You are here: Flexibilität ist gefragt

Flexibilität ist gefragt

Drucken
RFID-Handleser mit Pistolengriff
RFID-Handleser mit Pistolengriff

Modulares Bauprinzip erweitert Einsatzspektrum von Handhelds

Von Wolfgang Weber

In den verschiedensten Situationen ist es wünschenswert oder notwendig, einen RFID-Transponder „händisch“ zu lesen oder zu beschreiben. Gerade im Bereich der Handheld-Geräte ist eine größtmögliche Flexibilität gefordert, da die Anforderungen von verschiedenen Kunden mit ganz unterschiedlichen Anwendungen und Einsatzbedingungen sehr differenziert sind. Beispielhaft sei hier das Auslesen von elektronischen Typenschildern erwähnt, wie es in der NAMUR-Richtlinie NE 127 (Einsatz von RFID in der Prozessindustrie) beschrieben wird. Gesucht ist wieder einmal die „Eier legende Wollmilchsau“, die es bekanntlich nicht gibt. Mit den mobilen RFID-Lesegeräten von Pepperl+Fuchs kommt man dieser Idee aber schon ziemlich nahe.

Die offensichtliche Ähnlichkeit mit einem klassischen Mobiltelefon ist nicht rein zufällig. Baugröße, Gewicht und Ergonomie dieser Geräte waren Vorbild für das Design. Damit war es möglich, einen mobilen Reader zu bauen, der mühelos in einer Jackentasche verschwinden kann, gleichzeitig aber über einen enormen Funktionsumfang verfügt. Mit der integrierten Tastatur und dem graphikfähigen Display findet sich jeder zurecht. Softkeys sind zudem frei programmierbar. Damit können die gelesenen Daten angezeigt, aber auch Daten gesendet werden. Zusätzliche manuelle Eingaben sind ebenfalls möglich.

LF- oder HF-Readermodule sind wählbar

Neben der weit verbreiteten 125 kHz-Frequenz bietet Pepperl+Fuchs als spezifische Lösung auch eine 250 kHz-Variante an. Damit können die bekannten Vorteile von LF genutzt, aber gleichzeitig wesentliche höhere Übertragungsgeschwindigkeiten realisiert werden. Dies ist sicherlich nur in stationären Installationen von Interesse, aber jetzt steht der einzige am Markt verfügbare mobile Leser für diese Frequenz zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützt das Gerät die zunehmend populärere Frequenz von 13,56 MHz. Letztere findet immer größere Verbreitung vor allem bei Smart Labels. Als Besonderheit wird eine spezielle Ausführung der Hardware angeboten, bei der ein Steckermodul den Anschluss von externen Schreib-/Leseköpfen erlaubt. Damit können andere Reichweiten erzielt, unzugängliche Stellen erreicht oder es kann auch mit anderen Frequenzen oder Übertragungsnormen gearbeitet werden.

Tags „klonen“

Mit der integrierten Ident-Software lassen sich vielfältige Funktionen realisieren, wie beispielsweise das Auslesen der Transponderdaten. Das gilt für den Fixcode genauso wie für gespeicherte Daten. Umgekehrt sind die Tags aber auch beschreib- und löschbar. Auf besonders einfache Weise ist das Kopieren von Tag-Daten möglich. Der gesamte Dateninhalt kann übernommen und gespeichert werden. Danach übertragt man die Daten auf einen anderen Tag. Die Organisation der Daten in 4-Bit-Blocke erlaubt auch eine bestimmte Selektion, sodass nur bestimmte Bereiche ausles- oder beschreibbar sind. Als Datenformate stehen ASCII, Hexadezimal oder Dezimal zur Auswahl. Schließlich sei erwähnt, dass die gespeicherten Daten auch bearbeitet werden können. Das übersichtliche Menü ermöglicht dies in denkbar einfachster Weise.

RFID-Handleser im Handy-Format
RFID-Handleser im Handy-Format

Hardware nach „Maß“

Ob Handy-Format oder klassische Pistolenform, dank des modularen Bauprinzips kann der Anwender die ihm genehme Ausführung wählen. Sie lasst sich sogar jederzeit andern, da die jeweiligen Teile separat lieferbar sind und auch später ergänzt werden können. So besteht die Alternative zwischen einfacher oder doppelter Akku-Kapazität. Damit lassen sich Betriebszeiten von bis zu mehreren Tagen erzielen.

Alle gängigen Schnittstellen an Bord

Trotz seiner kompakten Baumaße stehen alle in diesem Bereich üblichen Schnittstellen zur Verfügung. Bei Kabelanschluss sind sowohl ein USB- wie ein RS232- und ein PS2-Interface ansprechbar. Welches genutzt wird, ergibt sich allein aus der Wahl des Anschlusskabels. Im Fall der seriellen Anbindung ist ein Steckernetzteil mitgeliefert, da in diesem Fall der Strom nicht direkt aus dem PC entnommen werden kann. Eine außergewöhnliche Vielfalt der Möglichkeiten besteht bei der Nutzung von Bluetooth. Hierbei können die heute schon in vielen Laptops vorhandenen Sender genutzt werden, aber auch die Nachrüstung mit kostengünstigen Bluetooth-Dongeln mit USB-Schnittstelle ist möglich. Darüber hinaus ist ein eigenes Modem verfügbar, welches wiederum an den PC via USB oder RS232 angeschlossen wird. Damit ist die Verwendung älterer Rechner möglich, zumal keine Installation von Software notwendig ist, was für viele Computer in Produktionsbetrieben eine absolute Bedingung ist.

Access Point ermöglicht höhere Speicherkapazität

Eine Spezialität der besonderen Art stellt der Bluetooth Access Point dar. Damit wird praktisch das „Missing Link“ zur WLAN-Anwendung geschlossen. Es können nun mehrere Reader gleichzeitig kommunizieren und direkt via Access Point in ein Netzwerk einspeisen (Ethernet). Damit entfallt die Notwendigkeit eines PCs innerhalb des Sende- und Empfangsbereichs der mobilen Reader, deren Class1-Sendeleistung für 100 Meter Reichweite im Freifeld ausreicht. Durch die höheren Speicherkapazitäten des Access Points können nun auch komplexere Datenmengen ausgetauscht werden. Damit ist eine dem WLAN-vergleichbare Leistung erreicht. Dabei besitzt Bluetooth aufgrund seiner zugrunde liegenden Technologie entscheidende Vorteile. Dazu gehören ein um mindestens 80 Prozent geringerer Strombedarf und eine hohe Störfestigkeit beziehungsweise Übertragungssicherheit der Daten. Frei programmierbar mit JavaScript Da jede Anwendung ihre Besonderheiten aufweist, ist eine einfache Anpassungsmöglichkeit von besonderem Wert. Mit dem ab Werk mitgelieferten JavaScript-Editor sind entsprechende Darstellungen auf dem Display generierbar. Dies können Eingabemasken oder Textzeilen sein. Gleichzeitig kann die Funktion der Softkeys bestimmt werden. Aber auch andere Bedienelemente wie die Triggertasten zum Auslosen des Lesevorgangs sind mit bestimmten weiteren Funktionen belegbar. Aber die Steuerung von Eingabe-, Ausgabe- und Display-Funktionen ist nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten. Es können komplette Ablaufprogramme bis zur Datenbank programmiert und damit nahezu jede Kundenforderung erfüllt werden.

Wolfgang Weber, Pepperl+Fuchs
„In den verschiedensten Situationen ist es wünschenswert oder notwendig, einen RFID-Transponder „händisch“ zu lesen oder zu beschreiben. Gerade im Bereich der Handheld-Geräte ist eine größtmögliche Flexibilität gefordert, da die Anforderungen von verschiedenen Kunden mit ganz unterschiedlichen Anwendungen und Einsatzbedingungen sehr differenziert sind."
Wolfgang Weber ist Global Industry Manager für Verpackung, Geschäftsbereich Fabrikautomation, bei Pepperl+Fuchs.

AIDA und RFID erschließen neue Anwendungsfelder in der Automobilindustrie

Freitag, den 30. Juli 2010 um 09:21 Uhr
AIDA und RFID erschließen neue Anwendungsfelder in der Automobilindustrie

Initiative für einheitliche Standards

Den Begriff AIDA kennen wir aus vielen Zusammenhängen, von der berühmten Verdi Oper bis zum Kreuzfahrtschiff. In diesem Fall ist aber die Automatisierungs-Initiative der deutschen Automobilhersteller gemeint. Die bekannten Marken Audi, BMW, Daimler und Volkswagen sind in einer entsprechenden Arbeitsgruppe überein gekommen, im Bereich der Geräteschnittstellen einen gemeinsamen Weg zu gehen. In diesem Sinne wird nun der Protokollstandard Profinet mit integrierter Personensicherheit eingesetzt, sofern im jeweiligen Einsatzfall die technischen Vorteile und der betriebswirtschaftliche Nutzen gegeben sind. Die Protokollspezifikationen sind verfügbar und können über die Profibus-Nutzerorganisation (PNO) bezogen werden.

Von Wolfgang Weber, Global Industry Manager für Verpackung, Geschäftsbereich Fabrikautomation, beim Unternehmen Pepperl+Fuchs.

Automatisierungslösungen in Verbund mit RFID-Systemen von UCS Industrieelektronik

Freitag, den 23. Juli 2010 um 13:30 Uhr
Automatisierungslösungen in Verbund mit RFID-Systemen von UCS Industrieelektronik

„Integration ist das A und O“

Bei der Integration von RFID in Prozesse ist das Konzept entscheidend. Dieses beginnt nicht „von oben“, sondern fängt bereits auf der „unteren“ Steuerungsebene an. Nicht nur die Wahl der richtigen Transponder oder der Hardware ist dabei ausschlaggebend, sondern vor allem verlässliche Partner, die mit dem Prozess vertraut sind. Nur wer die Prozesse kennt, kann sie beherrschen und den richtigen Nutzen aus der RFID-Lösung ziehen.

Von Peter Schaffhausen

Kosten sparen in der Intralogistik durch RFID-System von IdentPro

Donnerstag, den 22. Juli 2010 um 11:07 Uhr
Kosten sparen in der Intralogistik durch RFID-System von IdentPro

Das RFID-System identPLUS für Gabelstapler verspricht eine signifikante Steigerung der Produktivität und Transparenz in der Lager- und Produktionslogistik.

Hand aufs Herz, stimmen die Daten Ihrer Lagerverwaltung oder Produktionssteuerung mit der Realität überein? Wie häufig werden Ladungsträger oder Waren gesucht, weil die Angaben in der EDV „falsch“ sind? Und darf Ihre Staplerflotte so teuer sein, wie sie ist? Mit dem nachrüstbaren identPLUS System sparen Sie bis zu 30 Prozent der Kosten und schaffen 100 Prozent Transparenz.

AutoID-Middleware von Silverstroke - gezielte Informationen

Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 12:39 Uhr
AutoID-Middleware von Silverstroke - gezielte Informationen

„Middleware ist traditionell zentralisiert.Typische AutoID-Prozesse sind es nicht.“

Von Frank Wernert, Produkt-Manager bei der Silverstroke GmbH

Im Gegenteil wird AutoID ja gerade eingesetzt, wenn Objekte – Güter, Behälter, Fahrzeuge, Gefahrenstoffe, Wertgegenstände oder andere – ihren Aufenthaltsort und/oder ihren Status verändern. Oder mittels mobilen Geräten überprüft werden sollen. Zentralität auf der einen und Mobilität auf der anderen Seite – das ist auf den ersten Blick schlecht vereinbar und daher Vorgabe für die Hauptanforderungen an Middleware in AutoID-Lösungen. Was zuerst zu der Frage führt, was RFID- oder besser AutoID-Middleware überhaupt ist. Einigkeit herrscht bezüglich ihrer Aufgabe, soll sie doch dabei helfen, die schiere Datenmenge zu verarbeiten und den ausgelesenen Rohdaten Sinn zu verleihen. Weniger einig ist sich die Fachwelt, was Middleware charakterisiert. Ist Middleware eine Edgeware, eine Software, eine Hardwareschicht? Und was tut sie tatsächlich, filtert sie Daten, führt sie Applikationen aus, überwacht und steuert sie Devices, also Geräte und Einheiten innerhalb der AutoID-Lösung? Oder alles zusammen?

RFID-Karten in Bestform von der FIS Organisation

Freitag, den 16. Juli 2010 um 12:14 Uhr
RFID-Karten in Bestform von der FIS Organisation

Seit nunmehr 30 Jahren Full-Service-Provider für Plastikkarten, RFID-Identifikationsmittel und Accessoires aller Art

Die Fis Organisation GmbH ist seit nunmehr 30 Jahren ein Full-Service-Provider für Plastikkarten, RFID-Identifikationsmittel und Accessoires aller Art. Im ständigen Angebot befi ndet sich eine 4-stellige Anzahl an RFID-Technologien und Bauformen sowie Veredelungsvarianten und Sicherheitsmerkmalen. Zusätzlich bietet die Fis ein „Best of “ aller europaweit erhältlicher Kartenaccessoires wie Lanyards, Schutz- und Tragehüllen etc.

Von Peter Seeck, Prokurist bei der Fis Organisation GmbH

GS1: Mittelstand und RFID - Funktioniert das?

Montag, den 28. Juni 2010 um 08:25 Uhr
GS1: Mittelstand und RFID - Funktioniert das?

Vier Berichte aus der Praxis

Von Steffi Kroll, Referentin Unternehmenskommunikation bei GS1 Germany GmbH

Radiofrequenztechnologie (RFID) und Mittelstand - vielen erschien dies bis vor Kurzem als ein Widerspruch. Die meisten Unternehmen fanden, dass sich die Technologie nicht rechnet. Vor zwei oder drei Jahren war das vielleicht der Fall. Aber heute zeigen selbst kleine und mittelständische Unternehmen, dass man Investitionen von 60 000 Euro und mehr nicht länger scheuen muss.

RFID ist weit mehr als nur UHF

Donnerstag, den 24. Juni 2010 um 08:42 Uhr
RFID ist weit mehr als nur UHF

Die Frequenz bestimmt die Anwendung

Von Peter Seeck, Prokurist bei der Fis Organisation GmbH

Jüngere Marktstudien haben ergeben, dass eine Vielzahl von Menschen den Begriff RFID unmittelbar mit UHF-Technik assoziieren, die mit ihrem geringen Marktanteil jedoch die Minorität der RFID-Technologien darstellt. RFID bezeichnet aber faktisch ein weit gefächertes Spektrum an Frequenzen, Bauformen und Einsatzgebieten. Anhand der Anforderungen an das zu taggende Gut und die erwünschte Leserate kann RFID in gängige Frequenzbereiche mit unterschiedlichen Eigenarten unterteilt werden. Bereits die Wahl des Frequenzbandes legt die späteren Optionen und Widrigkeiten fest. So kann beispielsweise im LF- und HF-Bereich heute nahezu jede erdenkliche Bauform kostengünstig realisiert werden. Im UHF-Bereich sind beeindruckende Lesedistanzen möglich, aber durchaus nicht in jeder Bauform und Umgebung.

RFID von deister sorgt für Transparenz in der textilen Lieferkette

Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 08:27 Uhr
RFID von deister sorgt für Transparenz in der textilen Lieferkette

Über den Einsatz von Textilkennzeichnungsetiketten mit integriertem UHF-Transponder

Von Peter Feldmann, Keyaccount Manager Ident & Automation, deister electronic GmbH

Die Abkürzungen EAS, ROI, POS, RFID erinnern fast an einen Song der Fantastischen Vier - dahinter verbirgt sich jedoch eine moderne Lösung für die lückenlose Rückverfolgung von Produkten innerhalb internationaler Warenströme, die hier am Beispiel von Textilien beschrieben werden sollen.

RFID-gestützte Prozesssteuerung von Bluhm beim Automobilzulieferer Rehau

Dienstag, den 22. Juni 2010 um 08:47 Uhr
RFID-gestützte Prozesssteuerung von Bluhm beim Automobilzulieferer Rehau

Automatische Stoßfängeretikettierung

Von Dennis Prahl, Produktmanager RFID, Bluhm Systeme GmbH

Die berührungslose Identifikation von Produkten mittels RFID-Technologie ermöglicht Applikationen, mit denen Prozesse optimiert und Einsparungen in Produktion und Logistik erschlossen werden können. Das hat der Automobilzulieferer Rehau erkannt: Das Unternehmen nutzt RFID in Kombination mit Barcodes zur Steuerung seiner Fertigung sowie zur späteren Rückverfolgung von Stoßfängern. Zur Verarbeitung der RFID-Etiketten kommt ein RFID-Druckspendesystem von Bluhm Systeme zum Einsatz, das vollautomatisch die Smart Labels beschreibt, bedruckt und spendet.

RFID-Technologie von FEIG optimiert Behandlungssicherheit im Gesundheitswesen

Montag, den 21. Juni 2010 um 08:30 Uhr
RFID-Technologie von FEIG optimiert Behandlungssicherheit im Gesundheitswesen

Smarte Lösungen für die Medizintechnik

Von Andreas Löw, Leiter Marketing, FEIG Electronic GmbH

Bei einer Vielzahl von Anwendungen im medizinischen und labortechnischen Bereich kann die RFID-Technologie dazu verwendet werden, Prozesse zu beschleunigen und für den Benutzer transparenter zu gestalten. Die Automatisierung und Überwachung der Abläufe sorgt für eine problemlose und umgewöhnungsfreie Integration in bestehende Handlungsabläufe. Der Einsatz der Technologie ermöglicht eine Verhinderung von Behandlungsfehlern und eine Erhöhung der Sicherheit für Anwender medizinischer Therapie- und Diagnosegeräte.

More: