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Sensorische RFID-Lösung im Großlabor

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Medizinisches Versorgungszentrum seit Anfang März im Realbetrieb

Das wohl größte medizinische Labor Nordrhein-Westfalens setzt aktive RFID-Transponder mit angeschlossenen und teilweise integrierten Temperatursensoren ein. Das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Stein + Kollegen mit Hauptsitz in Mönchengladbach ist Anfang März in den Realbetrieb gegangen. Das 2007 begonnene Projekt zur Dokumentation der Transportwege und Temperaturverläufe von Probenbehältern mündete in eine enge Zusammenarbeit mit den Technologieanbietern PCO, Identec Solutions und Convergence Solutions.

Jeden Tag werden rund 30 000 Patientenproben im Labor Dr. Stein + Kollegen auf Krankheiten untersucht. Die Einhaltung von Zeitplänen und Temperaturgrenzen beim Transport der Probenbehälter von niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern, Spezialkliniken und anderen Laboratorien erfordert einen hohen logistischen Aufwand. Um diesen Aufwand, vor allem aber Fehlerquoten zu reduzieren, begab sich das Großlabor vor zweieinhalb Jahren auf die Suche nach einer technologischen Lösung im Bereich der Automatisierung.

Beste Lösung RFID

Jeden Tag werden rund 30 000 Patientenproben im Labor Dr. Stein + Kollegen auf Krankheiten untersucht.
Jeden Tag werden rund 30 000 Patientenproben im Labor Dr. Stein + Kollegen auf Krankheiten untersucht.
Die Suche führte zur RFID-Technologie. „Wir haben etwa drei Monate lang sorgfältig die unterschiedlichen Möglichkeiten abgewägt“, so Axel Klömpges, Leiter Logistik bei Dr. Stein + Kollegen. „Alternativ zu RFID waren der Barcode und ein manuell auslesbarer Temperaturlogger in der Diskussion. Für die manuelle Auslesung der Daten hätten wir aber wieder Personal benötigt. Und wo Personal arbeitet, passieren zumeist mehr Fehler als dort, wo alles elektronisch läuft. Also haben wir uns nach den unterschiedlichen Einsatzbereichen, Möglichkeiten und Grenzen der RFID-Technologie umgehört.“

Temperaturmessung an Schränken

Die Projektpartner identifizierten zwei mögliche Anwendungsbereiche für aktive Transponder mit angeschlossenem Temperatursensor. Primär geht es um die automatisierte Temperaturkontrolle von Aufbewahrungsschränken und Räumen. Inventar mit temperaturempfindlichem Inhalt wie beispielsweise Kühlschränke und Brutkästen wurden mit aktiven RFID-Transpondern ausgerüstet, die kabelgebunden mit einem externen Temperaturlogger verbunden sind. So gibt der Sensor den innen gemessenen Temperaturwert an den Transponder, der außen befestigt ist, weiter. Der Transponder funkt auf der Frequenz 868 MHz und verfügt über einen 32 Kilobyte-Speicher.

Verfolgung der Probentransporte

Außerdem ermöglicht das System die Ortung und Temperaturkontrolle von Probenbehältern im Transport. Hierfür entwickelten Identec Solutions und PCO einen aktiven RFID-Transponder mit integriertem Temperaturlogger. „Im Bereich der Probenübergabe ist ein 47 Zoll-Monitor aufgebaut, der dem medizinischen Personal, während ein Probenbehälter unterwegs ist, im Wesentlichen drei Informationen anzeigt: den Startzeitpunkt des Probenbehälters, seinen voraussichtlichen Ankunftstermin und ob eine Verspätung eintreten wird“, erläutert Karl-Ewald Junge, PCO. „Das Ganze lässt sich gut vergleichen mit einem Departure- oder Arrival-Monitor, wie man ihn vom Flughafen kennt.“ Bei der Übergabe des Behälters wird auch der Temperaturverlauf, den der Behälter während des Transportes durchlaufen hat, angezeigt. „Das Personal sieht auf dem Bildschirm, ob die Kühlkette eingehalten wurde.“

Erfolgreiche Ausbesserungen

Technische Schwierigkeiten, die im Projektverlauf auftraten, konnte das Labor Dr. Stein + Kollegen gemeinsam mit den Partnern bewältigen. „Weil wir Vorreiter mit diesem System sind, war es aufwendig, Tag und Reader so zu konfigurieren, dass wir möglichst exakte Daten erhalten“, so Axel Klömpges. „Es können sich zu Spitzenzeiten bis zu 50 Transportboxen gleichzeitig innerhalb eines Erfassungsbereiches befinden. Die großen Datenmengen innerhalb kürzester Zeit komplett zu übertragen und auszulesen, ist eine gewaltige Leistung. Da gab es hier und da Anlaufschwierigkeiten – keine groben Fehler, aber Stellen im Programm, an denen wir noch feilen mussten.“

System sendet Fehler-SMS

Die Probenüberwachung enthält zusätzlich ein Alarmsystem, das Fehlermeldungen in elektronischer Form an das Personal weiterleitet.
Die Probenüberwachung enthält zusätzlich ein Alarmsystem, das Fehlermeldungen in elektronischer Form an das Personal weiterleitet.
Die Probenüberwachung enthält zusätzlich ein Alarmsystem, das Fehlermeldungen in elektronischer Form an das Personal weiterleitet. Bei einem gravierenden Alarm versendet das Programm zusätzlich zur E-Mail eine SMS an den Verantwortlichen. „Wenn wir beispielsweise von einem großen diagnostischen Zulieferer Reagenzien kriegen, also Lösungsmittel zur Analytik, und dort die gültigen Temperaturgrenzen (meist + 2 Grad Celsius bis + 7 Grad Celsius) verletzt werden, wird möglicherweise alles unbrauchbar“, sagt Klömpges. „Das kann unter Umständen immense finanzielle Verluste bedeuten.“ In den Kühlschränken des Großlabors Dr. Stein + Kollegen lagern auch Proben für Studienzwecke. Hier ist nicht nur das Einhalten von Temperaturgrenzen, sondern auch die Dokumentation des konkreten Temperaturverlaufes elementar.

Ein Quantensprung in der Sicherheit

Für das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Stein + Kollegen bedeutet die Implementierung der RFID-Lösung unter anderem eine Umverteilung von Arbeitszeit. „Wir haben berechnet, dass wir durch die Einführung von RFID pro Tag rund 15 bis 20 Arbeitsstunden gegenüber dem manuellen Temperaturauslesen von früher einsparen“, sagt Klömpges. Früher habe das medizinische Fachpersonal die Temperaturkontrollen an Kühlschränken und Brutschränken manuell vornehmen und in Formblättern dokumentieren müssen. Die freigesetzte Arbeitszeit könne nun in die eigentlich medizinische Leistung investiert werden. Außerdem gebe das System dem Labor Sicherheit bezüglich seines hohen Qualitätsanspruches. „Je sicherer ich weiß, dass in der präanalytischen Phase des Transportes keine Fehler passieren, umso fundierter kann ich die erzielten Messwerte begründen.“ So zieht Axel Klömpges schon jetzt ein positives Fazit: „Die Implementierung von RFID bedeutet für uns einen Quantensprung in der Sicherheit der Analytik.“

Das medizinische Versorgungszentrum Dr. Stein + Kollegen ist eines der größten medizinischen Laboratorien Deutschlands. In der Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Infektionsepidemiologie, Virologie, Transfusionsmedizin und Humangenetik arbeiten 14 Ärzte zusammen.Über 3 000 Einzeleinsender mit 85 Krankenhäusern und mehr als 100 Medizinische Dienste, Gesundheitsämter und andere Laborärzte werden regelmäßig mit Spezialanalytik versorgt. Es werden in der Laborpraxis pro Tag Proben von bis zu 6 000 Patienten auf spezielle Parameter analysiert und befundet. Dazu kommen in der Laborgemeinschaft täglich Proben von bis zu 13 000 Patienten für die Basislabordiagnostik. In den weiteren Betriebsorten addieren sich die Eingänge insgesamt auf ein weiteres tägliches Auftragsvolumen von bis zu 12 000 Patienten. Mit einer hohen Zahl an Ärzten im Team wird eine individuelle Betrachtung gerade der kritischen Fälle gewährleistet. Mittlerweile sind an dem Laborstandort Mönchengladbach etwa 280 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt liegt die Mitarbeiterzahl bei über 350.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

IDENTEC SOLUTIONS AGIDENTEC SOLUTIONS AG
Tel. (+43) 5577-87 387 0
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.identecsolutions.com
Über IDENTEC SOLUTIONS: Pressefach

pco GmbH & Co. KGpco GmbH & Co. KG
Karl-Ewald Junge
Tel. (+49) 541-605 1500
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.pco-autoid.de
Über Systemhaus pco: Pressefach

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Schon seit 1995 gehört der Umweltschutz zu den festen Unternehmensgrundsätzen des Nürburgrings und im Jahre 1998 wurde die „Grüne Hölle“ erstmals nach der EU-Öko-Audit- Verordnung zertifiziert und dieses Zertifikat im Jahre 2010 erneut für drei Jahre verlängert. Dies ist für eine Rennstrecke bis heute weltweit einzigartig.

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Die Geis Gruppe verfügt über flächendeckende Logstiknetzwerke in Deutschland und ganz Europa. Die Leistungen der Geis-Gruppe gliedern sich in die drei Geschäftsbereiche Road Services, Logistic Services und Air+Sea Services. Von 84 Standorten aus werden pro Jahr gut vier Millionen Transportaufträge abwickelt. Mit der Einführung eines auf zentralen WLAN-Controllern basierenden Datenfunknetzwerkes von B&M TRICON wurde die IT-Administration vereinfacht und die Funkversorgung noch weiter verbessert.

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Um die erwartete Umsatzverdopplung in den kommenden Jahren mit gleichem Personal bewältigen zu können, lagert und kommissioniert das Handelsunternehmen Adam Hall in seinem neuen Logistikzentrum am Standort Neu-Anspach seit Herbst 2009 mithilfe einer mobilen Datenfunklösung des Unternehmens ICS International. Diese umfasst die komplette Datenfunkausleuchtung im Logistikzentrum über WLAN sowie den Einsatz der entsprechenden Hardware – und zwar sowohl in der Lager- als auch der Büroumgebung. „Durch diese Maßnahmen haben wir die Produktivität im Gesamtsystem in den ersten Monaten bereits um 30 Prozent gesteigert“, berichtet Sven Wagner, kaufmännischer Leiter bei Adam Hall.

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Montag, den 21. März 2011 um 12:04 Uhr
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Funkende RFID-Chips in der Lackiererei

Die Produkterkennung und -nachverfolgung per RFID ist auch im Hannoveraner Werk von Volkswagen seit Jahren Stand der Technik. Neben Transportern der aktuellen Modellreihe T5 werden dort auch die Karosserien für den viertürigen „Familien“-Porsche Panamera gefertigt und im ständigen Wechsel mit den Transporterkarossen lackiert. Das sorgt für eine optimale Auslastung der Kapazitäten von derzeit drei Decklacklinien, auf denen sowohl konventionelle als auch 5-schichtige Metallic-Lacksysteme auf Wasserbasis („5a-Prozess“) verarbeitet werden. In den Lackierstraßen setzt Volkswagen aktuell auf das RFID-System Moby D von Siemens, welches den Trocknungsprozessen bei Temperaturen von bis zu 100 Grad Celsius widerstehen kann.

RFID-gestützte Palettenverfolgung von Deister Electronic bei Nolte Küchen

Dienstag, den 15. März 2011 um 12:21 Uhr
RFID-gestützte Palettenverfolgung von Deister Electronic bei Nolte Küchen

Hier bleibt keine Küche kalt!

Nolte Küchen ist die zweitgrößte Küchenmarke in Deutschland. Das Unternehmen mit 1 100 Mitarbeitern hat sich auf den Entwurf und die Produktion von Kücheneinrichtungen spezialisiert. Täglich werden rund 700 individuell gefertigte Einbauküchen produziert. Um die enormen Materialbewegungen zwischen den Lägern zu optimieren, entschloss sich das Unternehmen im Dezember 2005 für eine innerbetreibliche Automatisierung. Ziel war die automatische Anbindung der Maschinenstraßen an das Hochregallager sowie die automatische Lkw-Beladung aus dem Hochregallager. Dafür integrierte das Unternehmen eine RFID-gestützte Lösung von Deister Electronic zur Palettenverfolgung. „Seit der Inbetriebnahme vor fünf Jahren hatten wir keinen einzigen Ausfall. Die Leserate liegt bei 99,99 Prozent“, lautet das positive Fazit von Dirk Rottenberger, verantwortlich für die Prozessdatenverarbeitung bei Nolte Küchen.

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