Ausweissysteme erfordern manchmal ungewöhnliche Lösungen. Bevor eine ID-Card als gültig ausgegeben werden kann, gehen dieser viele Produktionsschritte voraus. Dies fängt bereits bei den richtigen Maschinen für die Kodierung und den Druck der Karten an. Das Unternehmen DECA Card Engineering GmbH war beispielsweise mit an der Entwicklung einer Personalisierungslösung zum vollautomatischen Druck des neuen biometrischen Personalausweises des 12 Millionen Einwohner-Staates Angola beteiligt.
Die Ausgabe des neuen Personalausweises begann Anfang Oktober vergangenen Jahres in Luanda. Die ID-Card im Scheckkartenformat enthält persönliche Daten und biometrische Merkmale. Für den Projektpartner LaserCard übernahm DECA einen Teil der Softwareentwicklung der optischen Kodierung und des Kartendrucks.
„Unsere Herausforderung war es eine Maschine zu entwickeln, die Karten im rechten Winkel verfährt“, erläutert Rainer Kluth, Managing Director von DECA. Zunächst wurde ein Feeder entwickelt, welcher den zu personalisierenden Ausweis aus dem querformatigen Ausgabefach des XiD-Retransfer-Druckers in den hochformatigen Eingabeschlitz des optischen Laufwerkes von LaserCard transportiert. „Diese Maschinen sind kaskadierbar und können einfach aneinander gereiht werden.“
Zuerst wird das optische Datenfeld des Ausweises mittels Laser kodiert und zusätzlich ein Hologramm aufgebracht. „Ist die Kodierung korrekt erfolgt, wird der Ausweis wieder in den Drucker transportiert, wo nun Foto und Text auf Vorder- und Rückseite aufgebracht werden“, so Kluth weiter. Im letzten Schritt wird die Vorderseite noch mit einem zusätzlichen Hologramm laminiert. „Mit erfolgtem Druck ist die Karte gültig. Wenn die Karte nicht kodiert werden konnte, wird diese in ein sogenanntes Reject-Fach ausgeworfen.“
Zur Steuerung des Gesamtsystems entwickelte DECA auch die komplette Softwareumgebung für den Druck; das so genannte JDI (Job Dispatcher Interface) inklusive Web-Service zur Annahme der Druckdaten im XML-Format und die Ansteuerung von bis zu vier Print-Units (bestehend aus Laminator, Drucker und Feeder mit Q-Drive) pro Arbeitsplatz.
Personalisierungslösung für den biometrischen Ausweis Angola National ID von DECA

PAV reagiert auf die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Kartenprodukten mit klimaneutralen Produktionsprozessen nach den Vorgaben der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände. Das Familienunternehmen aus Lütjensee ist damit einer der wenigen ökologischen Kartenhersteller in Deutschland. Zwar werden die benötigten Folien auch künftig nicht ganz ohne CO2 bedruckt, was jedoch an anderer Stelle ausgeglichen wird. Dies erfolgt insbesondere durch den Kauf von Emissionszertifikaten, deren Erlöse direkt in ein Umweltprojekt fließen, welches einen nicht unerheblichen Anteil zur Reduktion des Treibhausgases beiträgt. Darüber hinaus fließen unternehmens- und mitarbeiterbezogene Umweltindizes in die Berechnungen ein.
Die Höft & Wessel AG hat mehrere Partner für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Vermarktung von mobilen Terminals der Marke Skeye ausgezeichnet. Auf den Höft & Wessel-Solution Days in München erhielt die Warok GmbH den Preis als "Value added Distributor of the Year 2011". Das in Villingen-Schwenningen ansässige Unternehmen hat sich in den fünf Jahren
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