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Automatisierte Zeiterfassung beim Brieftaubensport

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Ring-TransponderSeit vielen Jahren hat die RFID-Transpondertechnologie Einzug in den Bereich des Brieftaubensports gehalten. Der Züchter zieht der Taube für den Wettbewerb bei Abgabe an den Transporter Gummiringe auf. Nach Ankunft der Taube am heimatlichen Schlag zieht er dieser die Ringe wieder ab und dreht die Ringe in eine mechanische Vorrichtung, die den Zeitpunkt des Vorganges festhält: eine „Konstatieruhr“. Heute sind eine große Anzahl von Züchtern (Tendenz weltweit stark steigend) mit elektronischen Konstatiersystemen ausgestattet.

Von Knut Ehring, deister electronic GmbH

Veröffentlicht: Juniausgabe 2009 "RFID im Blick"

Diese haben einen größeren Bedienungskomfort, einen deutlich erhöhten Sicherheitsstandard gegenüber Manipulationen und schützen die Tauben vor Stress. Transponder, eingekapselt in einem Plastikring am Fuß der Taube, garantieren eine einfache und zuverlässige Identifikation bei der Rückkehr der Tauben nach einem Rennen. Dadurch ergibt sich ein Zeitvorteil gegenüber demjenigen, der die Taube noch erst fangen muss.

Vor der eigentlichen Taubenrennensaison verläuft die Erfassung der Tauben jedes Züchters bei den offiziellen Betreuern des Vereins. Hier findet eine Zuordnung von der Chip-ID des verwendeten Transponders zu der dem Tier kurz nach der Geburt aufgezogenen metallenen „Verbandsring“ statt. Diese Zuordnungstabelle wird im elektronischen Konstatiersystem abgelegt. Bei einem Rennen am Tage der Abgabe der Tiere für den Transport zum Auflassort vollzieht sich die erneute Erfassung der Ringe sowie die kontrollierte Zuordnung. Anschließend folgt die Protokollierung des Zeitpunktes und der Identität des Züchters und seiner Tauben sowie die Fixierung in einem Ausdruck. Außerdem wird die Uhr des Züchtergerätes mit der offiziellen „Einsatzzeit“ (in der Regel DCF-77) synchronisiert.

Im Anschluss geschieht eine Verladung der Tauben in spezielle Behälter (sogenannte „Körbe“) sowie die abschließende Überführung auf den Transport-Lkw. Die Lkws fahren zum vereinbarten Auflassort und lassen dort die Tauben frei. Der Zeitpunkt des Auflasses wird für die Geschwindigkeitsermittlung festgehalten. Nach Abschluss des Rennens erfolgt die Auslesung der Daten der Züchter im Verein sowie die Verarbeitung zu einem Ergebnis. Um die Erfassung der Tauben schnellstmöglich durchzuführen, installiert der Züchter in der Regel mehrere Antennen, die über einen seriellen Systembus mit dem Konstatierrechner kommunizieren. Der Eingangsbereich des Schlages ist mit Portalen und Führungen ausgestattet, die garantieren, dass die Taube beziehungsweise der Ring der Taube den Lesebereich der Antennen passiert und die Tauben vereinzelt sind, das heißt sich nicht dauerhaft mehrere Transponder im Lesefeld befinden.

Mit über zehn Jahren Verzögerung zum deutschen Brieftaubenverband (DBV) hat nun auch der britische Sportverband RPRA (Royal pigeon racing association) seinen Mitgliedern die Verwendung dieser Technologie gestattet. Als letzte große europäische Gruppe sind die britischen Taubenfreunde nun nicht mehr zu halten und steigen in Scharen auf die Technik um. Hatten doch die schottischen Mitglieder, die über ein eigenes, unabhängiges Zulassungsorgan verfügen, schon längst diese Technik eingeführt und im nationalen Wettbewerb dadurch oft die Nase vorn.

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RFID-Lagerlösung der all in one GmbH: Staplerfahrer erfassen funkende Juterollen

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Jute ist einer der natürlichen Stoffe, aus denen bei Armstrong DLW in Delmenhorst seit 130 Jahren Linoleum hergestellt wird. Jute ist der Trägerstoff auf der Unterseite des Fußbodenbelags und wird in Rollen geliefert, gelagert und der Produktion zur Verfügung gestellt. Ein Projekt zur Bestandsmanagement Einführung einer RFID-basierten Lösung hatte folgende Ziele: besseres Lagermanagement, bessere Übersicht über die einzelnen Jute-Chargen in den Rohstofflägern und an den Produktionslagerorten und ein sicheres Bestandsmanagement.

Zutrittskontrolle am Flughafen mit Assion Electronic

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Am Flughafen einer Großstadt in Südafrika setzt das Unternehmen Assion Electronic ein RFID-System zur Zutrittskontrolle ein. Das 2007 in der südafrikanischen Großstadt gestartete Projekt sorgt heute für Transparenz und Sicherheit. Seitdem sind Kriminaldelikte im Sicherheitsbereich deutlich zurückgegangen. Die Zufahrtskontrolle und die Personenidentifikation erfolgen seither in geordneten Bahnen. Das System bietet Funktionalitäten, die eine Ausdehnung auch auf andere Einsatzbereiche erlaubt. „RFID im Blick“ sprach mit Ewald Assion, Geschäftsführer von Assion Electronic.

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Nach dem schweren Erdbeben im Januar 2010 in Haiti hat sich die Non-Profit-Organisation Deep Springs International mit Technologiepartnern zusammengeschlossen, um die Verbreitung von Cholera durch schmutziges Trinkwasser einzudämmen. Neben dem Nokia Research Center (NRC) unterstützte auch UPM RFID das Projekt.

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Um die internen Logistikprozesse sowie das Paletten- und Produkthandling zu optimieren, rüstete Sachsenmilch den Bereich Pulverabsackung mit RFID-Paletten und Lebensmittellogistik mit UHF-Readern aus. Das Resultat: erhöhte Flexibilität, Ausschluss von Lesefehlern und lückenlose Chargenverfolgung.

Geschwindigkeitstest auf dem Nürburgring

Montag, den 25. Juli 2011 um 12:32 Uhr
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Schon seit 1995 gehört der Umweltschutz zu den festen Unternehmensgrundsätzen des Nürburgrings und im Jahre 1998 wurde die „Grüne Hölle“ erstmals nach der EU-Öko-Audit- Verordnung zertifiziert und dieses Zertifikat im Jahre 2010 erneut für drei Jahre verlängert. Dies ist für eine Rennstrecke bis heute weltweit einzigartig.

B&M Tricon: 1A WLAN-Qualität für 1A Full-Service-Logistik bei der Geis Gruppe

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Die Geis Gruppe verfügt über flächendeckende Logstiknetzwerke in Deutschland und ganz Europa. Die Leistungen der Geis-Gruppe gliedern sich in die drei Geschäftsbereiche Road Services, Logistic Services und Air+Sea Services. Von 84 Standorten aus werden pro Jahr gut vier Millionen Transportaufträge abwickelt. Mit der Einführung eines auf zentralen WLAN-Controllern basierenden Datenfunknetzwerkes von B&M TRICON wurde die IT-Administration vereinfacht und die Funkversorgung noch weiter verbessert.

ICS International steigert Produktivität bei Adam Hall um 30 Prozent

Mittwoch, den 23. März 2011 um 13:42 Uhr
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Optimierte interne Logistikprozesse durch mobilen Datenfunk

Um die erwartete Umsatzverdopplung in den kommenden Jahren mit gleichem Personal bewältigen zu können, lagert und kommissioniert das Handelsunternehmen Adam Hall in seinem neuen Logistikzentrum am Standort Neu-Anspach seit Herbst 2009 mithilfe einer mobilen Datenfunklösung des Unternehmens ICS International. Diese umfasst die komplette Datenfunkausleuchtung im Logistikzentrum über WLAN sowie den Einsatz der entsprechenden Hardware – und zwar sowohl in der Lager- als auch der Büroumgebung. „Durch diese Maßnahmen haben wir die Produktivität im Gesamtsystem in den ersten Monaten bereits um 30 Prozent gesteigert“, berichtet Sven Wagner, kaufmännischer Leiter bei Adam Hall.

RFID-Handhelds von Psion vereinfachen Auftragsmanagement beim Zementproduzenten Holcim

Montag, den 21. März 2011 um 12:04 Uhr
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Optimale Prozesse sind nie in Beton gegossen!

Um das Auftragsmanagement effektiver zu gestalten, die Disposition der eingesetzten Lkw und Bahnwagen zu optimieren sowie die Prozessfehler signifikant zu reduzieren, setzt der Zementproduzent Holcim Schweiz seit Sommer 2009 auf die Web-basierte Logistik-Lösung Logon. Dies geschieht in Kombination mit 287 Handheld-Computern Workabout Pro G2 von Psion, welche die Hardwarebasis für das mobile Telematiksystem Transpo-Drive Logon des Unternehmens Nufatron bilden. Dieses dient dazu, das Auftragsmanagement effektiver zu gestalten, die Disposition der eingesetzten Lkw und Bahnwagen zu optimieren sowie die Prozessfehler signifikant zu reduzieren. Zudem sind innovative Technologie-Lösungen aus dem Bereichen RFID, GPS sowie Mobile Computing Bestandteil des Projekts.

RFID-Systeme von Siemens sorgen für Durchsicht im Volkswagen-Werk Hannover

Mittwoch, den 16. März 2011 um 11:30 Uhr
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Funkende RFID-Chips in der Lackiererei

Die Produkterkennung und -nachverfolgung per RFID ist auch im Hannoveraner Werk von Volkswagen seit Jahren Stand der Technik. Neben Transportern der aktuellen Modellreihe T5 werden dort auch die Karosserien für den viertürigen „Familien“-Porsche Panamera gefertigt und im ständigen Wechsel mit den Transporterkarossen lackiert. Das sorgt für eine optimale Auslastung der Kapazitäten von derzeit drei Decklacklinien, auf denen sowohl konventionelle als auch 5-schichtige Metallic-Lacksysteme auf Wasserbasis („5a-Prozess“) verarbeitet werden. In den Lackierstraßen setzt Volkswagen aktuell auf das RFID-System Moby D von Siemens, welches den Trocknungsprozessen bei Temperaturen von bis zu 100 Grad Celsius widerstehen kann.

RFID-gestützte Palettenverfolgung von Deister Electronic bei Nolte Küchen

Dienstag, den 15. März 2011 um 12:21 Uhr
RFID-gestützte Palettenverfolgung von Deister Electronic bei Nolte Küchen

Hier bleibt keine Küche kalt!

Nolte Küchen ist die zweitgrößte Küchenmarke in Deutschland. Das Unternehmen mit 1 100 Mitarbeitern hat sich auf den Entwurf und die Produktion von Kücheneinrichtungen spezialisiert. Täglich werden rund 700 individuell gefertigte Einbauküchen produziert. Um die enormen Materialbewegungen zwischen den Lägern zu optimieren, entschloss sich das Unternehmen im Dezember 2005 für eine innerbetreibliche Automatisierung. Ziel war die automatische Anbindung der Maschinenstraßen an das Hochregallager sowie die automatische Lkw-Beladung aus dem Hochregallager. Dafür integrierte das Unternehmen eine RFID-gestützte Lösung von Deister Electronic zur Palettenverfolgung. „Seit der Inbetriebnahme vor fünf Jahren hatten wir keinen einzigen Ausfall. Die Leserate liegt bei 99,99 Prozent“, lautet das positive Fazit von Dirk Rottenberger, verantwortlich für die Prozessdatenverarbeitung bei Nolte Küchen.

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