Sensortechnologie wird in Verbindung mit RFID-Portalen zur Kontrolle des Wareneingangs und –ausgangs (beispielsweise in großen Retailzentren) eingesetzt. Kontaktlose Bewegungs- und Anwesenheitssensoren kommen fast ausschließlich in UHF-RFIDAnwendungen zum Einsatz, um eine permanente Schaltung der RFID-Lesegeräte zu vermeiden. Die Sensoren erkennen die Annäherung sowie Bewegungsrichtung einer Person oder eines Objektes und steuern so gezielt die Schaltung der Antennen.
Veröffentlicht: Juniausgabe 2009 "RFID im Blick"
Sensortechnik bietet den Vorteil, dass die Antennen nur geschaltet sind, wenn es wirklich notwendig ist, das heißt, wenn tatsächlich eine Warenbewegung stattfindet. Somit ergeben sich deutliche Energieeinsparungen sowie eine Reduzierung des Datenvolumens. Wichtig ist auch, dass bei mehreren parallel betriebenen RFID-Portalen Interferenzen zwischen den Lesegeräten minimiert werden.
Bei Erfassung einer Bewegung (innerhalb der definierten Parameter und eines vordefinierten Bereiches) gibt der Sensor ein Ausgangssignal, dieses wiederum ist mit dem START-Signal der RFID-Antennen gekoppelt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zu ermitteln, ob das zu erfassende Objekt schon den kritischen Bereich verlassen und somit die Antennen ausgeschaltet werden können, oder aber ob es sich noch immer im „Messbereich“ befindet. Hierbei haben sich bisher keine Probleme ergeben. Schwierigkeiten könnten sich allerdings mit speziellen Begebenheiten, beispielsweise hohe Metall –oder Lichtreflektionen in der unmittelbaren Nähe der Sensoren, einer jeden solchen Anwendung ergeben.
Sensorik in Verbindung mit UHF-Anwendungen als Kontrollfunktion