Das Zentrum für Intelligente Objekte ZIO und die Ettlinger Silverstroke GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Cirquent GmbH, demonstrieren erfolgreich ein neues Logistikkonzept, das die berüchtigten Anlieferungen an die Bordsteinkante obsolet macht. Zeit- und Kostenersparnis, keine ineffizienten Riesenlager mehr auf der Baustelle und damit auch weniger Schwund - das sind die positiven Resultate des neuen Anlieferkonzepts. Dieses Konzept begegnet der bauspezifischen Problematik der „wandernden Anlieferpunkte" mit den intelligenten Technologien zur Lokalisation und Identifikation. In der Praxis erhalten dann beispielsweise Zementsäcke schon bei der Bestellung eine genaue Angabe des Lieferpunktes auf der Baustelle - und werden dementsprechend genau dort angeliefert, wo sie auch gebraucht werden. Damit kann sich der Polier seinen eigentlichen Aufgaben widmen, anstatt als Platzanweiser für Zementsäcke zu fungieren.
Bislang sind die Anlieferungen an der berüchtigten „Bordsteinkante" jedem Bauträger ein Graus: Der Spediteur liefert wie bestellt sein Baumaterial buchstäblich am Bordstein der Baustellenauffahrt ab - und der einzige, der den Lieferschein abzeichnen kann und der weiß, wohin auf der Baustelle die Lieferung muss, ist der Polier. Rund 40 Prozent seiner teuren Zeit, so sagt die Insider-Faustregel, vertrödelt der Polier mit solchen und anderen Aufgaben der internen Logistik.
Genau an diesem Punkt setzt das neue logistische Konzept an, das von Forschern des Zentrums für Intelligente Objekte ZIO der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Technologien der Logistik-Dienstleistungswirtschaft ATL zusammen mit den RFID-Software-Spezialisten der Silverstroke GmbH entwickelt wurde. Vereinfacht gesprochen: Der Polier „sagt" jedem Zementsack, noch bevor dieser angeliefert wird, an welchem Ort der Baustelle er angeliefert werden muss, und das ganz präzise. Damit ist diese Aufgabe des Poliers erledigt - er muss nicht mehr am Bordstein seine Zeit vergeuden und selbst dafür sorgen, dass der Sack von dort zum Zementmischer kommt. Vielmehr kann der Lieferant den Zementsack selbständig am richtigen Ort abliefern. Das erspart erstens Zeit und zweitens können Baustoffe nicht nur ortsgenau, sondern auch viel termin- und verbrauchsgenauer bestellt und geliefert werden als bisher. Das erlaubt wesentlich kleinere Lager auf der Baustelle, die ihrerseits auch geringeren wetter- und diebstahlbedingten Schwund bedeuten. Von den Kapitalbindungskosten ganz zu schweigen.
Möglich wird dieser intelligente Bestell- und Lieferprozess, weil jeder bestellte Artikel eindeutig identifiziert und jederzeit lokalisiert werden kann - dank der verwendeten Auto-ID Technik. Seine Praxistauglichkeit hat das neue Konzept bereits bewiesen, als es von Fraunhofer ATL bei der Langen Nacht der Wissenschaften präsentiert wurde. Dort bestand der eigens entwickelte Demonstrator der Last-Meter-Logistik den Praxistext fulminant. Zwar wird im Demonstrator der Lkw zur Schubkarre und die Baustelle zum Parkplatz vor dem Gebäude, doch ansonsten spielt der Demonstrator konkrete Anlieferungen genau so durch, wie es auch im richtigen Leben auf der richtigen Baustelle in Zukunft ablaufen kann und soll, von der Bestellung via GPS-fähigen Handheld über die punktgenaue Anlieferung bis zur Überprüfung der Ware mit der nötigen IT-Unterstützung. Das Fachpublikum nutzte die Gelegenheit zum Testen ausgiebig - und zeigte sich schnell überzeugt.
Silverstroke: Kein Chaos am Bau

PAV reagiert auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten mit klimaneutralen Produktionsprozessen nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Das Familienunternehmen aus Lütjensee ist damit einer der wenigen ökologischen Kartenhersteller in Deutschland. Zwar werden die benötigten Folien auch künftig nicht ganz ohne CO2 bedruckt, was jedoch an anderer Stelle ausgeglichen wird. Dies erfolgt insbesondere durch den Kauf von Emissionszertifikaten, deren Erlöse direkt in ein Umweltprojekt fließen, welches einen nicht unerheblichen Anteil zur Reduktion des Treibhausgases beiträgt. Darüber hinaus fließen unternehmens- und mitarbeiterbezogene Umweltindizes in die Berechnungen ein.
Die Höft & Wessel AG hat mehrere Partner für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Vermarktung von mobilen Terminals der Marke Skeye ausgezeichnet. Auf den Höft & Wessel-Solution Days in München erhielt die Warok GmbH den Preis als "Value added Distributor of the Year 2011". Das in Villingen-Schwenningen ansässige Unternehmen hat sich in den fünf Jahren
HID Global, international führender Anbieter von Zugangs- und ID-Management-Lösungen zur sicheren Identitätsprüfung, hat das weltweit erste Pilotprojekt abgeschlossen, bei dem NFC-Smartphones mit digitalen Schlüsseln an einer Universität eingesetzt wurden. Bei diesem Projekt kam die SIO-Technologie des Unternehmens zum Einsatz, die ein wesentlicher Bestandteil der preisgekrönten Credential- und Reader-Plattform iCLASS® SIO-Enabled (iCLASS SE™) ist. Diese Plattform ist die Grundlage für die sichere Bereitstellung und Verwaltung digitaler Identitäten und realisiert neue Maßstäbe für die Sicherheit, Portabilität und Zukunftsfähigkeit von Lösungen rund um die Zugriffskontrolle.
Aus der anfänglichen Kooperation zwischen MPDV Asia Pte. Ltd. in Singapur und dem China Partner IBB C&T Technology Co Ltd in Shanghai und Beijing ist zu Anfang 2012 eine neue MPDV Tochter entstanden: MPDV Shanghai Co Ltd. 