freitag, den 22. Juli 2011 um 11:32 Uhr

Derzeit befinden sich verschiedene webfähige Plattformen im Aufbau, die sogenannten „Internet der ...“-Lösungen, seien dies Dinge, Dienste oder Energie. Um ein möglichst hohes Maß an Flexibilität sicherzustellen, ist es für die entwicklungsbegleitende Standardisierung wichtig, gerade im frühen Entwicklungsstadium zur Interoperabilität verschiedener Ansätze beizutragen. Hierbei zeigt sich laut GS1 Germany einmal mehr der Wert eineindeutiger Identnummern zur Adressierung der zu identifizierenden Elemente, wie sie das GS1-System bietet.

GS1 Germany: Automobilindustrie arbeitet an einheitlichen Standards zur Teile-Identifikation

Montag, den 20. Juni 2011 um 16:54 Uhr
GS1 Germany: Automobilindustrie arbeitet an einheitlichen Standards zur Teile-Identifikation

Das richtige Bauteil zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar zu machen – in der Automobilbranche stellt das eine besondere Herausforderung dar. Bislang bestimmen Insellösungen das Bild der Teile-Identifikation; Hersteller und Zulieferer kennzeichnen ihre Produkte mit einer Vielzahl unterschiedlicher Codes. Das bedeutet einen enormen Aufwand und bringt den Materialfluss nicht selten ins Stocken. Für mehr Tempo und Transparenz soll jetzt erstmals ein gemeinsamer globaler Standard sorgen. Im Auftrag des RFID based Automotive Network RAN treibt GS1 Germany die Entwicklung eines entsprechenden Identifikations-Schlüssels voran.

Pepperl+Fuchs: RFID bietet der geführten Fördertechnik neue Horizonte

Dienstag, den 07. Juni 2011 um 15:42 Uhr
Pepperl+Fuchs: RFID bietet der geführten Fördertechnik neue Horizonte

Der intelligente Förderbehälter mit integriertem RFID-Transponder kann sich selbst dezentral steuern

Anwendung:

In der Fördertechnik und Fertigungstechnik werden Arbeitsschritte und Förderweg oft zentral gesteuert.

Ziel:

In der Fördertechnik sollen Staustrecken vermieden und die Kommunikation auf höherer Ebene minimiert werden. Entscheidungen fallen dezentral.

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