Die im TecDAX gelistete SMARTRAC N.V. veröffentlicht heute die Zahlen für das erste Quartal 2010. SMARTRAC hatte einen erfolgreichen Start in das Geschäftsjahr 2010 und konnte auch im ersten Quartal weiter wachsen. In den ersten drei Monaten 2010 wuchs der Umsatz um 25 Prozent auf EUR 36,8 Millionen gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 29,4 Millionen. Deutlich steigende Auftragseingänge erhöhten die Visibilität signifikant und führten damit zu einer abnehmenden Volatilität in der Auslastung des weltweiten Produktionsnetzwerkes von SMARTRAC. Dabei trugen alle vier Business Units zum Wachstum des Konzerns bei.
Das EBITDA stieg um 43 Prozent von EUR 3,5 Millionen auf EUR 5,0 Millionen im Jahr 2010. Der Anstieg war im Wesentlichen auf eine gleichmäßigere Umsatzverteilung innerhalb des Quartals sowie die erwartete Ergebnisverbesserung der Produktion in den Vereinigten Staaten zurückzuführen. Allerdings belasteten das Ergebnis der Produktion in Malaysia sowie Einmalaufwendungen für den Technologietransfer von Deutschland nach Malaysia die Profitabilität. Der Konzernüberschuss für die Periode wuchs um 64 Prozent auf EUR 2,6 Millionen im Vergleich zu EUR 1,6 Millionen im Vorjahreszeitraum.
Konzern-Umsatz
Der SMARTRAC-Konzern erwirtschaftete im ersten Quartal 2010 Umsatzerlöse von EUR 36,8 Millionen. Alle Business Units trugen zum Wachstum von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 29,4 Millionen bei.
Im Security-Segment (Business Units Cards und eID) verzeichnete SMARTRAC einen Anstieg um 18 Prozent auf EUR 26,8 Millionen gegenüber EUR 22,8 Millionen im Vergleichszeitraum 2009. Das Wachstum war im Wesentlichen auf erhöhte Lieferungen für Passprojekte in der Business Unit eID sowie eine hohe Nachfrage nach Inlays für kontaktlose Kreditkarten in der Business Unit Cards zurückzuführen. Der Anteil des Security-Segments am Konzernumsatz im ersten Quartal 2010 lag bei 73 Prozent verglichen mit 78 Prozent im ersten Quartal 2009.
Der Umsatz im Industry-Segment (Business Units Industry & Logistics und Tickets & Labels) stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2009 um 53 Prozent von EUR 6,4 Millionen auf EUR 9,8 Millionen im ersten Quartal 2010. Maßgeblich dafür waren die deutliche Erholung des Automobilgeschäfts gegenüber dem Tief des Vorjahres sowie das beschleunigte Wachstum der weiteren Geschäftsfelder der Business Unit Industry & Logistics. Der Anteil des Industry-Segments am Konzernumsatz im ersten Quartal 2010 lag bei 27 Prozent verglichen mit 22 Prozent im ersten Quartal 2009.
SMARTRAC Finanzkennzahlen im Überblick:

Konzern-EBITDA
Das Konzern-EBITDA stieg um 43 Prozent von EUR 3,5 Millionen im ersten Quartal 2009 auf EUR 5,0 Millionen in 2010. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 12 Prozent im ersten Quartal 2009 auf 14 Prozent im ersten Quartal 2010. Die maßgeblichen Faktoren des Anstiegs waren eine geringere Volatilität in der Auslastung der weltweiten Produktion durch eine erhöhte und stabile Nachfrage sowie ein verbessertes Ergebnis der Produktion in den USA.
Das EBITDA im Security-Segment verzeichnete im ersten Quartal einen Anstieg um 11 Prozent von EUR 4,4 Millionen im Jahr 2009 auf EUR 4,8 Millionen im Jahr 2010.
Das EBITDA im Industry-Segment lag im ersten Quartal 2010 bei EUR 0,7 Millionen im Vergleich zu EUR 0,05 Millionen im Vergleichszeitraum 2009. Die EBITDA Marge des Segments wurde positiv beeinflusst durch die erfreuliche Entwicklung der Business Unit Industry & Logistics, allerdings belastete der Aufbau der Produktion in Malaysia sowie Einmalaufwendungen für den Technologietransfer von Deutschland nach Malaysia der Business Unit Tickets & Labels die Profitabilität.
Konzern-Periodenüberschuss
Der Konzern-Periodenüberschuss stieg um 64 Prozent von EUR 1,6 Millionen im ersten Quartal 2009 auf EUR 2,6 Millionen im ersten Quartal 2010. Unter Berücksichtigung der Translationseffekte bei Fremdwährungen ergab sich im ersten Quartal 2010 ein Gesamtergebnis von EUR 3,8 Millionen im Vergleich zu EUR 1,5 Millionen im Vergleichszeitraum 2009.
Finanzposition
Die Konzern-Bilanz zum 31.03.2010 wies eine Bilanzsumme von EUR 212,2 Millionen aus und lag damit um 2 Prozent über der Bilanzsumme von EUR 208,3 Millionen am Bilanzstichtag 31.12.2009. Das Eigenkapital der Konzern-Bilanz betrugt EUR 128,7 Millionen und stieg damit um 3 Prozent gegenüber dem Wert zum 31.12.2009 von EUR 124,6 Millionen.
Die Eigenkapitalquote von 61 Prozent und eine Nettoverschuldung von EUR 15,5 Millionen bilden eine gute finanzielle Basis für profitables Wachstum des Unternehmens in der Zukunft.
Der Cash flow der laufenden Geschäftstätigkeit lag in den ersten drei Monaten 2010 bei minus EUR 0,7 Millionen gegenüber einem Minus von EUR 0,3 Million im Vorjahr. Der gestiegene Konzern-Periodenüberschuss wurde durch den Anstieg des Working Capital kompensiert.
Ausblick
Der Vorstand ist für die weitere Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2010 optimistisch. Die Zuversicht begründet der gelungene Start im ersten Quartal sowie die sich derzeit weiter verbessernde Visibilität ins zweite Quartal und die immanenten Wachstumschancen der RFID-Industrie insgesamt. SMARTRAC erwartet daher weiteres Wachstum, steigende Umsätze und eine sich verbessernde Profitabilität.
“Der weiterhin hohe Auftragseingang und die weiter steigende Visibilität zu Beginn des zweiten Quartals lassen eine erfreuliche Auslastung unserer Produktionskapazitäten in den kommenden Monaten erwarten”, erläutert Dr. Christian Fischer. “Unsere besondere Stellung im RFID Markt sowie das umfassende und diversifizierte Produktportfolio bieten für SMARTRAC eine Vielzahl an Wachstumschancen”.
Der SMARTRAC Quartalsbericht zum 31. März 2010 wurde heute veröffentlicht und kann im Internet unter www.smartrac-group.com heruntergeladen werden.
SMARTRAC veröffentlicht Ergebnis zum ersten Quartal 2010

PAV reagiert auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten mit klimaneutralen Produktionsprozessen nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Das Familienunternehmen aus Lütjensee ist damit einer der wenigen ökologischen Kartenhersteller in Deutschland. Zwar werden die benötigten Folien auch künftig nicht ganz ohne CO2 bedruckt, was jedoch an anderer Stelle ausgeglichen wird. Dies erfolgt insbesondere durch den Kauf von Emissionszertifikaten, deren Erlöse direkt in ein Umweltprojekt fließen, welches einen nicht unerheblichen Anteil zur Reduktion des Treibhausgases beiträgt. Darüber hinaus fließen unternehmens- und mitarbeiterbezogene Umweltindizes in die Berechnungen ein.
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