Das fortwährende Streben nach Effizienz erfordert die Erhöhung der Produktivität über den gesamten Lebenszyklus materialflusstechnischer Anlagen. Das Internet der Dinge bietet Lösungen, um Zeit, Kosten und vor allem das Risiko der Inbetriebnahme zu minimieren. Gleichzeitig erlaubt das Internet der Dinge Anlagen mit einem hohen Komplexitätsgrad äußerst robust und dynamisch zu steuern.
Die Lanfer Cargotechnik ist spezialisiert auf den Bau individueller Fördersysteme und deren Steuerung und hat die Konzepte zur Produktionsreife entwickelt. Die Mitarbeiter verfügen über langjährige Erfahrung in Modernisierungsprojekten. Die LinogistiX GmbH ist Spezialist für komplexe Materialflusssteuerungen und hat das Leitsystem programmiert. Die Kooperation der beiden Firmen begründet sich aus der gemeinsamen Zusammenarbeit im Verbundprojekt "Internet der Dinge - Wandelbare Echtzeit-Logistiksysteme auf Basis Intelligenter Agenten für den produktionsnahen Bereich", in dem Partner aus der Industrie und führende Wissenschaftler maßgebende Konzepte für das Internet der Dinge in der Intralogistik entwickelt haben.
Die ausgestellte Förderstrecke besteht aus drei Kreisläufen, die untereinander mit Weichen beziehungsweise Umsetzern verbunden sind. Jeder Kreislauf besteht aus mehreren bidirektionalen Rollenbahnen, je einem Controller und RFID-Systemen. Des Weiteren sind auf den Kreisläufen Entnahme-, Zuführungs- und Bearbeitungspunkte verteilt. Auf der Anlage lassen sich verschiedene Szenarien zeigen, die das dynamische Ausweichen von Behältern mit identischen Zielen sowie das Adhoc-Umdefinieren von Arbeitspunkten beinhalten. Durch den durchgängigen Einsatz von bidirektionalen Förderelementen erlaubt die Anlage trotz der kompakten Bauweise ein Höchstmaß an Bewegungsvarianten und Alternativrouten.
Am Stand 262 in Halle 1 auf der diesjährigen LogiMAT sind Fachbesucher herzlich eingeladen, sich von den Vorteilen des Internets der Dinge zu überzeugen. Mögliche Migrationsszenarien einer bestehenden Anlage auf den Stand des Internets der Dinge können am Stand ebenso diskutiert werden wie die Frage nach erzielbaren Potenzialen.
Linogistix: Behälter surfen im "Internet der Dinge"
