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Qualitätssicherung von RFID-Transpondern

Die RFID-Quality-Station von Logopak
Die RFID-Quality-Station von Logopak

Zur Kontrolle von RFID-Kennzeichnungen stellte das Unternehmen Logopak auf der CeBIT 2009 erstmalig die RFID-Quality-Station vor. Diese überprüft nicht nur, ob der Tag bei einer Applizierung vorhanden ist, sondern auch die Qualität der lesbaren Daten des Tags.

„Bislang erfolgte eine Überprüfung des Tags nur im Etikettiersystem, kurz nach der Beschreibung des Tags mit Daten. Durch unsere Tag-on-Demand-Funktion konnten wir sicherstellen, dass kein defekter Tag auf das Produkt aufgebracht wird. Vor der eigentlich Applikation wird der defekte Tag vollautomatisch gegen einen neuen ausgetauscht. Mit der Quality-Station wollen wir diese Qualitätssicherung (für RFID-Kennzeichnung) auf bereits gekennzeichnete Produkte erweitern“, fasst Stéphane Ditrich, Produktmanager Logopak Systeme, zusammen.

Lesequalität im Vordergrund

Auslöser für die Entwicklung der Quality-Station war laut Ditrich die Zusammenarbeit mit der Metro im Rahmen der Future Store Initiative und die Nachfragen nach Qualitätssicherung von Seiten der Lieferanten. Im Vordergrund stand nicht das einfache Auslesen der Daten wie in einem RFID-Portal, sondern die qualitative Auswertung des Antwortverhaltens des bereits am Produkt angebrachten Tags (ATP - Applied Tag Performance). Da sich Transponder auf verschiedenen Untergrundmaterialien unterschiedlich verhalten, ist eine zuverlässige RFID-Kennzeichnung nicht von vornherein gewährleistet. Durch die Quality-Station können diese Unterschiede erstmalig im Produktionsumfeld sichtbar gemacht werden. „Unsere neuentwickelte Quality-Station sichert durch eine Überprüfung der Leseeigenschaften und des Antwortverhaltens des Transponders eine zuverlässige Kennzeichnung“, erklärt der Produktmanager.

Chargenverfolgung im Lager mithilfe von RFID-Pads, die sich auf den Paletten befinden.
Das Palettenetikettiersystem Logomatic 920 RFID mit Tag-On-Demand-Funktion

Zusammenarbeit und Zertifizierung

Bei der Entwicklung der RFID-Quality-Station legte Logopak großen Wert auf die Zusammenarbeit mit dem Metro Innovation Center. Zudem wird eine Zertifizierung durch das European EPC Competence Center (EECC) durchgeführt“, ergänzt Björn Ballázs, Vertriebsingenieur Logopak Systeme.

Beispielablauf einer Palettenetikettierung

Die gekennzeichnete Palette wird nach dem Etikettieren im Wirkungsbereich der RFID-Quality-Station gestoppt und der vorhandene Transponder ausgelesen. Die Messung dauert nur wenige Sekunden. Danach kann die Palette weitertransportiert werden. Die gewonnenen Qualitätswerte werden automatisch kategorisiert und gespeichert. Bei unzureichendem Antwortverhalten des Transponders ist es möglich, sofortige Störmeldungen auszugeben. „Im Reklamationsfall kann durch Protokollausgabe schnell und einfach der Nachweis über eine korrekte und qualitativ einwandfreie RFID-Kennzeichnung erbracht werden“, erklärt Nicole Hunwardsen, Mitarbeiterin Marketing Logopak Systeme.

Palettenetikett nach EPC-Global Standard
Palettenetikett nach EPC-Global Standard

Qualitätsanalyse durch neuentwickelte Software

Für die RFID-Quality-Station hat Logopak in Eigenentwicklung die Software LogoQS programmiert, welche die Protokollierung und Qualitätsanalyse in einer Datenbank vornimmt. Diese können bei Bedarf exportiert werden. Außerdem ist die Generierung eines schriftlichen Protokolls über die durchgeführte Qualitätsmessung möglich.

Einsatz auch bei Hand-Applikationen

Die Quality-Station ist ein eigenständiges Produkt. Diese kann als Ergänzung zur vollautomatischen Etikettierung verwendet werden. Ein Einsatz zur Qualitätssicherung einfacher, manueller Kennzeichnungslösungen ist ebenfalls vorgesehen. Gerade bei der manuellen RFID-Kennzeichnung können menschliche Fehler zu unterschiedlichen Leseergebnissen führen. Eine Überwachnung durch eine Quality-Station ist daher sinnvoll.

Stéphane Ditrich, Produktmanager Logopak Systeme
„Unsere neuentwickelte Quality-Station sichert durch eine Überprüfung der Leseeigenschaften und des Antwortverhaltens des Transponders eine zuverlässige Kennzeichnung."
Stéphane Ditrich, Produktmanager Logopak Systeme
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AIDA und RFID erschließen neue Anwendungsfelder in der Automobilindustrie

Freitag, den 30. Juli 2010 um 09:21 Uhr
AIDA und RFID erschließen neue Anwendungsfelder in der Automobilindustrie

Initiative für einheitliche Standards

Den Begriff AIDA kennen wir aus vielen Zusammenhängen, von der berühmten Verdi Oper bis zum Kreuzfahrtschiff. In diesem Fall ist aber die Automatisierungs-Initiative der deutschen Automobilhersteller gemeint. Die bekannten Marken Audi, BMW, Daimler und Volkswagen sind in einer entsprechenden Arbeitsgruppe überein gekommen, im Bereich der Geräteschnittstellen einen gemeinsamen Weg zu gehen. In diesem Sinne wird nun der Protokollstandard Profinet mit integrierter Personensicherheit eingesetzt, sofern im jeweiligen Einsatzfall die technischen Vorteile und der betriebswirtschaftliche Nutzen gegeben sind. Die Protokollspezifikationen sind verfügbar und können über die Profibus-Nutzerorganisation (PNO) bezogen werden.

Von Wolfgang Weber, Global Industry Manager für Verpackung, Geschäftsbereich Fabrikautomation, beim Unternehmen Pepperl+Fuchs.

Automatisierungslösungen in Verbund mit RFID-Systemen von UCS Industrieelektronik

Freitag, den 23. Juli 2010 um 13:30 Uhr
Automatisierungslösungen in Verbund mit RFID-Systemen von UCS Industrieelektronik

„Integration ist das A und O“

Bei der Integration von RFID in Prozesse ist das Konzept entscheidend. Dieses beginnt nicht „von oben“, sondern fängt bereits auf der „unteren“ Steuerungsebene an. Nicht nur die Wahl der richtigen Transponder oder der Hardware ist dabei ausschlaggebend, sondern vor allem verlässliche Partner, die mit dem Prozess vertraut sind. Nur wer die Prozesse kennt, kann sie beherrschen und den richtigen Nutzen aus der RFID-Lösung ziehen.

Von Peter Schaffhausen

Kosten sparen in der Intralogistik durch RFID-System von IdentPro

Donnerstag, den 22. Juli 2010 um 11:07 Uhr
Kosten sparen in der Intralogistik durch RFID-System von IdentPro

Das RFID-System identPLUS für Gabelstapler verspricht eine signifikante Steigerung der Produktivität und Transparenz in der Lager- und Produktionslogistik.

Hand aufs Herz, stimmen die Daten Ihrer Lagerverwaltung oder Produktionssteuerung mit der Realität überein? Wie häufig werden Ladungsträger oder Waren gesucht, weil die Angaben in der EDV „falsch“ sind? Und darf Ihre Staplerflotte so teuer sein, wie sie ist? Mit dem nachrüstbaren identPLUS System sparen Sie bis zu 30 Prozent der Kosten und schaffen 100 Prozent Transparenz.

AutoID-Middleware von Silverstroke - gezielte Informationen

Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 12:39 Uhr
AutoID-Middleware von Silverstroke - gezielte Informationen

„Middleware ist traditionell zentralisiert.Typische AutoID-Prozesse sind es nicht.“

Von Frank Wernert, Produkt-Manager bei der Silverstroke GmbH

Im Gegenteil wird AutoID ja gerade eingesetzt, wenn Objekte – Güter, Behälter, Fahrzeuge, Gefahrenstoffe, Wertgegenstände oder andere – ihren Aufenthaltsort und/oder ihren Status verändern. Oder mittels mobilen Geräten überprüft werden sollen. Zentralität auf der einen und Mobilität auf der anderen Seite – das ist auf den ersten Blick schlecht vereinbar und daher Vorgabe für die Hauptanforderungen an Middleware in AutoID-Lösungen. Was zuerst zu der Frage führt, was RFID- oder besser AutoID-Middleware überhaupt ist. Einigkeit herrscht bezüglich ihrer Aufgabe, soll sie doch dabei helfen, die schiere Datenmenge zu verarbeiten und den ausgelesenen Rohdaten Sinn zu verleihen. Weniger einig ist sich die Fachwelt, was Middleware charakterisiert. Ist Middleware eine Edgeware, eine Software, eine Hardwareschicht? Und was tut sie tatsächlich, filtert sie Daten, führt sie Applikationen aus, überwacht und steuert sie Devices, also Geräte und Einheiten innerhalb der AutoID-Lösung? Oder alles zusammen?

RFID-Karten in Bestform von der FIS Organisation

Freitag, den 16. Juli 2010 um 12:14 Uhr
RFID-Karten in Bestform von der FIS Organisation

Seit nunmehr 30 Jahren Full-Service-Provider für Plastikkarten, RFID-Identifikationsmittel und Accessoires aller Art

Die Fis Organisation GmbH ist seit nunmehr 30 Jahren ein Full-Service-Provider für Plastikkarten, RFID-Identifikationsmittel und Accessoires aller Art. Im ständigen Angebot befi ndet sich eine 4-stellige Anzahl an RFID-Technologien und Bauformen sowie Veredelungsvarianten und Sicherheitsmerkmalen. Zusätzlich bietet die Fis ein „Best of “ aller europaweit erhältlicher Kartenaccessoires wie Lanyards, Schutz- und Tragehüllen etc.

Von Peter Seeck, Prokurist bei der Fis Organisation GmbH

GS1: Mittelstand und RFID - Funktioniert das?

Montag, den 28. Juni 2010 um 08:25 Uhr
GS1: Mittelstand und RFID - Funktioniert das?

Vier Berichte aus der Praxis

Von Steffi Kroll, Referentin Unternehmenskommunikation bei GS1 Germany GmbH

Radiofrequenztechnologie (RFID) und Mittelstand - vielen erschien dies bis vor Kurzem als ein Widerspruch. Die meisten Unternehmen fanden, dass sich die Technologie nicht rechnet. Vor zwei oder drei Jahren war das vielleicht der Fall. Aber heute zeigen selbst kleine und mittelständische Unternehmen, dass man Investitionen von 60 000 Euro und mehr nicht länger scheuen muss.

RFID ist weit mehr als nur UHF

Donnerstag, den 24. Juni 2010 um 08:42 Uhr
RFID ist weit mehr als nur UHF

Die Frequenz bestimmt die Anwendung

Von Peter Seeck, Prokurist bei der Fis Organisation GmbH

Jüngere Marktstudien haben ergeben, dass eine Vielzahl von Menschen den Begriff RFID unmittelbar mit UHF-Technik assoziieren, die mit ihrem geringen Marktanteil jedoch die Minorität der RFID-Technologien darstellt. RFID bezeichnet aber faktisch ein weit gefächertes Spektrum an Frequenzen, Bauformen und Einsatzgebieten. Anhand der Anforderungen an das zu taggende Gut und die erwünschte Leserate kann RFID in gängige Frequenzbereiche mit unterschiedlichen Eigenarten unterteilt werden. Bereits die Wahl des Frequenzbandes legt die späteren Optionen und Widrigkeiten fest. So kann beispielsweise im LF- und HF-Bereich heute nahezu jede erdenkliche Bauform kostengünstig realisiert werden. Im UHF-Bereich sind beeindruckende Lesedistanzen möglich, aber durchaus nicht in jeder Bauform und Umgebung.

RFID von deister sorgt für Transparenz in der textilen Lieferkette

Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 08:27 Uhr
RFID von deister sorgt für Transparenz in der textilen Lieferkette

Über den Einsatz von Textilkennzeichnungsetiketten mit integriertem UHF-Transponder

Von Peter Feldmann, Keyaccount Manager Ident & Automation, deister electronic GmbH

Die Abkürzungen EAS, ROI, POS, RFID erinnern fast an einen Song der Fantastischen Vier - dahinter verbirgt sich jedoch eine moderne Lösung für die lückenlose Rückverfolgung von Produkten innerhalb internationaler Warenströme, die hier am Beispiel von Textilien beschrieben werden sollen.

RFID-gestützte Prozesssteuerung von Bluhm beim Automobilzulieferer Rehau

Dienstag, den 22. Juni 2010 um 08:47 Uhr
RFID-gestützte Prozesssteuerung von Bluhm beim Automobilzulieferer Rehau

Automatische Stoßfängeretikettierung

Von Dennis Prahl, Produktmanager RFID, Bluhm Systeme GmbH

Die berührungslose Identifikation von Produkten mittels RFID-Technologie ermöglicht Applikationen, mit denen Prozesse optimiert und Einsparungen in Produktion und Logistik erschlossen werden können. Das hat der Automobilzulieferer Rehau erkannt: Das Unternehmen nutzt RFID in Kombination mit Barcodes zur Steuerung seiner Fertigung sowie zur späteren Rückverfolgung von Stoßfängern. Zur Verarbeitung der RFID-Etiketten kommt ein RFID-Druckspendesystem von Bluhm Systeme zum Einsatz, das vollautomatisch die Smart Labels beschreibt, bedruckt und spendet.

RFID-Technologie von FEIG optimiert Behandlungssicherheit im Gesundheitswesen

Montag, den 21. Juni 2010 um 08:30 Uhr
RFID-Technologie von FEIG optimiert Behandlungssicherheit im Gesundheitswesen

Smarte Lösungen für die Medizintechnik

Von Andreas Löw, Leiter Marketing, FEIG Electronic GmbH

Bei einer Vielzahl von Anwendungen im medizinischen und labortechnischen Bereich kann die RFID-Technologie dazu verwendet werden, Prozesse zu beschleunigen und für den Benutzer transparenter zu gestalten. Die Automatisierung und Überwachung der Abläufe sorgt für eine problemlose und umgewöhnungsfreie Integration in bestehende Handlungsabläufe. Der Einsatz der Technologie ermöglicht eine Verhinderung von Behandlungsfehlern und eine Erhöhung der Sicherheit für Anwender medizinischer Therapie- und Diagnosegeräte.

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