28. Juli 2009
In 2007 hat ThyssenKrupp Steel ein Pilotprojekt zur Verfolgung der Brammen aus Südamerika nach Duisburg mittels RFID-Tags erfolgreich abgeschlossen. Nach der Fertigstellung des Werkes im brasilianischen Sepetiba soll diese RFID-basierte Kennzeichnungslösung nun 2009 in den Produktivbetrieb gehen.
Für die Ausstattung der sogenannten Slab Spreader im Hafen von Rotterdam, welche die Brammen auf Binnenschiffe und Bahn umladen werden, wurde das Unternehmen Euro I.D. von dem, von ThyssenKrupp Steel mit dem Umschlag der Brammen beauftragten Hafendienstleister, mit der Systemintegration beauftragt. Dieser Auftrag beinhaltet auch die Anbindung der RFID-Reader und Antennen an das übergeordnete EDV-System durch Programmierung der Schnittstelle.
ThyssenKrupp Steel hat sich für die innovativen RFID-Lösung mit Flagtags entschieden, weil zur optimalen Nutzung der Krankapazitäten bei der Entladung nur drei Minuten pro Bramme zur Verfügung steht. Eine händische Identifikation wäre zu teuer, zeitaufwändig und fehlerträchtig und der Barcode schied aufgrund der Witterungsbedingungen (Sonneneinstrahlung, Regen, Salzwasser, Schnee) schnell aus.
Euro I.D. liefert RFID-Systemintegration für den Umschlag von Brammen im Hafen von Rotterdam
