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Zuverlässige Leseevents

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UHF-Reader für den Industriealltag In der Automobilindustrie spielt bei der Erkennung von Fahrzeugteilen durch RFID-Technologie eine 100-prozentige Betriebssicherheit eine übergeordnete Rolle. Wichtig ist das Zusammenspiel der Reader, der Transponder und der Software und die damit verbundene Abstimmung zwischen den einzelnen Technologiepartnern.

Von Joachim Gonschior, deister electronic GmbH

Veröffentlicht: Aprilausgabe 2009 "RFID im Blick"

Der Einsatz von UHF ermöglicht eine gesteigerte Lesereichweite mit passiven Transpondern gegenüber induktiven Systemen. Allerdings ist das nicht immer das wichtigste Merkmal eines industrietauglichen UHF-Lesers. UHF-Felder sind bekanntlich nicht grundsätzlich homogen.

Dieser Problematik begegnet man mit intelligenten Antennensystemen, die auch die statische Erfassung von Objekten wesentlich sicherer machen. Dual-Antennen, die sich je nach Lage des Tags automatisch fokussieren können, sind hier schon an vielen Stellen im bewährten Einsatz. Eine weitere Forderung an zuverlässige Leseergebnisse ist die Isolation von sogennaten falsch-positiven Lesungen. Physikalisch kann man diesen Überreichweiten schon einiges entgegensetzen, indem man beispielsweise mit Absorbern und/oder ähnlichen Mitteln versucht das Feld zu fokussieren.

Den endgültigen Erfolg einer einwandfreien Erkennung bringt hier aber nur eine intelligente Reader-Software. Diese bewertet die Lesungen sowohl qualitativ, als auch quantitativ und kann somit über komplexe Algorithmen die signifikanten Lesungen herausfiltern. Des Weiteren bedient man sich der Auswertung des RSSI-Signals (Received Signal Strength Indication). Dieses stellt einen Indikator für die Empfangsfeldstärke kabelloser Empfangssysteme dar und ist somit ebenfalls ein sehr hilfreiches Werkzeug für eine eindeutige Indentifikation der erwarteten Leseergebnisse.

Nur mit all den oben genannten Eigenschaften ist es am Ende möglich, Reader-Lösungen zu finden, die unter den widrigsten Bedingungen die Möglichkeit bieten, zuverlässig und leistungsgerecht zu arbeiten.


deister_joachim_gonschiorJoachim Gonschior ist Key-Account-Manager bei deister electronic GmbH.

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Joachim Gonschior
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GS1 Germany-Standards identifizieren Komponenten und Bauteile

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Bislang ist GS1 Germany bekannt durch seine Standards für die Konsumgüterwirtschaft. Kassensysteme, die ohne Barcode und GTIN funktionieren, sind hier nur noch schwer zu finden. Ab sofort erweitert GS1 den Einsatz der weltweit gültigen Standards auf weitere Branchen. Industrien wie der Maschinen- und Anlagenbau, Automotive oder auch der Schienenverkehr rücken in den Fokus von GS1.

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Derzeit befinden sich verschiedene webfähige Plattformen im Aufbau, die sogenannten „Internet der ...“-Lösungen, seien dies Dinge, Dienste oder Energie. Um ein möglichst hohes Maß an Flexibilität sicherzustellen, ist es für die entwicklungsbegleitende Standardisierung wichtig, gerade im frühen Entwicklungsstadium zur Interoperabilität verschiedener Ansätze beizutragen. Hierbei zeigt sich laut GS1 Germany einmal mehr der Wert eineindeutiger Identnummern zur Adressierung der zu identifizierenden Elemente, wie sie das GS1-System bietet.

GS1 Germany: Automobilindustrie arbeitet an einheitlichen Standards zur Teile-Identifikation

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Das richtige Bauteil zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar zu machen – in der Automobilbranche stellt das eine besondere Herausforderung dar. Bislang bestimmen Insellösungen das Bild der Teile-Identifikation; Hersteller und Zulieferer kennzeichnen ihre Produkte mit einer Vielzahl unterschiedlicher Codes. Das bedeutet einen enormen Aufwand und bringt den Materialfluss nicht selten ins Stocken. Für mehr Tempo und Transparenz soll jetzt erstmals ein gemeinsamer globaler Standard sorgen. Im Auftrag des RFID based Automotive Network RAN treibt GS1 Germany die Entwicklung eines entsprechenden Identifikations-Schlüssels voran.

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Der intelligente Förderbehälter mit integriertem RFID-Transponder kann sich selbst dezentral steuern

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In der Fördertechnik und Fertigungstechnik werden Arbeitsschritte und Förderweg oft zentral gesteuert.

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Unternehmen rund um den Globus müssen sicher sein können, dass das GS1-System in sich schlüssig und durchweg konsistent ist, aber auch mit den sich verändernden Märkten mitwächst. Denn gerade bei immer stärker verflochtenen Wertschöpfungsketten bieten sich ihnen Vorteile einer einheitlichen Herangehensweise, die ihre Investitionen in GS1-kompatible Systeme rechtfertigen.

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