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Schädigt die Herstellung von Smart Labels die Umwelt?

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Die gedruckten RFID-Antennen werden mit der Roll-to-Roll-Technik verarbeitet.
Die gedruckten RFID-Antennen werden mit der Roll-to-Roll-Technik verarbeitet.
Inlays können aus den Substraten PET (Polyester), PI (PolyImide) PC (Polycarbonat) und Papier hergestellt werden. Das gebräuchlichste Material ist Polyesterfolie (PET), aus welchem fast 95 Prozent aller Inlays bestehen, da die bisher verwendete Antennenätzung nahezu ausschließlich auf diesem Substrat möglich ist. Der Nachteil dieses Prozesses und des Substrates ist die Umweltschädlichkeit sowohl bei der Herstellung als auch bei der Entsorgung.

Müssen Tags zudem hitzebeständig sein, wird speziell PolyImid eingesetzt. Dieser Stoff hat den Vorteil, dass er sich bis 300 Grad nicht verformt. Polycarbonat ist ein Stoff, der sehr witterungsbeständig ist und hauptsächlich bei Ausweisen, Fahrzeugpapieren und bei Pässen verwendet wird. Dies ist auch der Grund, warum die Nachfrage nach Papier-Inlays zurzeit stark steigt. Es ist mittlerweile möglich, Labels, Karten und vor allem Tickets komplett aus Papier herzustellen. Dies ist aus Umwelt-Aspekten ein Thema, das weltweit auf sehr großes Interesse stößt.

Von Harald Borutta, Exax Deutschland

Veröffentlicht: Septemberausgabe 2009 "RFID im Blick"

Labels bei Großevents

Wichtig ist der Einsatz von Papier-Inlays bei sehr großen Events wie beispielsweise der Fußball-Weltmeisterschaft und den Olympischen Spielen. Allein fünf Millionen Tickets aus Polyester- Inlays landeten bei den Olympischen Spielen nach den Veranstaltungen im Abfall. Ein anderer Bereich ist das U-Bahn-Ticketing beim RFID-Großprojekt der Moskauer U-Bahn. Dort werden täglich bis zu 1,5 Millionen Polyester-Tickets weggeworfen. Aus den gerade genannten Bereichen kommen jetzt auch die meisten Anfragen nach Papier-Tickets, da dort Umweltaspekte in den Vordergrund treten.

Konduktive Tinte

Konduktive Tinte ist partikelfrei und basiert auf Flüssigsilber. Chemiker haben einen Kilobarren Silber so zersetzt, dass etwa 300 Milliliter glasklare partikelfreie Flüssigkeit übrig bleibt. Diese kristallklare Flüssigkeit wird während des Druckvorgangs bei Erwärmung auf 70 Grad Celsius wieder fest, nimmt silbrige Farbe an und ist leitfähig. Durch die Partikelfreiheit ist es möglich, selbst hochfeine, komplizierte Leiterplatten zu drucken. Die „gedruckte Elektronik“ wird vor allem für die Herstellung von Platinen in Handys, Notebooks und Kameras eingesetzt. In diesem Fall ist der Umweltaspekt vordergründig zu nennen, da die Herstellung auf geätzen Platinen sowohl die Umwelt als auch die betroffenen Arbeiter sehr belastet. Das Drucken der Antenne ist wesentlich umweltfreundlicher als das Ätzen. Zudem macht der Papierdruck den kompletten Tag umweltfreundlich.

Druckverfahren

Der Druck der RFID-Antennen kann im Siebdruck-Verfahren erfolgen und mit der Roll-to-Roll-Technik verarbeitet werden. Heutige Druckanlagen können je nach Antennengröße bis zu einer Million Stück pro Stunde herstellen. Nach dem Druck der Antennen auf die Substrate entscheidet der Kunde, ob danach sofort das Chip-Bonding erfolgt, oder ob nur die Antennen selber geliefert werden sollen. Beim Chipbonding sind die Silicon-Chips mit einem Klebeverfahren aufgebracht und werden danach zu „dry“- oder „wet“- Inlays verarbeitet, das heißt auf Rollenbasis je nach Kundenwunsch ausgeliefert. Das Antennendesign wird vom Chip-Hersteller vorgegeben. Die Anpassung erfolgt auf die Leistungsdaten des Chips und variiert je nach Lesereichweite.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

EXAX DeutschlandEXAX Deutschland
Harald Borutta
Tel. (+49) 7444-911 16
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.exax-rfid.com
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GS1 Germany-Standards identifizieren Komponenten und Bauteile

Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 07:00 Uhr
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Bislang ist GS1 Germany bekannt durch seine Standards für die Konsumgüterwirtschaft. Kassensysteme, die ohne Barcode und GTIN funktionieren, sind hier nur noch schwer zu finden. Ab sofort erweitert GS1 den Einsatz der weltweit gültigen Standards auf weitere Branchen. Industrien wie der Maschinen- und Anlagenbau, Automotive oder auch der Schienenverkehr rücken in den Fokus von GS1.

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GS1 Germany: Automobilindustrie arbeitet an einheitlichen Standards zur Teile-Identifikation

Montag, den 20. Juni 2011 um 15:54 Uhr
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Pepperl+Fuchs: RFID bietet der geführten Fördertechnik neue Horizonte

Dienstag, den 07. Juni 2011 um 14:42 Uhr
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Der intelligente Förderbehälter mit integriertem RFID-Transponder kann sich selbst dezentral steuern

Anwendung:

In der Fördertechnik und Fertigungstechnik werden Arbeitsschritte und Förderweg oft zentral gesteuert.

Ziel:

In der Fördertechnik sollen Staustrecken vermieden und die Kommunikation auf höherer Ebene minimiert werden. Entscheidungen fallen dezentral.

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Montag, den 30. Mai 2011 um 13:40 Uhr

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