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Transparente Produktion mit Barcode- und RFID-System von OPAL

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Die Paletten mit Zuckerartikeln werden mit Handhelds ausgelesen.

Seit der Gründung im Jahre 1870 zählt Pfeifer & Langen zu den bedeutendsten Zuckerproduzenten in Deutschland und Europa. Zur Optimierung der Geschäftsprozesse und zur Erfüllung der Vorgaben der EU-Verordnung 178/2002 wurde gemeinsam mit dem AutoID-Experten OPAL Associates GmbH das Konzept für eine mobile Identifikationslösung in den deutschen Werken von Pfeifer & Langen erfolgreich umgesetzt. Problemlose Rückverfolgung im Falle von Reklamationen und vereinfachte, da standardisierte, Lager- und Auslieferprozesse sind das Ergebnis.

Pfeifer & Langen ist ein deutscher Zuckerhersteller mit Sitz in Köln. Neben Deutschland sind Polen und Rumänien Produktionsstandorte. In Deutschland betreibt das Familienunternehmen Werke in Appeldorn, Elsdorf, Euskirchen, Jülich, Könnern und Lage. Hier werden neben den bekannten Zucker- und Kandisspezialitäten für den Haushalt, eine Vielzahl von Produkten für die weiterverarbeitende Industrie, wie Kandisfarin, Invertzuckersirupe oder individuelle Zuckermischungen, hergestellt und verpackt. Zahlreiche Paletten mit diversen Zuckersorten wie Gelier-, Kandis- oder Kristallzucker verlassen allein das Werk in Elsdorf täglich. 220 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die vielen unterschiedlichen Produkte hergestellt, verpackt, gelagert und versendet werden. Im Hintergrund steuert ein SAP-System alle Bewegungen der Waren.

Zuckerproduktion auf höchstem Niveau
Um Herstellungs- und Lagerprozesse in jedem einzelnen Werk zu vereinfachen und zu beschleunigen, aber auch um An- und Auslieferung zu optimieren und damit die Zusammenarbeit mit Zulieferern bzw. den Kunden zu verbessern, entschied sich Pfeifer & Langen dazu, einen Scanprozess inklusive Echtzeit-Datenübermittlung in das bereits bestehende SAP-Warenwirtschaftssystem zu installieren. Neben der Vereinfachung der logistischen Abläufe hatte die Einführung der Datenerfassung auch einen sicherheitstechnischen Aspekt: Seit dem 1. Januar 2005 müssen Lebensmittelproduzenten ihre Prozesse dokumentieren, um im Ernstfall spätere Rückrufaktionen zu erleichtern. Die EU-Norm 178/2002 schreibt vor, dass sich alle Bestandteile eines Lebensmittels nachverfolgen lassen. „Vor der Realisierung der Datenfunk-Lösung wurden Lieferavisen lediglich auf Ebene summarischer Liefermengen erzeugt, eine Auszeichnung von Sendungseinheiten fand nicht statt. Eine Rückverfolgung der Produkte im Falle von Reklamationen konnte nur unzureichend anhand der werksseitigen bzw. ablauforganisatorischen Dokumentation vollzogen werden", sagt Olaf Sackmann, Koordinator der Rückverfolgung bei Pfeifer & Langen. „Wir beauftragten unsere outgesourcte IT, die Informatik Service GmbH (ISG), damit einen Partner zu suchen, der uns bei der Umsetzung ebenso kompetent und tatkräftig unterstützt, wie bei der Geräteauswahl und deren Programmierung - uns quasi ein Rundum-Paket aus Know-how und Service bietet. Da wir schon früher Intermec-Geräte im Einsatz hatten, kontaktierte ISG die dortigen Ansprechpartner, die uns dann die OPAL Associates GmbH als verlässlichen und nahen Partner empfohlen."

Eric Schambach, der projektverantwortliche Key Account Manager bei der OPAL Associates GmbH, erinnert sich: „Die Anforderungen von Pfeifer & Langen waren klar umrissen: Ziel war, einen Dokumentationsprozess über die gesamte Wertschöpfungskette zu installieren, der mit der bereits bestehenden SAP Lösung verknüpft ist. Zudem war Voraussetzung, dass die eingesetzten Geräte leicht zu handhaben sind und verlässlich funktionieren. Schließlich sollten alle Mitarbeiter problemlos mit den Handheld-Computern arbeiten können." Eric Schambach weiter: „Wir entschieden uns zuerst für den Mobile Computer Intermec 2410. Etwa 10 Geräte wurden in Elsdorf eingesetzt und zur Rückverfolgung der Paket- und Sackware, aber auch von Packmaterialien genutzt. Nach etwa vier Jahren wurde eine Ablöse der Scanner durch Verschleiß und erhöhte Ansprüche notwendig. Die Produktionsumgebung bei Pfeifer & Langen stellt besondere Anforderungen an Handheld-Computer: Die Geräte müssen auch auf einige Entfernung Barcodes exakt lesen können.

Ein starkes Team: OPAL und ISG
Nach Sichtung und Testdurchläufen verschiedener Geräte fiel die Entscheidung auf den CK31ex von Intermec. Der Handheld-Computer liest und decodiert 1D-, 2D-, Composit- sowie Postal-Codes unabhängig von der Distanz und dem Scan-Winkel. Während bei einem Laser-Scanner der Barcode zum Einlesen sehr genau angepeilt werden muss, sind mit dem Imager des CK31ex mehrere Scan-Winkel möglich. Fehlerfrei liest die Scanengine selbst auf einfachem Papier gedruckte Barcodes in Entfernungen von 15 cm bis 15 m, bei ungünstigen Lichtverhältnissen und selbst dann, wenn der Barcode teilweise unvollständig oder verdeckt angebracht ist. „Die Möglichkeit des CK31ex, aus hoher, gleichzeitig auch naher Distanz, in jede Richtung und auch aus ungünstigen Winkeln heraus zu lesen, erleichtert unsere Arbeit enorm," bestätigt Olaf Sackmann. .Ein zuverlässiges Erfassen muss jederzeit möglich sein, um den Lager- und Auslieferungsprozess nicht zu verzögern." Zudem ist der Mobile Computer nach IP64 zertifiziert: Er ist damit flexibel in anspruchsvollen Produktionsumgebungen wie hohen Temperaturen, Spritzwasser und Staub einsetzbar. Ausgestattet mit einem hellen ¼ VGA Farb-Touch-Display und nach Bedarf ergänzbaren Pistolengriff können die Mitarbeiter mit wenigen Handgriffen den Scanvorgang durchführen und eventuell notwendige Zusatzinformationen über das Display eingeben. Dies ist allerdings nur in geringem Umfang notwendig, da die Geräte mit individuell für Pfeifer & Langen entwickelten Erfassungsmasken bestückt worden sind. So können die entsprechenden Daten mit dem Handheld eingelesen, mittels zertifizierter Schnittstelle direkt in das SAP R/3-System übertragen und dort zeitnah verbucht werden. Die Datenerfassung erfolgt online via WLAN. „Der Informationsfluss endet erst, wenn unsere Erzeugnisse beim Kunden eingehen." Denn beim Produktionsprozess wird direkt aus SAP R/3 ein Barcode-Etikett des Typs EAN 128, versehen mit Materialnummer und Mengeneinheit, ausgedruckt. So werden die Zucker-Paletten bis zur Auslieferung stets im Auge behalten.

Go-alive und weitere Optimierungen
Nach Testdurchläufen in Elsdorf inklusive aller Programmierungsarbeiten wurden die dort erprobten Prozesse anschließend auch in den anderen Produktionsstandorten installiert . „In Elsdorf arbeiten wir heute mit etwa 20 Intermec CK31ex, in allen Werken zusammen werden es etwa 40 sein. Wir sind mit der Betreuung durch OPAL sehr zufrieden. Änderungen wurden schnell und unkompliziert umgesetzt. Immerhin mussten Access Points, Drucker und Mobile Computer verschiedener Hersteller aufeinander abgestimmt werden. Und auch heute bedürfen unsere Prozesse noch der regelmäßigen Kontrolle und Wartung. Mit dem umfangreichen Service von OPAL kein Problem", sagt Olaf Sackmann. „Und auch bei unserem neuesten Projekt konnten wir uns auf die Unterstützung von OPAL verlassen. Wir sind Partner der METRO und nehmen seit gut einem halben Jahr an einem RFID-Pilotprojekt teil." Die METRO führt als Vorreiter in der RFID-Technologie Pilotprojekte mit bestimmten Zulieferern durch. Pfeifer & Langen versieht Paletten, die an den großen Handelskonzern gehen, mit RFID-Tags. Diese werden mit dem ultra-robusten Mobile Computer Intermec CK61ex in Verbindung mit dem tragbaren RFID-Lesegerät Intermec IP30 in Form eines Steckgriffs gelesen. Das Tandem scannt RFID-Tags ebenso wie 1D- und 2D-Barcodes sicher und zuverlässig aus jedem Winkel und jeder Entfernung. „Auch hier hat uns OPAL in den letzten Monaten mit Know-how unterstützt und geholfen, optimale Arbeitsabläufe zu installieren. RFID ist allerdings für uns nur ein Thema in Verbindung mit der METRO. Wir setzen für unsere Prozesse voll und ganz auf die Barcode-Technologie", so Olaf Sackmann.

Vorteile liegen auf der Hand
Die Umstellung auf die mobile Identifikationslösung für Produktion, Kommission und Auslieferung erlaubt Pfeifer & Langen heute eine erheblich schnellere Buchungsabwicklung und Nachverfolgung. Auf Seiten der Mitarbeiter besteht eine hohe Akzeptanz gegenüber den eingesetzten Intermec Produkten. Die in SAP R/3 integrierte Lösung steht für eine optimale Datenqualität. Eine Fehlerminimierung innerhalb der Versandprozesse sowie eine zeitnahe Transparenz durch scannerunterstützte Geschäftsprozessabwicklung in der Produktion geht damit einher. Kunden von Pfeifer & Langen werden durch die Integration standardisierter Datenträger in die Supply-Chain bei Freigabe der Waren, per Lieferavis direkt aus dem System über Lieferung und Ladungsinhalt informiert. Die Vorlaufzeit ermöglicht eine effektive Planung.. Gleichzeitig speichert Pfeifer & Langen die Daten der produzierten und ausgelieferten Paletten in einer SAP-Datenbank, so dass schnell und flexibel abgefragt werden kann, welche Paletten noch im Lager stehen beziehungsweise welche Paletten an Kunden ausgeliefert worden sind.

HID Global übernimmt EasyLobby mit seinen Lösungen für das Besuchermanagement

Dienstag, den 07. Februar 2012 um 13:31 Uhr
 HID Global übernimmt EasyLobby mit seinen Lösungen für das Besuchermanagement

Akquisition stärkt Portfolio von HID Global in den Bereichen physische Zugriffskontrolle, sichere Kartenausgabe und Managed Services. HID Global, international führender Anbieter von Zugangs- und ID-Management-Lösungen zur sicheren Identitätsprüfung, hat die Übernahme von EasyLobby, dem Marktführer von Lösungen für sicheres Besuchermanagement, bekanntgegeben. Damit erweitert HID Global sein Portfolio an Lösungen für den Identity- und Access-Management-Bereich.

Kartenproduktion: PAV startet Klima-Offensive

Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 13:37 Uhr
Kartenproduktion: PAV startet Klima-Offensive PAV reagiert auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten mit klimaneutralen Produktionsprozessen nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Das Familienunternehmen aus Lütjensee ist damit einer der wenigen ökologischen Kartenhersteller in Deutschland. Zwar werden die benötigten Folien auch künftig nicht ganz ohne CO2 bedruckt, was jedoch an anderer Stelle ausgeglichen wird. Dies erfolgt insbesondere durch den Kauf von Emissionszertifikaten, deren Erlöse direkt in ein Umweltprojekt fließen, welches einen nicht unerheblichen Anteil zur Reduktion des Treibhausgases beiträgt. Darüber hinaus fließen unternehmens- und mitarbeiterbezogene Umweltindizes in die Berechnungen ein.

Partner mit mobilen Terminals von Höft & Wessel erfolgreich

Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 13:22 Uhr
Partner mit mobilen Terminals von Höft & Wessel erfolgreich Die Höft & Wessel AG hat mehrere Partner für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Vermarktung von mobilen Terminals der Marke Skeye ausgezeichnet. Auf den Höft & Wessel-Solution Days in München erhielt die Warok GmbH den Preis als "Value added Distributor of the Year 2011". Das in Villingen-Schwenningen ansässige Unternehmen hat sich in den fünf Jahren
der Zusammenarbeit zum erfolgreichsten Distributor für die Skeye-Produkte entwickelt und war auch bereits 2010 als "Distributor of the Year" ausgezeichnet worden.

HID Global: Pilotprojekt zur mobilen Zugangskontrolle über NFC-Smartphones erfolgreich abgeschlossen

Dienstag, den 31. Januar 2012 um 12:18 Uhr
HID Global: Pilotprojekt zur mobilen Zugangskontrolle über NFC-Smartphones erfolgreich abgeschlossen HID Global, international führender Anbieter von Zugangs- und ID-Management-Lösungen zur sicheren Identitätsprüfung, hat das weltweit erste Pilotprojekt abgeschlossen, bei dem NFC-Smartphones mit digitalen Schlüsseln an einer Universität eingesetzt wurden. Bei diesem Projekt kam die SIO-Technologie des Unternehmens zum Einsatz, die ein wesentlicher Bestandteil der preisgekrönten Credential- und Reader-Plattform iCLASS® SIO-Enabled (iCLASS SE™) ist. Diese Plattform ist die Grundlage für die sichere Bereitstellung und Verwaltung digitaler Identitäten und realisiert neue Maßstäbe für die Sicherheit, Portabilität und Zukunftsfähigkeit von Lösungen rund um die Zugriffskontrolle.

MPDV Mikrolab gründet eigene Niederlassung in Shanghai

Dienstag, den 31. Januar 2012 um 10:40 Uhr
MPDV Mikrolab gründet eigene Niederlassung in Shanghai Aus der anfänglichen Kooperation zwischen MPDV Asia Pte. Ltd. in Singapur und dem China Partner IBB C&T Technology Co Ltd in Shanghai und Beijing ist zu Anfang 2012 eine neue MPDV Tochter entstanden: MPDV Shanghai Co Ltd.
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