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RFID sorgt für Rückverfolgbarkeit in der Lebensmittelkette

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„Transparente Lebensmittelüberwachung“

„RFID im Blick“ sprach mit Jens Friedrich, Projektmanager von GS1 Germany, über die Potenziale der RFID-Technologie in der Lebensmittelbranche.

Die EU-Basisverordnung (EG) Nr. 178/2002 schreibt den Aufbau betrieblicher Systeme zur Rückverfolgbarkeit und Warenverfolgung für alle Lebensmittelunternehmen vor. Welche Probleme oder Skandale in der Lebensmittelbranche führten zur Verabschiedung der Verordnung?

Ausgang waren die sich häufenden und immer wiederkehrenden Krisensituationen und Fleischskandale wie beispielsweise die Schweinepest, BSE und die Vogelgrippe. Auch das gezielte Umetikettieren von Fleisch- und Fleischerzeugnissen hat die gesamte Fleisch- und Wurstbranche in den vergangenen Jahren vor immer neue Herausforderungen gestellt. Gesetzgeber und Verbraucher fordern mehr Lebensmittelsicherheit und verlässliche Informationen über Herkunft und Qualität von Fleisch und Fleischerzeugnissen.

Hat sich seitdem die Lage im Lebensmittelmarkt merklich verbessert?

GS1-128-Transportetikett
GS1-128-Transportetikett
Ja, dahin gehend, dass Unternehmen sich aufgrund der verabschiedeten Verordnungen mit der Thematik bewusst und auch gezielt auseinandersetzten. Schließlich gilt es, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen und dem Verlangen nach mehr Transparenz gerecht zu werden. Das erfordert Proaktivität und Eigeninitiative seitens der Unternehmen. Frühes Handeln zahlt sich aus. Im Hinblick auf die Verabschiedung der EU Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 zur Rückverfolgbarkeit und der Basisverordnung (EG) Nr. 178/2002 hat die Politik Position bezogen und neue Wege zu mehr Transparenz aufgezeigt. So sind in jüngster Vergangenheit entschieden weniger Skandale in der Öffentlichkeit bekannt geworden. Mit den GS1-Standards können die betroffenen Unternehmen der Fleischbranche gezielt unterstützt und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Als der akzeptierte Etikettierungsstandards führt der GS1-128 Strichcode zu mehr Effizienz und Sicherheit der Systeme und infolge dessen zur Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen.

Birgt RFID in diesem Fall Ihrer Meinung nach ein hohes Potenzial für Rückverfolgbarkeit in der Lebensmittelindustrie?

RFID bietet meiner Meinung nach ein enormes Potenzial, um das Problem der derzeit lückenhaften und zum Teil sogar fehlenden Rückverfolgbarkeit erfolgreich zu lösen. Das Potenzial von RFID-Anwendungen muss aber immer unternehmensindividuell geprüft werden. Dazu muss das Unternehmen seine bestehenden Prozesse kennen. Es gilt, Fragen zu beantworten wie beispielsweise: Welche Prozesse hat das Unternehmen? Sind diese ausreichend bekannt, definiert und beschrieben? Welche Prozesse soll der Einsatz von RFID optimieren?

Welche Standards müssen RFID-Systeme im Falle der Rückverfolgbarkeit erfüllen?

Zur Sicherung einer durchgängigen Datenqualität und eines gemeinsames Prozessverständnisses ist die stetige Nutzung von Standards der entscheidende Baustein. Zukünftig muss es gelingen, RFID-Systeme einfach und vollständig in bereits bestehende Informationssysteme, beispielsweise ERP-Systeme, zu integrieren. Standardisierte Schnittstellen können die Anbindung effektiv und kostensparend vorantreiben. Aber auch die Frage, wie die Verarbeitung der Fülle und Mengen an Daten beim Einsatz von RFID erfolgen soll, muss beantwortet werden.

Halten Sie eine durchgängige RFID-Kennzeichnungskette vom Hersteller bis zum Endkunden in der Lebensmittelbranche für realisierbar? Wenn ja - wann rechnen Sie damit?

Gemeinsame Standards als Grundlage für unternehmensübergreifende Prozesse müssen zunehmend in den Mittelpunkt rücken. Ein genauer Zeitpunkt ist jedoch schwer vorauszusagen. Die Standards für den unternehmensübergreifenden Einsatz von RFID stehen bereits zur Verfügung. Der Electronic Product Code (EPC) ist die Grundlage dafür. Im Einzelfall hängt dies jedoch vom Zusammenspiel und dem Zusammenwirken der Supply-Chain-Partner ab. Die Bereitschaft etwas zu verändern und die Offenheit für neue Kooperationen müssen sich als Grundverständnis in den Unternehmen verankern.

EU-Basis-Verordnung Nr. 178/2002 - Lückenlose Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln

EU-Basis-Verordnung Nr. 178/2002 beschreibt die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln .Die Europäische Union hat im Jahr 2002 zum Schutz der Verbraucher die in Deutschland zum 1. Januar 2005 in Kraft getretene Verordnung (EG) Nr. 178 /2002 zur „Festlegung der allgemeinen Grunsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts zur Einrichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit‘“- die sogenannte EU-Basis-Verordnung – erlassen. Die Verordnung verpflichtet alle Beteiligten in der Lebensmittelkette, die lückenlose Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte jederzeit zu gewährleisten und Verfahren des Krisenmanagements einzurichten. Zusammen mit dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch gibt sie den Rahmen für das deutsche Lebensmittelrecht.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

GS1 Germany GmbHGS1 Germany GmbH
Frank Kuhlmann
Tel. (+49) 221-9 47 14 321
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.gs1-germany.de
Über GS1 Germany: Pressefach

Balluff: Krisensicher mit Weitsicht und Fachkompetenz

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Ein Netzwerk mit Auszeichnung: Warok erhält „Skeye Distributor Award 2010

Mittwoch, den 13. Juli 2011 um 07:25 Uhr
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Auf der Intralogistik-Messe CeMAT 2011 erhielt das Unternehmen Warok den „Skeye Distributor Award 2010“. Seine Partnerschaften mit namhaften Herstellern will der Villinger Distributor weiter ausbauen. Der Aufwind in der Intralogistik ist spürbar. Die Auftragslage verbessert sich merklich. Es ist viel Bewegung auf dem Logistik-Sektor, sagt Dominik Rotzinger im Gespräch mit „RFID im Blick“.

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Steigende Nachfrage für robuste Datenträger und Sensoren

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Dienstag, den 14. Juni 2011 um 09:09 Uhr
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Mojix: Passive RFID für die Langstrecke

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UHF-Lösung ist EPC Gen2-tauglich und funkt über 200 Meter

Im Gespräch mit „RFID im Blick“ erläutert Roelof Koopmans, Managing Director von Mojix Europe, die Funktionsweise des Mojix Star-Systems. Besonders starke Antennen ermöglichen das Auslesen passiver UHF-Tags über Entfernungen, die bislang nur aktive RFID bezwingen konnte.

Die RATHGEBER-Gruppe unterstützt Umweltprojekte in Schwellenländern

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CO2-Emissionen verringern – vor zwei Jahren hat sich dieser Gedanke in der Rathgeber-Gruppe gefestigt. Nach einer einjährigen Analyse ist es nun soweit: das gesamte Unternehmen ist klimaneutral gestellt. Seit dem Jahr 2011 werden nun auch die CO2 Emissionen, die die Verbrauchsmaterialien bei der Herstellung verursachen neutralisiert. „Unser Engagement beruht auf dem Kyoto-Protokoll aus dem Jahr 1997, welches für den CO2-Ausstoß verbindliche Zertifikate festlegt. Durch den Kauf dieser Zertifikate investieren Unternehmen gleichzeitig in Klimaschutzprojekte in Schwellenländern“, berichtet Andreas Schrägle, Inhaber der RATHGEBER-Gruppe.

Schreiner Group fördert Schulprojekt in Oberschleißheim

Montag, den 04. April 2011 um 12:37 Uhr
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Dynamic Systems und Schwarz Druck fokussieren verstärkt das Thema Produktschutz

Montag, den 21. März 2011 um 11:11 Uhr
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„Man muss den Fälschern immer einen Schritt voraus sein“

„Das Thema Produktschutz und Fälschungssicherheit findet zurzeit größere Beachtung. Denn es wird aktuell mehr gefälscht als vor ein paar Jahren.“ Diese Auffassung vertritt Dr. Harald Lossau, Geschäftsführer von Dynamic Systems, und erläutert im Interview mit „RFID im Blick“ die aktuelle Ausrichtung des Unternehmens im Bereich „Safety“ und „Security“.

Feig Electronic setzt auf Weiterentwicklung vorhandener Standards in Bibliotheken

Donnerstag, den 17. März 2011 um 10:34 Uhr
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„Die HF-Technologie hat sich etabliert“

Als Hardwarelieferant steht das Unternehmen Feig Electronic mit den Bibliotheksanbietern, welche RFID-Komponenten einsetzen, nicht in direktem Kontakt. Vielmehr kaufen Lösungsanbieter die Hardware in großen Stückzahlen und integrieren diese in entsprechende Systeme. „Wo diese Komponenten schlussendlich verbaut werden und zum Einsatz kommen, wissen wir in der Regel erst, wenn das Projekt abgeschlossen ist. Und das auch nur dann, wenn wir zusammen mit dem entsprechenden Lösungsanbieter einen Applikationsbericht erstellen“, erklärt Marketing-Leiter Andreas Löw von Feig Electronic, der sich zusammen mit Sales Manager Dennis Fuchs, den Fragen von „RFID im Blick“ stellte.

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