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Bestandsmanagement mit RFID optimieren

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Auch kleine Händler können die Wirtschaftlichkeit mit Standard-RFID-Lösungen erhöhen

Differenzen bei Farben und Größen von Kleidungsstücken machen dem Textilhandel zu schaffen. Dies bedeutet für ein Modehaus nicht nur Umsatzverlust, sondern im schlimmsten Fall auch, dass Kunden wegbleiben, weil das gesuchte Kleidungsstück nicht verfügbar ist. „Die schnellsten Effekte können auch kleine und mittelständische Händler mit dem Einsatz von RFID im Bereich der Flächenbewirtschaftung erzielen“, sagt Robert Paulus, Senior Vice President, RF-iT Solutions.

Blick in einen Store von K&L
Blick in einen Store von K&L
„Studien zufolge liegen die akkuraten Warenbestände auf der Fläche zwischen 60 und 70 Prozent“, so Paulus. „Absolute Differenzen von etwas über einem Prozent in Bezug auf den Warenwert, klingen zunächst nicht dramatisch. Auf Kleidergrößen und Farben bezogen, ergeben sich jedoch horrende Differenzen. RFID ist die kosteneffizienteste und beste Möglichkeit, dieses Thema mit relativ geringem Aufwand zu erschlagen. Wenn das Bestandsmanagement auf der Fläche, und zwar farben- größen,- und modellgenau, gewährleistet ist, ergibt sich eine Umsatzsteigerung von zwei bis vier Prozent. Und das schraubt den ROI gewaltig nach unten.“

Flächenmanagement bei K&L

Wie RFID-gestützte Retail-Prozesse die Bestandsgenauigkeit und damit die Wirtschaftlichkeit erhöhen können, erprobt das Grazer Unternehmen unter anderem aktuell in einem sechsmonatigem Pilotprojekt bei dem Bekleidungseinzelhändler K&L. Das Modehaus taggt Anzüge, Hosen, Sakkos und Mäntel seiner Herrenkonfektion in einer Referenzfiliale am zentralen Standort Weilheim. „Ziel ist es, die Liefer- und Bestandsgenauigkeit besonders von ‚Never out of Stock‘ (NOS)-Artikeln zu optimieren. Wenn Standardartikel wie weiße Hemden oder graue Anzüge nicht verfügbar sind, geht der Kunde wieder“, weiß Robert Paulus aus Erfahrung. RF-iT Solutions übernimmt in dem Projekt die Hardwareauswahl und Softwareanbindung. Die Etiketten von Avery Dennison sind klassische Hangtags, auf welche die RFID-Tags aufgeklebt sind. „Wenn nach Ende der Pilotphase im Sommer die Wirtschaftlichkeit nachgewiesen ist, planen wir die Lösung zügig für alle 64 K&L Häuser“, bestätigt Franz Bertusch, Abteilungsleiter Organisation/Revision, K&L. Umsatzsteigerungen verspricht sich das Unternehmen vor allem durch schnellere Inventuren sowie eine bessere Warenverfügbarkeit durch eine optimierte Nachschubversorgung und Vermeidung von Stock-outs. „Wenn sich diese Effekte bestätigen, wird auch diskutiert, RFID-Tags zusätzlich zum EAN-Etikett ab der Produktion einzusetzen und eventuell direkt in die Wäscheetiketten mit einzunähen“, so Bertusch.

Nutzeneffekte für die Nachschubsteuerung

Auf Basis der standardisierten IT-Lösung ließen sich laut dem Vertriebsleiter nicht nur Bestandsungenauigkeiten, sondern auch Pickfehler im Distributionszentrum eliminieren. „Die Datenqualität steigt damit rapide auf deutlich über 90 Prozent“, so Paulus. Die modular aufgebaute Software ermöglicht zudem Nachfüll- und Inventurreports. „Wird der RFID-Tag an der Kasse gelesen, kann der Händler noch am selben Tag einen Report erstellen und Ware nachschieben. Das heißt, Lücken werden reduziert und ein Stock-out von bisher vier bis fünf Tagen wird vermieden“, erläutert er weiter.

Anpassung per flexibler Middleware

Die modulare Middleware verfügt zudem über ein EDI-Modul, das flexibel auf das EDI-Mapping des jeweiligen Kunden reagieren kann. „Ein Problem ist, dass jeder Händler über ein anderes Mapping verfügt. Wenn beispielsweise ein Unternehmen wie Seidensticker EDI-Mappings von 100 Händlern anpassen muss, bedeutet dies einen Riesenaufwand.“ Dieser werde mit dem Modul vermieden, das individuell das EDI-Mapping beibehält und die EPC-Daten wie einen „Rucksack“ einfach mit überträgt. Ein Administrierungstool kann zusätzlich verschiedene Handhelds zentral managen. Werden Änderungen in den Warenschlüsseln vorgenommen, lassen sich die Handhelds automatisch updaten. Eine zentrale Monitoring-Suite informiert zudem per Alarm über die Funktionstüchtigkeit der mobilen Lesegeräte oder Gates im Distributionszentrum.

RFID mit Diebstahlsicherung kombinieren?

Den größten Nutzen der RFID-Technologie erwartet Paulus jedoch, wenn Flächenbewirtschaftung mit Diebstahlsicherung kombiniert werden. „Von uns durchgeführte ROI-Kalkulationen ergaben im Durchschnitt einen ROI zwischen 24 und 28 Monaten, wenn man sämtliche Hard- und Software-, Tag- und Implementierungskosten dem Benefit gegenüberstellt. Wird die EAS-Funktion inkludiert, verkürzt sich der ROI – je nach Durchschnittswertigkeit des Gutes – um rund 10 Monate. Bei 70 bis 75 Prozent Diebstahlsicherungsquote wäre RFID auch für große Retailer interessant. Wir führen momentan sehr intensive Gespräche mit einer ganzen Reihe von Bekleidungsherstellern und Händlern. Ich gehe daher davon aus, dass in dem nächsten halben Jahr einige namhafte Händler Projekte durchführen werden, die RFID mit Diebstahlsicherung kombinieren“, gibt der Senior Vice President einen Ausblick.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Avery Dennison RFIDAvery Dennison RFID
Barbara Ribic
Tel. (+43) 676-69 74 820
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.rfid.averydennison.com
Über Avery Dennison: Pressefach

RFID-Lagerlösung der all in one GmbH: Staplerfahrer erfassen funkende Juterollen

Montag, den 02. Januar 2012 um 07:00 Uhr
RFID-Lagerlösung der all in one GmbH: Staplerfahrer erfassen funkende Juterollen

Jute ist einer der natürlichen Stoffe, aus denen bei Armstrong DLW in Delmenhorst seit 130 Jahren Linoleum hergestellt wird. Jute ist der Trägerstoff auf der Unterseite des Fußbodenbelags und wird in Rollen geliefert, gelagert und der Produktion zur Verfügung gestellt. Ein Projekt zur Bestandsmanagement Einführung einer RFID-basierten Lösung hatte folgende Ziele: besseres Lagermanagement, bessere Übersicht über die einzelnen Jute-Chargen in den Rohstofflägern und an den Produktionslagerorten und ein sicheres Bestandsmanagement.

Zutrittskontrolle am Flughafen mit Assion Electronic

Donnerstag, den 29. Dezember 2011 um 07:00 Uhr
Zutrittskontrolle am Flughafen mit Assion Electronic

Am Flughafen einer Großstadt in Südafrika setzt das Unternehmen Assion Electronic ein RFID-System zur Zutrittskontrolle ein. Das 2007 in der südafrikanischen Großstadt gestartete Projekt sorgt heute für Transparenz und Sicherheit. Seitdem sind Kriminaldelikte im Sicherheitsbereich deutlich zurückgegangen. Die Zufahrtskontrolle und die Personenidentifikation erfolgen seither in geordneten Bahnen. Das System bietet Funktionalitäten, die eine Ausdehnung auch auf andere Einsatzbereiche erlaubt. „RFID im Blick“ sprach mit Ewald Assion, Geschäftsführer von Assion Electronic.

UPM RFID unterstützt Kampf gegen Cholera

Dienstag, den 27. Dezember 2011 um 07:00 Uhr
UPM RFID unterstützt Kampf gegen Cholera

Nach dem schweren Erdbeben im Januar 2010 in Haiti hat sich die Non-Profit-Organisation Deep Springs International mit Technologiepartnern zusammengeschlossen, um die Verbreitung von Cholera durch schmutziges Trinkwasser einzudämmen. Neben dem Nokia Research Center (NRC) unterstützte auch UPM RFID das Projekt.

Pulverabsackung mit RFID-Paletten

Donnerstag, den 10. November 2011 um 07:39 Uhr
Pulverabsackung mit RFID-Paletten

Um die internen Logistikprozesse sowie das Paletten- und Produkthandling zu optimieren, rüstete Sachsenmilch den Bereich Pulverabsackung mit RFID-Paletten und Lebensmittellogistik mit UHF-Readern aus. Das Resultat: erhöhte Flexibilität, Ausschluss von Lesefehlern und lückenlose Chargenverfolgung.

Geschwindigkeitstest auf dem Nürburgring

Montag, den 25. Juli 2011 um 12:32 Uhr
Geschwindigkeitstest auf dem Nürburgring

High Speed RFID von Identec Solutions identifiziert Fahrzeuge bei Renngeschwindigkeit

Schon seit 1995 gehört der Umweltschutz zu den festen Unternehmensgrundsätzen des Nürburgrings und im Jahre 1998 wurde die „Grüne Hölle“ erstmals nach der EU-Öko-Audit- Verordnung zertifiziert und dieses Zertifikat im Jahre 2010 erneut für drei Jahre verlängert. Dies ist für eine Rennstrecke bis heute weltweit einzigartig.

B&M Tricon: 1A WLAN-Qualität für 1A Full-Service-Logistik bei der Geis Gruppe

Donnerstag, den 26. Mai 2011 um 14:16 Uhr
B&M Tricon: 1A WLAN-Qualität für 1A Full-Service-Logistik bei der Geis Gruppe

Die Geis Gruppe verfügt über flächendeckende Logstiknetzwerke in Deutschland und ganz Europa. Die Leistungen der Geis-Gruppe gliedern sich in die drei Geschäftsbereiche Road Services, Logistic Services und Air+Sea Services. Von 84 Standorten aus werden pro Jahr gut vier Millionen Transportaufträge abwickelt. Mit der Einführung eines auf zentralen WLAN-Controllern basierenden Datenfunknetzwerkes von B&M TRICON wurde die IT-Administration vereinfacht und die Funkversorgung noch weiter verbessert.

ICS International steigert Produktivität bei Adam Hall um 30 Prozent

Mittwoch, den 23. März 2011 um 13:42 Uhr
ICS International steigert Produktivität bei Adam Hall um 30 Prozent

Optimierte interne Logistikprozesse durch mobilen Datenfunk

Um die erwartete Umsatzverdopplung in den kommenden Jahren mit gleichem Personal bewältigen zu können, lagert und kommissioniert das Handelsunternehmen Adam Hall in seinem neuen Logistikzentrum am Standort Neu-Anspach seit Herbst 2009 mithilfe einer mobilen Datenfunklösung des Unternehmens ICS International. Diese umfasst die komplette Datenfunkausleuchtung im Logistikzentrum über WLAN sowie den Einsatz der entsprechenden Hardware – und zwar sowohl in der Lager- als auch der Büroumgebung. „Durch diese Maßnahmen haben wir die Produktivität im Gesamtsystem in den ersten Monaten bereits um 30 Prozent gesteigert“, berichtet Sven Wagner, kaufmännischer Leiter bei Adam Hall.

RFID-Handhelds von Psion vereinfachen Auftragsmanagement beim Zementproduzenten Holcim

Montag, den 21. März 2011 um 12:04 Uhr
RFID-Handhelds von Psion vereinfachen Auftragsmanagement beim Zementproduzenten Holcim

Optimale Prozesse sind nie in Beton gegossen!

Um das Auftragsmanagement effektiver zu gestalten, die Disposition der eingesetzten Lkw und Bahnwagen zu optimieren sowie die Prozessfehler signifikant zu reduzieren, setzt der Zementproduzent Holcim Schweiz seit Sommer 2009 auf die Web-basierte Logistik-Lösung Logon. Dies geschieht in Kombination mit 287 Handheld-Computern Workabout Pro G2 von Psion, welche die Hardwarebasis für das mobile Telematiksystem Transpo-Drive Logon des Unternehmens Nufatron bilden. Dieses dient dazu, das Auftragsmanagement effektiver zu gestalten, die Disposition der eingesetzten Lkw und Bahnwagen zu optimieren sowie die Prozessfehler signifikant zu reduzieren. Zudem sind innovative Technologie-Lösungen aus dem Bereichen RFID, GPS sowie Mobile Computing Bestandteil des Projekts.

RFID-Systeme von Siemens sorgen für Durchsicht im Volkswagen-Werk Hannover

Mittwoch, den 16. März 2011 um 11:30 Uhr
 RFID-Systeme von Siemens sorgen für Durchsicht im Volkswagen-Werk Hannover

Funkende RFID-Chips in der Lackiererei

Die Produkterkennung und -nachverfolgung per RFID ist auch im Hannoveraner Werk von Volkswagen seit Jahren Stand der Technik. Neben Transportern der aktuellen Modellreihe T5 werden dort auch die Karosserien für den viertürigen „Familien“-Porsche Panamera gefertigt und im ständigen Wechsel mit den Transporterkarossen lackiert. Das sorgt für eine optimale Auslastung der Kapazitäten von derzeit drei Decklacklinien, auf denen sowohl konventionelle als auch 5-schichtige Metallic-Lacksysteme auf Wasserbasis („5a-Prozess“) verarbeitet werden. In den Lackierstraßen setzt Volkswagen aktuell auf das RFID-System Moby D von Siemens, welches den Trocknungsprozessen bei Temperaturen von bis zu 100 Grad Celsius widerstehen kann.

RFID-gestützte Palettenverfolgung von Deister Electronic bei Nolte Küchen

Dienstag, den 15. März 2011 um 12:21 Uhr
RFID-gestützte Palettenverfolgung von Deister Electronic bei Nolte Küchen

Hier bleibt keine Küche kalt!

Nolte Küchen ist die zweitgrößte Küchenmarke in Deutschland. Das Unternehmen mit 1 100 Mitarbeitern hat sich auf den Entwurf und die Produktion von Kücheneinrichtungen spezialisiert. Täglich werden rund 700 individuell gefertigte Einbauküchen produziert. Um die enormen Materialbewegungen zwischen den Lägern zu optimieren, entschloss sich das Unternehmen im Dezember 2005 für eine innerbetreibliche Automatisierung. Ziel war die automatische Anbindung der Maschinenstraßen an das Hochregallager sowie die automatische Lkw-Beladung aus dem Hochregallager. Dafür integrierte das Unternehmen eine RFID-gestützte Lösung von Deister Electronic zur Palettenverfolgung. „Seit der Inbetriebnahme vor fünf Jahren hatten wir keinen einzigen Ausfall. Die Leserate liegt bei 99,99 Prozent“, lautet das positive Fazit von Dirk Rottenberger, verantwortlich für die Prozessdatenverarbeitung bei Nolte Küchen.

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