Prozesssicherer, automatisierter Straßenbau (PAST)
Im Sensorikbereich verfügt microsensys über die eigene Produktlinie TELID bestehend aus semi-aktiven Datenloggern und passiven Transpondern in unterschiedlichen Baugrößen, Speicherkapazitäten sowie Temperaturmessbereichen. Standardmäßig werden die TELIDs zur Temperaturüberwachung eingesetzt, die Messung von Druck, Feuchte oder anderen physikalischen Größen ist je nach Spezifikation ebenfalls möglich.
Im Rahmen des Verbundforschungsprojektes „Prozesssicherer Automatisierter Straßenbau wird ein erster Demonstrationstest am 08.07.2010 durchgeführt.
Die Vorstellung findet am Streckenabschnitt Jena-Stadtroda auf der BAB 4, Rastanlage Rodablick, km 163,4 zwischen 11:00 und 16:00 Uhr statt.
Innerhalb des PAST-Projektes ist microsensys zwar kein offizieller Projektpartner, dennoch wird in dieser Testphase auch RFID-Technologie von microsensys eingesetzt.
Die RFID-Temperatur-Transponder TELID 212 mit einem besonders robusten Packaging werden in bestimmten Abständen während der Verlegung innerhalb des Asphalts verbaut. Die TELIDs messen die aktuelle Temperatur im Inneren des Straßenbelages beim Verdichtungsprozess. Das RFID-Lese-Gerät iID 120-800 ist an der Straßenbaumaschine befestigt und liest von dort kontaktlos die Temperatur innerhalb des Belages.
Die wirtschaftlichen Vorteile des Einsatzes von RFID-Technologie sind immens: Kostensenkung durch optimierte Prozesse und Verbesserungen im Qualitätsmanagement sind dabei nur einige Vorzüge. Viele Industriezweige erkennen, welche klaren Wettbewerbsvorteile die Integration von RFID Technologie, insbesondere auch in Kombination mit Sensorik-Funktion, darstellen. Straßenbau ist hier nur ein Beispiel.
Kontaktlose Temperaturmessung im Inneren des Aphalts mit RFID-System von microsensys
