Das European EPC Competence Center (EECC) und das FIR an der RWTH Aachen veranstalten einen fünfeinhalbtägigen Zertifikatkurs, welcher Führungskräfte und Entscheider befähigt, die Möglichkeiten des RFID-Einsatzes sowohl technisch als auch wirtschaftlich zu bewerten. Referenten des EECC und des FIR sowie Vertreter namhafter Industrieunternehmen werden das relevante Know-how und Erfahrungen aus RFID-Projekten in Vorträgen und interaktiven Workshops vermitteln. Nach bestandener Prüfung wird das RWTH-Zertifikat „Chief RFID Manager“ durch die RWTH International Academy unter der wissenschaftlichen Leitung des FIR ausgestellt.
Die Zukunftstechnologie RFID gewinnt insbesondere in der Industrie und in hochproduktiven Arbeitsumgebungen stark an Bedeutung; in Deutschland wächst die Zahl der RFID-Anwendungen dabei überproportional. Investitionen in diese Technologie erfordern jedoch nach wie vor ein tieferes Verständnis der technischen und prozesspezifischen Anforderungen. Deswegen liegt hier auch der Schwerpunkt dieses Seminarangebots, das darüber hinaus auch den neuesten Stand der Technologie aus erster Hand vermittelt.
Das Seminar wendet sich an Geschäftsführer, RFID-Projektleiter, IT-Leiter, Produktionsleiter und Logistikverantwortliche sowie Nachwuchsführungskräfte aller Branchen, welche die technischen Möglichkeiten und Anforderungen von RFID sowie die Bewertung von Einsatzszenarien erlernen möchten. Insbesondere Unternehmen, die sich in der Vorbereitung von RFID-Projekten befinden, profitieren von der kompakten aber tiefgreifenden Darstellung technologischer und wirtschaftlicher Aspekte des RFID-Einsatzes.
„Dieses Seminarangebot hat das Potenzial, Technik- und Businesscase-Verantwortliche gleichermaßen von RFID zu überzeugen“ freut sich Conrad von Bonin, Leiter des EECC.
Weitere Informationen:
Inhalte des Zertifikatkurses:
- Grundlagen und Funktionsweise von RFID: Als Funktechnologie wird RFID durch die Umgebung und die Materialien der Objekte beeinflusst. Deshalb werden neben nötigen physikalischen Grundlagen die wichtigsten RFID-Standards, RFID-Transponder und zugehörige Hardware behandelt sowie deren Leistungsfähigkeit demonstriert. Dies wird benötigt, um Möglichkeiten und Einschränkungen innerhalb eines RFID-unterstützen Prozesses einzuschätzen.
- Anwendungsszenarien und deren Anforderungen: Anhand typischer RFID-Anwendungsszenarien werden Anforderungen, Ausprägungen und Mengengerüste für den Einsatz der Technologie im Unternehmen erarbeitet. Anhand dieses Wissens kann schnell eine erste Einschätzung der Rahmenbedingungen für den RFID-Einsatz in den Unternehmen getroffen werden.
- Softwareunterstützung für den RFID-Einsatz: Die Anwendungsszenarien stellen unterschiedliche Anforderungen an die Datenverfügbarkeit und die dazu benötigte Softwareinfrastruktur. Neben wichtigen Systemen und Standards ist auch die Integration in bestehende IT-Landschaften von großer Bedeutung. Der Einfluss von RFID geht weit über das Anbringen von Transpondern auf Objekten hinaus. Für eine ganzheitliche Bewertung ist daher eine Betrachtung der betroffenen Systeme unerlässlich.
- Prozessoptimierung mit RFID und Wirtschaftlichkeitsbewertung: Anhand eines Anwendungsfalls lernen die Teilnehmer interaktiv, wie der RFID-Einsatz strukturiert geplant und bewertet werden kann. Dazu werden bestehende Prozesse und Verbesserungspotenziale analysiert, die passende Technologie ausgewählt und deren Einsatz auf Euro und Cent bewertet. Anhand dieser Methodik lernen Sie, den RFID-Einsatz in Ihrem Unternehmen monetär zu bewerten und auf Basis fundierter Zahlen eine Entscheidung zu treffen.
Termine:
- 1.Teil: 4./5. November 2010, Neuss
- 2.Teil: 17.-20. November 2010, Aachen
EECC und FIR veranstalten neuen RFID-Zertifikatkurs „Chief RFID Manager“ an der RWTH International Academy

Zur CeBIT, vom 6. bis 10. März 2012 in Hannover, dreht sich auf dem Messestand des IT-Systemhauses ICS International in Halle 5, Stand C48, alles um die Live-Präsentation aktueller mobiler Außendienst- und Telematiklösungen für verschiedene Einsatzszenarien. So zeigt der projekterfahrene Anbieter unter anderem passgenaue Branchenlösungen für den Technischen Kundendienst, für Speditionen und Logistikdienstleister, für KEP- und Briefdienste, für Entsorger sowie für Straßen- und Kanalreiniger. Die modularen ICS-Applikationen digitalisieren in Echtzeit den Informations- sowie Kommunikationsfluss zwischen Zentrale und Außendienst. Anwendende Unternehmen profitieren sofort von deutlichen Zeiteinsparungen und Fehlerminimierungen bei der Ressourcenadministration sowie Auftragsdurchführung. Die Systemlösungen werden von ICS in alle gängigen ERP-Systeme integriert. 