Trends und Entwicklungen auf dem RFID-Drucker-Markt
Kunden müssen sich Informationen selber auf das Label drucken oder programmieren, da oft spezifische Informationen, die beispielsweise aus einem SAP-System benötigt werden, den Etikettenherstellern bei der Produktion nicht vorliegen.
Technische Problemstellung
Für RFID-Einsätze sind die Thermotransfer-Drucker leider oft nicht geeignet. Viele Hersteller verbauen in ihren Thermotransfer-Druckern RFID-Module, die aber letztendlich den Kundenanspruch nicht erfüllen können. Beispielsweise wird bei der Etikettenherstellung mit relativ kleinen Etikettenabständen gearbeitet. Dieses bereitet bei den meisten Thermotransfer-Druckern Probleme, da der Etikettenabstand zu gering ist. Dies lässt sich aus technisch- und kostenrelevanten Gründen nicht ändern. Eine flexible Einstellung der RFID-Antenne/-Reader wäre an dieser Stelle wünschenswert.
Bei den meisten RFID-Thermotransfer-Druckern mit einer Frequenz von 13,56 MHz ist die volle RFID-Chip-Funktion nicht vollständig gegeben. Soll ein Speicherblock geloggt oder gesperrt werden, wird diese Funktion von der Firmware des Druckers meist nicht unterstützt. Dies spiegelt allerdings einen Know-how dieser Technik wider.
Plug and Play
Um ein bestmögliches Zusammenspiel von Etiketten- und Thermotransfer-Drucker-Herstellern zu gewährleisten, sollen sich sich alle beteiligten Unternehmen, von den Chip- und Inlay-Herstellern, über die Etikettenkonfektionäre und Thermotransfer-Drucker-Hersteller, an einen runden Tisch setzen, um eine optimale Lösung für den Endkunden zu schaffen.
Wilfried Lentzsch ist zuständig für die Vertriebsleitung Kennzeichnungsprodukte bei Herpa Print.
Mehr Effektivität für den Endkunden
