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Transparenz durch RFID-Einsatz in Wäschereien mithilfe von GERA-IDENT

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Transponder werden vom Konfektionär aufgepatcht3. August 2009

Gegenüber der in dieser Wäscherei bereits früher erfolgten Barcode-Kennzeichnung von Bewohnerwäsche entschied man sich bei der Mietwäsche aus einer Vielzahl guter Gründe für RFID-Technologie. Dazu wurden geeignete Transponder und Reader ausgewählt.

Die Wäscherei ist Teil einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, täglich werden dort 2,4 t gewaschen. Der Anteil der Mietwäsche beträgt dabei zirka 70 000 Artikel. Die Entscheidung für eine Wäschekennzeichnung entstand aus einer Analyse, welche Mängel für die Betriebsführung entstehen, wenn nicht gekennzeichnet wird, nämlich

  • kein Wissen über den genauen Wäschebestand und keine Daten über Lebensdauer oder Durchlaufdauer der Wäschestücke
  • hohe finanzielle Verluste aufgrund von Wäscheschwund
  • kein Nachweis darüber, ob und in welchem Ausmaß Wäschestücke beim Kunden verloren gehen oder gelagert werden
  • es kann nicht nachgewiesen werden, wie hoch der Anteil an verschlissenen Wäschestücken ist und wie viele Wäschestücke repariert werden müssen.

Die Folgen daraus wären hohe finanzielle Einbußen durch fehlende Transparenz,

  • denn es kommen ständig weniger Wäschestücke vom Kunden zurück, als ausgeliefert wurden, deshalb müssen Teile nachgekauft werden, obwohl eventuell noch genügend Teile beim Kunden vorhanden wären
  • es gibt keinen Überblick über die genaue Poolgröße
  • die fehlende Kontrolle bei der Kommissionierung bewirkt, dass nicht nachvollziehbar ist, ob wirklich immer die bestellte Menge ausgeliefert wird.

Damit war das Erfordernis einer Wäschekennzeichnung gegeben und wurde mit dem intelligenten Wäschekennzeichnungssystem tex.ident® der GERA-IDENT GmbH umgesetzt.

Einige der Gründe für den Einsatz von RFID sind:

  • der Wäscheeingang erfolgt bei RFID-Nutzung vollautomatisch
  • die Kommissionierung erfolgt mit RFID wesentlich schneller, da mehrere Wäschestücke gleichzeitig und auch unabhängig vom Artikeltyp kommissioniert werden können
  • die Transponder können bereits vom Konfektionär eingenäht werden (wurde in diesem Beispiel auch so realisiert)
  • Transponder können mehrfach wieder verwendet werden
  • Erhebliche Zeitersparnis bei Einsatz von Transpondern gegenüber Barcodes und zwar 15 mal schneller bei der Annahme, 6 mal schneller bei der Sortierung und 1,5 mal schneller beim Einordnen in die Regale.

Für die einzelnen Stationen des Prozessablaufes für die Mietwäsche ergaben sich die folgenden Lösungsansätze:

1. Wäscheeingang: Unsortierte Wäsche von den Stationen; Einlesen mittels Tunnelreader; Automatische Zubuchung zum virtuellen Wäschepool; Annahme aller Wäschestücke (Pulklesen) in den geschlossenen Wäschesäcken bei Infektionswäsche. Annahmedaten bilden die Basis für alle Statistiken!

2. Sortierung in Poolregale: Erfassen des Wäschestücks bei Rückkehr aus der Wäscherei ins Logistikcenter mittels Tischantenne (Mehrfachlesen möglich) Überblick darüber, welche Artikel nicht frei verfügbar sind, weil schadhaft!

Erfassen des Wäschestücks bei Rückkehr aus der Wäscherei ins Logistikcenter mittels Tischantenne
Erfassen des Wäschestücks bei Rückkehr aus der Wäscherei ins Logistikcenter mittels Tischantenne
 

3. Kommissionierung/Auslieferung: Zusammenstellen der bestellten Wäschestücke mittels Tischantenne (Mehrfachlesen möglich) oder Tunnelreader Überblick darüber, welche Artikel nicht frei verfügbar sind, weil sie sich auf den Stationen befinden!

4. Einpflegen des Wäschestücks: Der Transponder muß einmalig der Datenbank bekannt gemacht werden. Bei Mietwäsche können pro Artikeltyp mehrere Transponder gleichzeitig eingepflegt und mit Daten versehen werden. Danach können die Transponder vom Konfektionär eingenäht (oder aufgepatcht) werden. Die Zuordnung erfolgt - je nach Menge - über einen Tisch- oder Tunnelreader.

Datengrundlage für das gesamte Identifikationssystem!

Somit ist eine durchgängige Verfolgung aller Wäschestücke zu jedem Zeitpunkt gegeben! Mit der Installation des transpondergestützten Wäscheidentifikationssystems wurde erreicht:

  • Ein Überblick über den gesamten Lebenszyklus eines Wäschestücks und über dessen Durchlaufdauer, den Pool, die Nähstube sowie den Rücklauf aus den Einrichtungen
  • hygienische Identifikation von Infektionswäsche
  • die vom Kunden gewünschten Statistiken
  • elektronisch erzeugte Lieferscheine und Packzettel
  • vollkommene Sicherheit vor Manipulationen und damit mehr Transparenz und Effizienz durch Kosteneinsparung.

Überzeugt von diesen positiven Ergebnissen hat sich die Werkstattleitung danach entschieden, zur Vervollständigung der gesamten Identifikationsprozesse auch die Wäschewagen beziehungsweise Wäschecontainer, in denen die Wäsche gebracht und wieder ausgeliefert wird, in die Identifkationslösungen mit einzubeziehen.

Auch die Wäschecontainer sind mit Transpondern ausgestattet.
Auch die Wäschecontainer sind mit Transpondern ausgestattet.
 

Man stattete dazu die Container mit Transpondern aus, stationierte entsprechende Antennen an markanten Stellen der Wäscherei, so am Eingang, in der Desinfektionsschleuse am Sortierregal und am Ausgang, identifiziert nun die Container beim Passieren der Antennen und erhält analog zu den Wäschestücken eine komplette Übersicht über die Ankunft, den Durchlauf und das Entfernen der Container.

Entstanden ist dabei eine Lösung für die Containeridentifikation. Sie wird derzeit in der beschriebenen Wäscherei ebenfalls in die Tat umgesetzt mit den vergleichbaren wirtschaftlichen Effekten wie bei der Identifikation der Mietwäsche.

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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

GERA-IDENT GmbHGERA-IDENT GmbH
Ramin Hassan
Tel. (+49) 365-830700 0
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.gera-ident.com
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