27. Mai 2009Mit RFID-Technologie lassen sich Schienenfahrzeuge in Österreich zukünftig bei Geschwindigkeiten von 200 Kilometer pro Stunde und mehr vollautomatisch identifizieren. In Zusammenarbeit mit der ÖBB-Infrastruktur Bau AG entwickelte der Systemintegrator Prosoft Süd Consulting das System „Rail-Reader“. Identec Solutions steuerte dazu die aktiven RFID-Transponder sowie die Lesegeräte bei, die die berührungslose Erkennung erst möglich machen. „Die Messung und Kontrolle der Infrastruktur wird durch dieses neuartige Konzept deutlich vereinfacht und zugleich optimiert“, sagt Gerhard Schedler, CEO von Identec Solutions.
Geringerer Aufwand – höherer Nutzen
Vor Jahren haben die ÖBB damit begonnen, mithilfe örtlicher Messstellen den technischen Zustand der Züge während der Fahrt zu ermitteln. Bei einer Auffälligkeit den betreffenden Wagen ausfindig zu machen, war bislang jedoch mit hohem administrativem Aufwand verbunden und barg zudem auch Fehlerquellen. Diese Unannehmlichkeiten gehören nun der Vergangenheit an. „Der ‚Rail-Reader’ ermöglicht erstmals, dass Messergebnisse von bestehenden Lärm- und Radqualitätsmesssystemen oder Heißläuferortungsanlagen eindeutig dem jeweiligen Wagen zugeordnet werden können“, erörtert Wolfgang Zottl von der ÖBB-Infrastruktur Bau AG und konkretisiert: „Bereits Sekunden, nachdem der Zug eine Messstation passiert hat, stehen die für seine Identifizierung relevanten Daten elektronisch zur Verfügung.“ Die direkte Zuordnung der Messdaten zum Fahrzeug liefert dem Wagenbetreiber gegebenenfalls auch zeitgerechte Hinweise auf einen Wartungs- oder Reparaturbedarf.
Hohe Lesesicherheit
Das „Rail-Reader“-System funktioniert laut Martin Novak, Geschäftsführer von Prosoft Süd Consulting, unkompliziert und benötigt keine aufwändige Infrastruktur: „Jeder Wagen ist mit einem Transponder, der so genannten ‚e-Plate Rail’, versehen. Auf dieser sind die Wagennummer, Achszahl, Eigen- und Bremsgewichte und so weiter gespeichert. Während der Vorbeifahrt an einer Messstation liest ein am Gleisrand montiertes Lesegerät die Daten der elektronischen Nummerntafel aus und gibt sie an ein Messsystem weiter.“ Und die Produkte von Identec Solutions würden selbst bei hoher Durchfahrtsgeschwindigkeit eine sehr hohe Lesesicherheit bieten, ergänzt Novak: „Mit seiner Erfassungsrate übertrifft der ‚RAIL-Reader’ ähnliche Lösungen bei weitem.“ Bislang sind Wagen im Güter- und Personenverkehr sowie verschiedene Traktionsfahrzeuge von ÖBB und Privatbahnen mit der elektronischen Nummerntafel ausgestattet worden. In ersten Projekten werden bereits die Zuglaufrichtung und Ankunftszeiten von Containerzügen an Terminals vorgemeldet oder die Ein- und Ausfahrten von Traktionsfahrzeugen an Stützpunkten protokolliert. Gemeinsam mit Vertretern internationaler Arbeitsgruppen der Eisenbahnverbände sowie anderen Systemintegratoren arbeiten die ÖBB-Infrastruktur Bau AG und Prosoft Süd Consulting bereits an einer europaweiten Umsetzung dieses Konzepts.
ÖBB setzen bei Wagenidentifikation auf aktive RFID-Technologie von Identec Solutions

HID Global, trusted leader in solutions for the delivery of secure identity, today announced the addition of the IronTag® UHF transponder to its innovative portfolio of RFID tags. Originally designed for tracking aircraft parts during assembly and maintenance, the IronTag device tolerates the harsh conditions of manufacturing and processing as well as vehicle and equipment operation. Ideal for tracking assets under demanding conditions, the tag is optimally engineered for high performance when mounted on metal surfaces.
Mit der detego® SUITE in der neuesten Produktversion 3.1 verwirklicht Enso Detego den ganzheitlichen Ansatz eines RFID-basierten „Inventory Information System“ (RFID IIS).
CAEN RFID, a global provider of UHF RFID products today announced the release of the new Ion, a novel UHF RFID long range reader of its easy2read© family.
Höft & Wessel bietet erstmals das Betriebssystem Android auf seinen mobilen Terminals an. Das Modell skeye.dart im handlichen PDA-Format steht jetzt auch mit der Android-Version 2.3.6 (Gingerbread) zur Verfügung. Der Marktführer bei mobilen Endgeräten für die Warenwirtschaft im deutschen Einzelhandel ist damit der Erste, der ein auf die speziellen Anforderungen im Handel ausgerichtetes MDE (Mobiles Datenerfassungsgerät) mit dem Betriebssystem Android kombiniert. 