In der Erprobung bei unterschiedlichen Mode- und Fashionunternehmen, unter anderem bei dem Damenmodehersteller Marc Aurel, befindet sich seit rund einem Jahr das gewebte UHF-Transponderetikett textag fashion von Deister Electronic. Vordergründig soll das ein-eindeutige Etikett dem Markenschutz von hochwertiger Kleidung dienen.
Das Markenetikett wird bereits bei der Fertigung in das Kleidungsstück eingenäht. RFID-Chip und Antenne sind integriert. Als erstes Label besteht der textag fashion - anders als bisherige HangTags - überwiegend aus textilen Materialien und bleibt so unverlierbar über die gesamte Lebensdauer an der Ware befestigt. Somit dient der textag als Herkunfts- und Echtheitsnachweis für Hersteller und Kunden. Als individualisierte Kennzeichnung des jeweiligen Kleidungsstückes ist der Transponder die Grundlage für weitere Optimierungen in der Textillogistik.
Darüber hinaus kann der Kunde den textag fashion nach dem Verkauf auch zu Reklamationszwecken oder Rücklieferungen nutzen. Am Point-of-Sale besteht dennoch die Möglichkeit, entweder durch das „Kill-Kommando“ den Datenträger abzuschalten oder den Chip zu entfernen.
Bild: deister electronic GmbH
RFID-Etikett soll Markenschutz wahren
