You are here: RFID von deister sorgt für Transparenz in der textilen Lieferkette

RFID von deister sorgt für Transparenz in der textilen Lieferkette

Drucken

Über den Einsatz von Textilkennzeichnungsetiketten mit integriertem UHF-Transponder

Von Peter Feldmann, Keyaccount Manager Ident & Automation, deister electronic GmbH

Textilkennzeichnungsetiketten mit integriertem UHF-Transponder

Die Abkürzungen EAS, ROI, POS, RFID erinnern fast an einen Song der Fantastischen Vier - dahinter verbirgt sich jedoch eine moderne Lösung für die lückenlose Rückverfolgung von Produkten innerhalb internationaler Warenströme, die hier am Beispiel von Textilien beschrieben werden sollen.

Optimale Steuerung der Lieferkette

Eine logistische Herausforderung stellen die immer kürzer werdenden Produktzyklen von Textilien dar. Die optimale Warenpräsentation am Point-of-Sale (POS) und der damit verbundene erfolgreiche Abverkauf von Textilien erfordert die perfekte Steuerung der internationalen Warenströme. Da ein Großteil der Textilien vorwiegend in Niedriglohnländern produziert wird, ist die zuverlässige Zuordnung der Waren nicht immer zu 100 Prozent möglich. Für die optimale Steuerung der Lieferkette sind verlässliche Informationen über Ankunftszeiten, Liefermengen, Produktionsfortschritt, Versandstatus, Bestandshöhen und Ausschussraten jedoch sehr wichtig. In der Textilbranche wird daher schon lange der Barcode verwendet. Die automatischen Identifikationssysteme konnten mittlerweile durch den Einsatz der RFID-Technologie weiterentwickelt werden.

Integrierte EAS-Funktionalität

Der Nutzen von RFID im Produktionsprozess, in der weltweiten Verteilung der Waren bis auf Shop-Ebene sowie zur Unterstützung im Warenmanagement vor Ort ist hinlänglich bekannt und unbestritten. Hierzu gibt es mittlerweile große Referenzprojekte, wie beispielsweise der flächendeckende Rollout bei Charles Vögele in Slowenien, die das belegen. Doch erst die Nutzung von UHF-basierenden Transponderlösungen (840 – 960 MHz) in der Artikelsicherung schafft im Handel den notwendigen und schnell umsetzbaren Return-of-Invest (ROI). Die RFID-Technologie ist, ebenso wie der Barcode, eine AutoID-Technik, die dem Barcode gegenüber jedoch mehrere Vorteile aufweist. Mit RFID ist es zum Beispiel möglich, Transponder-Etiketten ohne Sichtkontakt und durch Verpackungsschichten hindurch zu lesen sowie eine Erfassungsgeschwindigkeit von über 100 Etiketten pro Sekunde (Pulkerfassung) zu erreichen. Der Einstieg über diese Applikation macht RFID für alle Unternehmen interessant, die im direkten Verkauf an den Endkunden stehen. Prinzipiell stehen zwei Varianten der Etikettierung zur Verfügung.

Behutsames Herangehen an RFID-Technologie

Das textag care Label von deister electronic gewährleistet die Identifikation während der Produktion, der Aufbereitung, der Verpackung und während des Versands. Als Träger sind Satinbänder oder auch beschichtetes Nylon möglich.
Das textag care Label von deister electronic gewährleistet die Identifikation während der Produktion, der Aufbereitung, der Verpackung und während des Versands. Als Träger sind Satinbänder oder auch beschichtetes Nylon möglich.

Um die Migration von bestehenden EAS-Systemen (Electronic Article Surveillance, die elektronische Artikelsicherung) in Richtung RFID zu ermöglichen, wurden zum einen spezielle Mehrweg-RFID-/EAS-Etiketten entwickelt, in denen beide Technologien vereint sind. Auf der anderen Seite wird das Einweg- RFID-/EAS-Etikett bereits im Herstellerland angeschossen und ermöglicht zusätzlich die Unterstützung der logistischen Prozesse vom Verpacken bis zum Cross-Docking. Aufgrund des niedrigen Preisniveaus der Papierlabels und der überschaubaren Realisierungskosten darauf basierender Tracking-Lösungen sind sie hauptsächlich für vertikal aufgestellte Marken interessant. Sie ermöglichen das behutsame Herangehen an die neue Technologie, werden aber ganz klar als Übergangslösung hin zu textilen RFID-Einnähetiketten gesehen.

Der effektivste Nutzen wird durch die Integration der Transpondertechnologie in das Pflegeetikett erzielt, da hier eine kostenneutrale Anbringung schon frühzeitig die konsequente Nutzung von der ersten Naht bis hin zur Reklamationsbearbeitung nach dem Verkauf ermöglicht. Dabei werden an das textile Pflegeetikett erhebliche Ansprüche gestellt. Der Spannungsbogen reicht von den mechanischen und chemischen Belastungen im Rahmen der Produktion und Aufbereitung bis hin zum unauffälligen, weichen und textilen Charakter des Etiketts. Im Hause Gerry Weber hat man sich erst kürzlich für diese Art der RFID-/EAS-Lösung entschieden und will diese deutschlandweit in diesem Jahr ausrollen.

Schmale Vorhang-Antennen schützen vor Diebstahl

Der RFID-Transponder stellt allerdings nur die eine Seite der Identifikation dar. In Kombination mit ausgeklügelten Reader- Systemen können diese an den unterschiedlichsten Identpunkten eindeutig registriert werden. Eine hinreichend zuverlässige EAS-Funktionalität ermöglichen zum Beispiel speziell entwickelte, integrierte Reader-Antennen-Kombinationen, die über dem Ladeneingang installiert werden. So entfallen die lästigen EAS-Barrieren und teilweise kann die verfügbare Verkaufsfläche erhöht werden. Freigegeben und beispielsweise in der zentralen Produktdatenbank als verkauft registriert wird die Ware wie üblich an der Kasse. Auf Wunsch kann hierbei der Transponder auch gänzlich unbrauchbar gemacht werden.

Der Einsatz dieser Applikationen reicht jedoch schon heute über die Anwendung im Textilhandel hinaus. In Büchereien oder im Buchhandel gibt es bereits ebenfalls auf diesem Prinzip basierend umgesetzte RFID/EAS-Lösungen.

Textile labels with integrated UHF transponder for EAS (Electronic Article Surveillance)
"The benefit of RFID in production, for distribution and handling goods is unquestioned. UHF based transponder solutions for item tracking are the growing force for profit and efficiency. All companies which supply e.g. textile products to end-customers will take a giant leap forward with the implementation of RFID instead of using the existing EAS system because they get rid of the retrofit EAS attachments. For the transition, reusable RFID/EAS labels are available which contain both technologies and can be attached to the textiles by the manufacturer.
The integration of RFID into textile care labels is most cost effective and enables the use right from the beginning of the first seam initializing production, transportation and supplyrelated processes as well as complaint management and theft protection.
In combination with an RFID reader which is installed at the store entrance the data of the transponder can be electronically compared to ensure EAS and prevent theft. Gerry Weber has recently decided to work with this form of RFID/EAS solution and will roll out the application in Germany in 2010."
Peter Feldmann, Keyaccount Manager Ident & Automation, deister electronic GmbH
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

deister electronic GmbHdeister electronic GmbH
Joachim Gonschior
Tel. (+49) 5105-516 111
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.deister.com
Über deister: Pressefach

Sick: Staplerbetrieb – aber sicher mit RFID

Freitag, den 30. Dezember 2011 um 07:00 Uhr
Sick: Staplerbetrieb – aber sicher mit RFID

Staplergerechte RFID-Systeme sind wesentliche Bausteine effizienter Lagersteuerungs- und Warenwirtschaftssysteme und steigern die Betriebssicherheit. Mit der Schreib-/Leseeinheit Interrogator RFH620/630 und standardisierten Transpondern in verschiedenen Bauformen bietet das Unternehmen Sick eine RFID-Systemlösung im Frequenzbereich 13,56 MHz für den rauen Staplerbetrieb an. Diese sorgt als Fahrer-Assistenzsystem für mehr Sicherheit in Schmalgängen und auf den Fahrwegen.

Frank Münch von Zetes über mobile AutoID-Lösungen und globale Herausforderungen

Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 13:19 Uhr
Frank Münch von Zetes über mobile AutoID-Lösungen und globale Herausforderungen

Frank Münch ist ein Geschäftsführer und Ingenieur, der sich am wohlsten außerhalb des Tellerrandes fühlt. Mutig offenbart er Meinungen zu globalen Zusammenhängen, ruft Mitarbeiter zum kreativen Teamwork auf und ist gleichzeitig dankbar für den Halt, den er in seiner Familie genießt. Ein moderner Manager ohne Allüren, der sich nicht scheut auch Persönliches Preis zu geben und Offenheit als hohes Gut ansieht.

B&M Tricon: Von Paketversand bis Fahrverkauf

Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 10:39 Uhr
B&M Tricon: Von Paketversand bis Fahrverkauf

Höhere Produktivität mit Datakey-Lösungen

Die AutoID- und MDE-Software Datakey ist das Herz der vielfältigen mobilen AutoID-Lösungen von B&M Tricon. In Anpassung an die Kundenwünsche werden laufend neue Datakey-Module entwickelt und gemeinsam mit den Kunden im Praxiseinsatz optimiert.

Bayer CropScience testet neue Wirkstoffe mit RFID-Unterstützung von Turck

Montag, den 14. Februar 2011 um 10:45 Uhr
Bayer CropScience testet neue Wirkstoffe mit RFID-Unterstützung von Turck

Funkende Pflanzensets im Forschungslabor

Wissenschaftler des Unternehmens Bayer CropScience testen in Monheim neue Wirkstoffe auf ihre Eignung als Pflanzenschutzmittel, indem sie diese nach einem definierten Verfahren vollautomatisiert auf Pflanzen sprühen. Für Transparenz und die eindeutige Identifizierung jeder Pflanze sorgt dabei das RFID-System BL ident von Turck.

IDpro von Sick: Einheitlich und proaktiv

Montag, den 03. Januar 2011 um 10:08 Uhr
IDpro von Sick: Einheitlich und proaktiv

Technologieunabhängige Plattformen ermöglichen optimierte Waren- und Materialflüsse

Viele der zum Teil revolutionären Prozessverbesserungen im Waren- und Materialfluss innerhalb eines Unternehmens wären ohne den Einsatz innovativer AutoID-Techniken unmöglich gewesen. Logistikplaner und Manager werden aber auch die zukünftigen Anforderungen an eine reibungslose und transparente Intralogistik nur dann profitabel umsetzen können, wenn für jeden Schritt in der Prozesskette auch die am besten geeignete AutoID-Technologie eingesetzt wird.

RFID-Systeme von Balluff unterstützen Hängewaren-Distribution im Multi-Channel-Warehouse von Hugo Boss

Mittwoch, den 10. November 2010 um 09:39 Uhr
RFID-Systeme von Balluff unterstützen Hängewaren-Distribution im Multi-Channel-Warehouse von Hugo Boss

„Kleidersortierung per Funk“

Der Modekonzern Hugo Boss beliefert seine Händler mit Damen- und Herrenbekleidung aus vier Modelinien. Dreh- und Angelpunkt seiner Logistik ist das Hängewaren-Distributionszentrum in Metzingen. Dort lagern 1,35 Millionen Kleidungsstücke. 100 000 davon werden jeden Tag kommissioniert und für den weltweiten Versand aufbereitet. RFID-Systeme beschleunigen die Ein- und Auslagerprozesse.

Sensorik und Prüftechnik mit RFID-Etiketten und -Transpondern von Dynamic Systems

Dienstag, den 31. August 2010 um 08:21 Uhr
Sensorik und Prüftechnik mit RFID-Etiketten und -Transpondern von Dynamic Systems

Vom Identifizieren zum Diagnostizieren

Die individuelle Kennzeichnung von Produkten mit eindeutigen Seriennummern durch (2D-)Barcode oder RFID gehört heute bei hochwertigen Industrieprodukten zum Standard. Dieser Beitrag konzentriert sich auf „high-end“ Qualitätssicherungs-Aufgaben, die über die eindeutige Kennzeichnung eines Produktes hinausgehen. Es geht um Lösungen, die zusätzlich zur Identifikation eine Anzeige von physikalischen Messdaten erlauben. Diese bauen entweder auf Basis spezieller Etiketten, passiver, semi-aktiver oder aktiver Transponder auf.

Identec Solutions installiert RFID-Echtzeitortungssystem bei Continental

Dienstag, den 03. August 2010 um 09:38 Uhr
Identec Solutions installiert RFID-Echtzeitortungssystem bei Continental

Intelligentes Auffinden von Karkassenwagen

Das Continental Werk in Aachen ist Pkw-Reifen-Zulieferer für namhafte Automobilkonzerne wie Volkswagen und Daimler. Das für die Pkw-Reifen tragende Gerüst, die Karkasse, wird in der Produktion auf entsprechenden Wägen gelagert. Auf den Gestellen war allerdings bisher nur die Karkassenart vermerkt, sodass ein Transporteur den Wagen suchen musste, um diesen der Reifenbaumaschine zuzuführen. Um diese Suchprozesse zu optimieren und die Karkassen nach dem FIFO-Prinzip weiterzuverarbeiten, hat Identec Solutions im Dezember 2009 im Werk Aachen ein Echtzeitortungssystem installiert, welches im Januar 2010 in den Live-Betrieb überführt wurde. „Von nun an werden dem Transporteur vom Karkassenverwaltungssystem eindeutige Karkassenfahrzeuge mit deren Positionen vorgegeben, sodass sich die Suchzeiten und Wartezeiten der Maschinen stark verkürzen, erklärt Herbert Hohmann, VP Sales Automotive, gegenüber „RFID im Blick“.

AIDA und RFID erschließen neue Anwendungsfelder in der Automobilindustrie

Freitag, den 30. Juli 2010 um 08:21 Uhr
AIDA und RFID erschließen neue Anwendungsfelder in der Automobilindustrie

Initiative für einheitliche Standards

Den Begriff AIDA kennen wir aus vielen Zusammenhängen, von der berühmten Verdi Oper bis zum Kreuzfahrtschiff. In diesem Fall ist aber die Automatisierungs-Initiative der deutschen Automobilhersteller gemeint. Die bekannten Marken Audi, BMW, Daimler und Volkswagen sind in einer entsprechenden Arbeitsgruppe überein gekommen, im Bereich der Geräteschnittstellen einen gemeinsamen Weg zu gehen. In diesem Sinne wird nun der Protokollstandard Profinet mit integrierter Personensicherheit eingesetzt, sofern im jeweiligen Einsatzfall die technischen Vorteile und der betriebswirtschaftliche Nutzen gegeben sind. Die Protokollspezifikationen sind verfügbar und können über die Profibus-Nutzerorganisation (PNO) bezogen werden.

Von Wolfgang Weber, Global Industry Manager für Verpackung, Geschäftsbereich Fabrikautomation, beim Unternehmen Pepperl+Fuchs.

Automatisierungslösungen in Verbund mit RFID-Systemen von UCS Industrieelektronik

Freitag, den 23. Juli 2010 um 12:30 Uhr
Automatisierungslösungen in Verbund mit RFID-Systemen von UCS Industrieelektronik

„Integration ist das A und O“

Bei der Integration von RFID in Prozesse ist das Konzept entscheidend. Dieses beginnt nicht „von oben“, sondern fängt bereits auf der „unteren“ Steuerungsebene an. Nicht nur die Wahl der richtigen Transponder oder der Hardware ist dabei ausschlaggebend, sondern vor allem verlässliche Partner, die mit dem Prozess vertraut sind. Nur wer die Prozesse kennt, kann sie beherrschen und den richtigen Nutzen aus der RFID-Lösung ziehen.

Von Peter Schaffhausen

More: