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„EAS ist der Durchbruch für RFID“

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Heiko Tiedmann sprach mit „RFID im Blick“ über Source-Tagging und die wirtschaftlichen Potenziale von RFID zur Warensicherung und Bestandsoptimierung im Textilbereich.

Gerry Weber rollt erstmalig in das Pflegeetikett integrierte RFID-Tags im großen Maßstab aus.
Gerry Weber rollt erstmalig in das Pflegeetikett integrierte RFID-Tags im großen Maßstab aus.
Gerry Weber rollt erstmalig in das Pflegeetikett integrierte RFID-Tags im großen Maßstab aus. Avery Dennison liefert 25 Millionen Etiketten pro Jahr, die zur Warensicherung und Bestandsführung sowie zur Verfolgung in der logistischen Kette bis zu den Einzelhändlern und den eigenen Shops dienen. „Mit dem neuen Einnäh-Tag können wir die aktuellen Anforderungen des Marktes bedienen“, so Heiko Tiedmann, Business Development Manager RFID, Avery Dennison Central Europe.

Gedrucktes Einnähetikett mit RFID-Tag
Die Printshops von Avery Dennison übernehmen die Belieferung der globalen Produktionsstätten und stellen den Kunden das Datenmanagement zur Verfügung. Vor Ort werden die Etiketten bereits programmiert an den Produzenten geliefert. „Zusätzlich werden variable Daten, sprich klassische Pflegeinformationen auf dem Label mitgedruckt, sodass der Konfektionär die Etiketten richtig einbringen kann“, erläutert Tiedmann.

Avery Dennison hat dazu einen speziellen RFID-Drucker entwickelt, der zweiseitig und waschbeständig auf Textilband drucken kann. „Das Etikett selbst ist fast so weich wie ein normales Care-Label, übersteht bis zu zwei Haushaltswäschen beziehungsweise eine chemische Reinigung, bis die Kleidung im Handel ist, und kann im Prozess nicht abgerissen werden.“ Ein eingenähtes Etikett sei zudem als Diebstahlschutz sicherer, da es vorsätzlich mit einer Schere herausgeschnitten werden müsste. „Der Tag ist jedoch so integriert, dass er herausgetrennt werden kann, ohne die Pflegehinweise zu entfernen. Der Kunde wird sogar explizit im Laden und auf dem Label dazu aufgefordert, den Tag zu entfernen“, betont Tiedmann.

Klares Plädoyer für das Source-Tagging
„RFID rechnet sich bereits ab der Quelle“, so Tiedmann und formuliert ein klares Plädoyer für Source-Tagging. Zwei Faktoren entfallen, das Auspacken der Ware zum Nachtaggen und die Anbringungskosten. Bei Mehrweg-Warensicherungselementen (EAS-Hardtags) liegen diese zwischen 12 und 25 Cent. Durch falsches Anbringen der Nägel von EAS-Tags wird laut dem Experten zudem immer wieder Ware beschädigt, sodass diese nicht mehr zum vollen Preis verkauft werden kann. Als weiteren wesentlichen Aspekt sieht Tiedmann, dass sourcegetaggte Ware direkt ins Regal gelegt werden kann. „Wenn Ware im Backoffice liegen bleibt, ist dies totes Kapital. Im Geschäft bleiben Fächer leer, weil die Ware noch nicht gesichert ist, oder die Ware geht ungesichert auf die Fläche. Ein Teufelskreis für den Händler.“

RFID - einheitliches System zur Warensicherung
„EAS ist aus unserer Sicht der Durchbruch für RFID. Denn es ermöglicht die Nutzung von Source-Tagging. Bisher konnten laut dem Business Development Manager nur vertikal integrierte Händler mit RF-EAS sourcetaggen. Händler wie Gerry Weber müssten dem einen Händler EM-, dem anderen RF- und dem dritten AM-Tags liefern. Ein Kombi-Tag mit herkömmlichen Sicherungssystemen sei nicht möglich, da sich EM und AM nicht vertragen. Mit RFID hat man erstmals die Möglichkeit, zukünftig ein System und nicht drei konkurrierende einzusetzen. Selbst bei gemischter Ladenstruktur werden die bestehenden Systeme nicht gestört.“ Eine neue Richtlinie von EPC-global, an der Avery Dennison mitgearbeitet hat, verfolgt den Ansatz, verschiedene Methoden zu spezifi zieren, die Störungen der Systeme vermeiden. „Der Trend geht ganz klar dahin, dass zukünftig alle Anbieter RFID als Warensicherung einsetzen werden. Viele Kunden von uns betrachten das RF-Source-Tagging als Vorstufe zu RFID. Wir sind derzeit mit weiteren namhaften Kunden im Gespräch, die über ähnliche Lösungen nachdenken.“

Bestandsgenauigkeit steigert Wirtschaftlichkeit
Wirtschaftliche Potenziale sieht Heiko Tiedmann aktuell vor allem durch die erhöhte Lagerbestandsgenauigkeit auf der Fläche. „Heute verkaufen Händler nach dem Prinzip künstlicher Verknappung. Mit RFID lassen sich Sicherungsbestände um 20 Prozent reduzieren“, weiß der RFID-Experte. „Nachweislich lässt sich die Lagerbestandsgenauigkeit von 80 auf 98 Prozent plus steigern. Wenn sich die Bestandsgenauigkeit um drei Prozent erhöht, steigt der Umsatz um ein Prozent. Kunden von uns konnten die Umsätze durch bessere Warenverfügbarkeit je nach Artikelgruppen um fünf bis zehn Prozent steigern. Der bedeutende britische Textilfi lialist Marks & Spencer, der seit 2003 eine RFID-Lösung von Avery Dennison nutzt, erwirtschaftete nach eigenen Angaben sogar ein Umsatzplus von 15 Prozent.“ Avery Dennison stellt nach eigenen Angaben derzeit rund 90 Prozent aller RFID-Tags im Bereich Bekleidung weltweit. Bei Seidensticker ist das Unternehmen mit vier Millionen Tags beteiligt. Weitere RFID-Projekte laufen bei American Apparel und dem Bekleidungshändler K&L Ruppert in Weilheim, an dessen Filiale das Unternehmen im Rahmen des Pilotprojektes rund 10 000 bis 20 000 Tags liefert.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Avery Dennison RFIDAvery Dennison RFID
Barbara Ribic
Tel. (+43) 676-69 74 820
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.rfid.averydennison.com
Über Avery Dennison: Pressefach

Balluff: Krisensicher mit Weitsicht und Fachkompetenz

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Das Unternehmen Balluff feiert 90-jähriges Jubiläum. Motiviert durch erfolgreiche Projekte: Norbert Popp, Leiter Produkt ID-Systeme Marketing und seit 25 Jahren bei Balluff, blickt positiv in die Zukunft. Volle Auftragsbücher, ein gutes Krisenmanagement und Engineering Know-how bescheren dem Unternehmen ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 2011.

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Auf der Intralogistik-Messe CeMAT 2011 erhielt das Unternehmen Warok den „Skeye Distributor Award 2010“. Seine Partnerschaften mit namhaften Herstellern will der Villinger Distributor weiter ausbauen. Der Aufwind in der Intralogistik ist spürbar. Die Auftragslage verbessert sich merklich. Es ist viel Bewegung auf dem Logistik-Sektor, sagt Dominik Rotzinger im Gespräch mit „RFID im Blick“.

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Die Januarumfrage des AMA Fachverband für Sensorik lässt auf ein Rekordjahr in der Sensor- und Messtechnik schließen. Die Branche geht von 13 Prozent Umsatzsteigerung aus. „Gerade in den Emerging Markets der Schwellenländer, wo sich die Lebensgewohnheiten ändern und Fortschritte erzielt werden, erwarten wir eine stärkere Nachfrage. Ganz vorn sehe ich unter anderem die Automobilbranche und die Nahrungsmittelindustrie", erklärt Norbert Matthes, Produktmanager Geschäftsfeld Sensorik bei Contrinex.

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Dienstag, den 14. Juni 2011 um 09:09 Uhr
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UHF-Lösung ist EPC Gen2-tauglich und funkt über 200 Meter

Im Gespräch mit „RFID im Blick“ erläutert Roelof Koopmans, Managing Director von Mojix Europe, die Funktionsweise des Mojix Star-Systems. Besonders starke Antennen ermöglichen das Auslesen passiver UHF-Tags über Entfernungen, die bislang nur aktive RFID bezwingen konnte.

Die RATHGEBER-Gruppe unterstützt Umweltprojekte in Schwellenländern

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CO2-Emissionen verringern – vor zwei Jahren hat sich dieser Gedanke in der Rathgeber-Gruppe gefestigt. Nach einer einjährigen Analyse ist es nun soweit: das gesamte Unternehmen ist klimaneutral gestellt. Seit dem Jahr 2011 werden nun auch die CO2 Emissionen, die die Verbrauchsmaterialien bei der Herstellung verursachen neutralisiert. „Unser Engagement beruht auf dem Kyoto-Protokoll aus dem Jahr 1997, welches für den CO2-Ausstoß verbindliche Zertifikate festlegt. Durch den Kauf dieser Zertifikate investieren Unternehmen gleichzeitig in Klimaschutzprojekte in Schwellenländern“, berichtet Andreas Schrägle, Inhaber der RATHGEBER-Gruppe.

Schreiner Group fördert Schulprojekt in Oberschleißheim

Montag, den 04. April 2011 um 12:37 Uhr
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Jeder verdient eine Chance

Die Schreiner Group unterstützt 30 verschiedene soziale Initiativen aus unterschiedlichsten Bereichen und Regionen. Dazu gehören unter anderem die Schülerförderung, die Zusammenarbeit mit Institutionen, Verbänden, Hochschulen und Universitäten sowie ein breites kulturelles Engagement. Darüber hinaus pflegt das Unternehmen Partnerschaften zu sozialen Einrichtungen der Region und engagiert sich für die Nachwuchsförderung. Für Helmut Schreiner, geschäftsführender Gesellschafter der Schreiner Group, ist soziales Engagement Ehren- und Herzenssache.

Dynamic Systems und Schwarz Druck fokussieren verstärkt das Thema Produktschutz

Montag, den 21. März 2011 um 11:11 Uhr
Dynamic Systems und Schwarz Druck fokussieren verstärkt das Thema Produktschutz

„Man muss den Fälschern immer einen Schritt voraus sein“

„Das Thema Produktschutz und Fälschungssicherheit findet zurzeit größere Beachtung. Denn es wird aktuell mehr gefälscht als vor ein paar Jahren.“ Diese Auffassung vertritt Dr. Harald Lossau, Geschäftsführer von Dynamic Systems, und erläutert im Interview mit „RFID im Blick“ die aktuelle Ausrichtung des Unternehmens im Bereich „Safety“ und „Security“.

Feig Electronic setzt auf Weiterentwicklung vorhandener Standards in Bibliotheken

Donnerstag, den 17. März 2011 um 10:34 Uhr
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„Die HF-Technologie hat sich etabliert“

Als Hardwarelieferant steht das Unternehmen Feig Electronic mit den Bibliotheksanbietern, welche RFID-Komponenten einsetzen, nicht in direktem Kontakt. Vielmehr kaufen Lösungsanbieter die Hardware in großen Stückzahlen und integrieren diese in entsprechende Systeme. „Wo diese Komponenten schlussendlich verbaut werden und zum Einsatz kommen, wissen wir in der Regel erst, wenn das Projekt abgeschlossen ist. Und das auch nur dann, wenn wir zusammen mit dem entsprechenden Lösungsanbieter einen Applikationsbericht erstellen“, erklärt Marketing-Leiter Andreas Löw von Feig Electronic, der sich zusammen mit Sales Manager Dennis Fuchs, den Fragen von „RFID im Blick“ stellte.

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