Die schnellen Reaktionszeiten unserer RFID-Schreib-/Leseköpfe tragen dazu bei die innovativen Kommissionier- und Schmalgangstapler der Firma Magaziner Lager- und Fördertechnik GmbH an die steigenden Anforderungen anzupassen. Die moderne EK-Baureihe bietet durchgängige Modularität und Wirtschaftlichkeit. Verschiedene Breiten, Längen und Tragkräfte bieten immer die richtige Lösung mit bis zu 17 Metern Hubhöhe in robuster, gewichtsoptimierter Bauweise. Kabinen- und Chassisbreiten können dabei zentimetergenau und unabhängig voneinander dimensioniert werden. Die Ergonomie und Individualität in der Bedienung wird jetzt durch RFID-Technik verfeinert, die Bewegungsvorgänge automatisiert und damit sicherer, einfacher und schneller macht.
Hohe Leistung und niedriger Energieverbrauch werden durch die auf Stabilität und Gewichtseinsparung optimierte Bauweise (SGO-Bauweise) erreicht und die automatische Bewegungsführung über RFID-Technik weiter verbessert.
Die Steuerung und Verdrahtung ist gut zugänglich für den Service. Die modular und universell einsetzbare Platinennetztechnik ermöglicht es die aktuellste Steuerungstechnik zu nutzen oder nachzurüsten. Wählbare Führungssysteme für die kommissionierten Waren runden das Paket ab, wobei auch die direkte Ablage der Palette möglich ist bei nur 38 Millimetern Schienenhöhe.
Aufgabe
Die Position von personenbedienten Hochregalstaplern sollen erkannt werden. Die von der Position abhängigen Fahr- und Hubzustände sollen im Lagerbetrieb automatisch gesteuert werden. Die bisher notwendigen, mechanischen Schalter oder Inkrementalgeber sollen durch ein flexibles und ausbaufähiges Systemkonzept abgelöst werden. Bisher erforderte jede zu erkennende Position mindestens einen Schalter, der montiert und verdrahtet werden musste. Die Positionen und Anzahl der Schalter waren ein Kostenblock, der die Flexibilität des Gesamtsystems zunehmend einschränkte. Die Lösung über Schalter hatte den weiteren Nachteil, dass die Variantenmöglichkeit und die Verknüpfung mit Verriegelungen eingeschränkt waren. Darüber hat der mechanische Platzbedarf die Ausbaufähigkeit eingeschränkt
Umsetzung
Zusammen mit Magaziner hat Pepperl+Fuchs als innovativer Sensorik- und Systempartner ein ideal passendes Lösungskonzept mit RFID-Technik für den Kommissionierbereich umgesetzt. Die Positionserfassung erfolgt über im Boden montierte 13,56 MHz-Datenträger und den im Wagen mitfahrenden RFID-Schreib-/Lesekopf, der diese ausliest. Der RFID-Schreib-/Lesekopf in Bauform 80x80 Millimetern ist unter der Grundplatte des Wagens angebaut.
Die Datenträger können mit verschiedenen definierten Codes, die die Fahrsituation angeben beschrieben und dann durch den RFID-Kopf am Kommissionierwagen ausgelesen werden. Dadurch werden Fahrkommandos automatisch und durch die Steuerung leicht umsetzbar direkt an den Antrieb weitergegeben.
So lässt sich beispielsweise die Schleichfahrt in kritischen Bereichen, eine Höhenkontrolle bei Durchgängen beziehungsweise Querträgern oder eine rechtzeitige und gleichmäßige Beschleunigung am Ende der Regaltrasse sicher gewährleisten. Da in dem Datenträger an definierten Speicherorten die Parameterbits abliegen, muss keine Umsetzung und Auswertung der Codes in der Steuerung stattfinden. Es kann konkret auf einzelne Bits indiziert werden und damit die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht werden.
Die eingesetzte 13,56 MHz-Technik ermöglicht es spielend die Daten auch bei Geschwindigkeiten von drei Metern pro Sekunde sicherzustellen. Da die RFID-Technik einen Lesebereich und keinen harten Schaltpunkt hat, kann schon beim ersten erfolgreichen Leseversuch der Antrieb abgeregelt werden. Weitere Lesungen und die gemessene Sende-/Empfangsleistung ermöglichen eine nahezu homogene Steuerungsmöglichkeit für die Positionierung. Der spezielle RFID-Schreib-/Lesekopf kann über das serielle RS485 Protokoll direkt an die Steuerung über eine Einschubplatine angebunden werden.
Mit diesem RFID-Konzept können
- mehr Paletten oder Förderbehälter pro Zeit ein- und ausgelagert werden
- bisher nötige Prellwände komplett entfallen
- schnellere automatisierte Fahrbewegungen gesteuert werden
- Bedienerführungen erleichtert werden
- über höhere Produktivität Energiekosten eingespart werden
- die Verfahrpositionen noch sicherer angesteuert werden
- der Steuerung Positions- und Diagnosedaten verfügbar gemacht werden
- Beschädigungen an der Maschine verhindert werden
- Positionsrelevante Verriegelungen verknüpft werden
- Aufwendungen in der Verdrahtung eingespart werden
- Verschleißfreie, berührungslose Positionserfassungen erfolgen
Außerdem ist man damit schon für RFID-Anwendungen im Lager-, Logistikbereich mit dem richtigen Partner aufgestellt.
Pepperl+Fuchs: RFID-Technik unterstützt Bediener in Hochregalstaplern
