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Sensorik und Prüftechnik mit RFID-Etiketten und -Transpondern von Dynamic Systems

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Vom Identifizieren zum Diagnostizieren

Die individuelle Kennzeichnung von Produkten mit eindeutigen Seriennummern durch (2D-)Barcode oder RFID gehört heute bei hochwertigen Industrieprodukten zum Standard. Dieser Beitrag konzentriert sich auf „high-end“ Qualitätssicherungs-Aufgaben, die über die eindeutige Kennzeichnung eines Produktes hinausgehen. Es geht um Lösungen, die zusätzlich zur Identifikation eine Anzeige von physikalischen Messdaten erlauben. Diese bauen entweder auf Basis spezieller Etiketten, passiver, semi-aktiver oder aktiver Transponder auf.

Etiketten mit sensitiven Schichten

Anwendungsbeispiel Kühlkettenüberwachung:

Durch Etiketten mit thermosensitiven Farbpigmenten kann das Überschreiten bestimmter Temperaturwerte irreversibel angezeigt werden. Mit einem Farbumschlagetikett kann die Sicherheit von Nahrungsmitteln verbessert werden, da die Einhaltung der Kühlkette sichtbar wird. Die Hauptaufgabe des Etiketts besteht in der Überwachung der Einhaltung der vorgegebenen Kühlkette.

Produzenten, Einzelhändler und Konsumenten können mit Hilfe des Farbumschlagetiketts sofort erkennen, ob die Waren ordnungsgemäß transportiert und gelagert wurden. An allen Punkten der Logistikkette ist ein eindeutiger Nachweis korrekter beziehungsweise inkorrekter Lager- und Transportverfahren möglich. Das Etikett wird mit temperaturempfindlichen Farbpigmenten und einem definierten Referenzwert bedruckt. Nach Aktivierung des Etiketts darf die Kühlkette in einem definierten Umfang von Zeit und Temperatur nicht mehr unterbrochen werden. Für den Fall, dass die Kette unterbrochen wird, verändern die Etiketten ihre Farbe. Durch den optischen Abgleich mit dem Referenzwert auf dem Etikett ist leicht ersichtlich, ob die Dauer der Unterbrechung der Kühlkette zu lang war oder die äußere Temperatureinwirkung so stark war, dass eine Auswirkung auf das Produkt erfolgt ist.

Passive Transponder mit einfachem Signaleingang

Anwendungsbeispiel Prüftechnik:

Bei passiven Transpondern handelt es sich um Systeme, die keine eigene Energieversorgung besitzen, sondern vom elektromagnetischen Feld des RFID-Lesegeräts gespeist werden. Diese können daher nur (Mess-)Werte liefern, solange sie sich im Lesebereich des Geräts befinden. Im Gegensatz zu aktiven Transpondern mit eigener Energieversorgung zeichnen sich diese Datenträger durch geringere Kosten und eine lange Lebensdauer aus.

RFID-Montage-Prüfsystem

Speziell entwickelte Prüf-Transponder des RFID-Montage-Prüfsystem von Dynamic Systems werden nicht nur zur Identifikation, sondern auch zur Prüfung manueller Montageprozesse eingesetzt.
Speziell entwickelte Prüf-Transponder des RFID-Montage-Prüfsystem von Dynamic Systems werden nicht nur zur Identifikation, sondern auch zur Prüfung manueller Montageprozesse eingesetzt.
Eine sehr weitgehende Qualitätssicherungsmaßnahme durch ein RFID-Montage-Prüfsystem hat das Unternehmen Dynamic Systems entwickelt und umgesetzt. Dabei werden speziell entwickelte Prüf-Transponder nicht nur zur Identifikation, sondern auch zur Prüfung manueller Montageprozesse eingesetzt. Die Prüfung erfolgt direkt bei der Montage auf Boards mit bis zu 150 Aufnahmen, die jeweils mit einem Prüf-Transponder versehen sind. Dieser sendet eine Antwort an das RFID-Lesegerät, die davon abhängt, ob ein an den Transponder angeschlossener Schalter gedrückt ist oder nicht. Durch eine entsprechende Anordnung des Schalters in der Aufnahme kann somit überprüft werden, ob ein Montageteil korrekt in die Aufnahme gesteckt ist. In einer automatischen Auslesestation werden alle Transponder ausgelesen und Montagefehler angezeigt. Da es sich um passive Transponder handelt, die ihre Energie über das Lesegerät beziehen, läuft das System ohne Batterien und damit wartungsfrei. Die Auslesung erfolgt mit einer RFID-Antenne, die über den umlaufenden Montage-Boards angebracht ist. Die Transponder sind direkt auf den Aufnahmen montiert, ohne den Montageprozess zu beeinträchtigen. Eine kundenspezifische Antenne mit einer Länge von 1,5 Meter erlaubt das Scannen von entsprechend breiten Montage-Boards mit einer einzigen Antenne. Die Daten werden vom RFID-Lesegerät autark ermittelt und über eine Ethernet-Verbindung an das Host-System weitergegeben. Dort findet ein Abgleich mit der individuellen Soll-Konfiguration für das aktuell montierte Produkt statt. Die fehlenden oder fehlerhaft montierten Teile werden auf einem Monitor direkt in der Produktion angezeigt. Somit ist eine 100-prozentige Kontrolle der Montage im Produktionsprozess selbst gewährleistet, ohne den Prozess und dessen Flexibilität zu beeinträchtigen. Eine Qualitätsprüfung in einer separaten Prüfstation ist nicht mehr notwendig.

Semi-aktive Transponder

Datenlogger zur Kühlkettenüberwachung:

Semi-aktive Transponder beinhalten eine eigene Energieversorgung (Batterie), die zur Aufnahme der Messwerte auch außerhalb des Lesefeldes dienen kann. Somit können Temperaturverläufe über die Zeit aufgenommen werden und nachträglich über ein Lesegerät ausgelesen werden. Derartige semi-aktive Transponder sind inzwischen nicht nur im HF-Frequenzbereich (13,56 MHz), sondern auch für den UHF-Bereich (868 MHz) verfügbar. Die Transponder können meist sowohl passiv, das heißt ohne Batterie mit einer Messwertüberwachung nur im Lesefeld, als auch semi-aktiv (inklusive Temperatur-Logger, das heißt Aufnahme des Messwertes in regelmäßigen Abständen auch außerhalb des Lesegeräts) betrieben werden. Neben der Temperaturüberwachung ist grundsätzlich auch die Überwachung anderer Messwerte möglich. Hier sind beispielsweise Druck, pH-Wert (auch als Indikator-Etiketten), Konzentration von Gasen möglich.

Aktive Transponder

Anwendungsbeispiel Personenortung:

Im Archiv des Zentrallagers eines weltweit führenden Kerntechnikunternehmens wurde ein Personenortungssystem installiert, das den Rettungskräften im Alarmfall eine schnelle und gezielte Rettung von Personen ermöglicht.
Im Archiv des Zentrallagers eines weltweit führenden Kerntechnikunternehmens wurde ein Personenortungssystem installiert, das den Rettungskräften im Alarmfall eine schnelle und gezielte Rettung von Personen ermöglicht.
Aktive RFID-Systeme unterscheiden sich von passiven Tags durch ihre autarke Energieversorgung. Diese erlaubt nicht nur eine höhere und zuverlässigere Lesereichweite (typischerweise zwischen zehn Metern und mehreren hundert Metern), sondern auch komplexere Messfunktionen - wie beispielsweise Sensorik für verschiedene Messwerte, Signalverarbeitung, Auslesen von Schaltzuständen und die (zeitabhängige) Dokumentation von Zuständen auch außerhalb des Lesefelds. Die Tags arbeiten heutzutage meist bei Frequenzen im Mikrowellenbereich (2,4 GHz, 5,8 GHz oder Ultra-wide-band), teilweise werden jedoch auch Frequenzen im UHF- und VHF-Bereich genutzt. Ein Praxisbeispiel für die Personen-Echtzeit-Ortung zeigt, welche Anwendungen durch den Einsatz von aktiver RFID-Technologie möglich sind: Im Archiv des Zentrallagers eines weltweit führenden Kerntechnikunternehmens sollte ein Personensicherheitssystem realisiert und eingeführt werden. Im Falle eines Feueralarms würde, um Verlust durch Feuer oder Löschwasser zu vermeiden, eine Flutung durch Stickstoff erfolgen. Um Personen in einem solchen Gefahrenfall zuverlässig und schnell retten zu können, wurde ein Personenortungssystem installiert, das den Rettungskräften im Alarmfall eine schnelle und gezielte Rettung von Personen ermöglicht. Das Lösungskonzept wurde auf Basis von aktiv sendenden Tags und vernetzten Sensoren entwickelt, das eine permanent aktualisierte Ortung der Personen im Archiv sicherstellt. Sämtliche Besucher und Mitarbeiter werden beim Betreten des Archivs registriert und erhalten einen Tag. Durch die integrierte 3D-Visualisierung ist jederzeit ersichtlich, in welchem genauen Teilbereich sich Personen aufhalten. Im Falle eines Rettungseinsatzes können die Personen somit schnellstmöglich lokalisiert und gerettet werden.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

DYNAMIC Systems GmbHDYNAMIC Systems GmbH
Dr. Harald Lossau
Tel. (+49) 8153-9096 0
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.dynamic-systems.de
Über DYNAMIC Systems: Pressefach

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Staplergerechte RFID-Systeme sind wesentliche Bausteine effizienter Lagersteuerungs- und Warenwirtschaftssysteme und steigern die Betriebssicherheit. Mit der Schreib-/Leseeinheit Interrogator RFH620/630 und standardisierten Transpondern in verschiedenen Bauformen bietet das Unternehmen Sick eine RFID-Systemlösung im Frequenzbereich 13,56 MHz für den rauen Staplerbetrieb an. Diese sorgt als Fahrer-Assistenzsystem für mehr Sicherheit in Schmalgängen und auf den Fahrwegen.

Frank Münch von Zetes über mobile AutoID-Lösungen und globale Herausforderungen

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Frank Münch ist ein Geschäftsführer und Ingenieur, der sich am wohlsten außerhalb des Tellerrandes fühlt. Mutig offenbart er Meinungen zu globalen Zusammenhängen, ruft Mitarbeiter zum kreativen Teamwork auf und ist gleichzeitig dankbar für den Halt, den er in seiner Familie genießt. Ein moderner Manager ohne Allüren, der sich nicht scheut auch Persönliches Preis zu geben und Offenheit als hohes Gut ansieht.

B&M Tricon: Von Paketversand bis Fahrverkauf

Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 10:39 Uhr
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Höhere Produktivität mit Datakey-Lösungen

Die AutoID- und MDE-Software Datakey ist das Herz der vielfältigen mobilen AutoID-Lösungen von B&M Tricon. In Anpassung an die Kundenwünsche werden laufend neue Datakey-Module entwickelt und gemeinsam mit den Kunden im Praxiseinsatz optimiert.

Bayer CropScience testet neue Wirkstoffe mit RFID-Unterstützung von Turck

Montag, den 14. Februar 2011 um 10:45 Uhr
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Funkende Pflanzensets im Forschungslabor

Wissenschaftler des Unternehmens Bayer CropScience testen in Monheim neue Wirkstoffe auf ihre Eignung als Pflanzenschutzmittel, indem sie diese nach einem definierten Verfahren vollautomatisiert auf Pflanzen sprühen. Für Transparenz und die eindeutige Identifizierung jeder Pflanze sorgt dabei das RFID-System BL ident von Turck.

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Montag, den 03. Januar 2011 um 10:08 Uhr
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Technologieunabhängige Plattformen ermöglichen optimierte Waren- und Materialflüsse

Viele der zum Teil revolutionären Prozessverbesserungen im Waren- und Materialfluss innerhalb eines Unternehmens wären ohne den Einsatz innovativer AutoID-Techniken unmöglich gewesen. Logistikplaner und Manager werden aber auch die zukünftigen Anforderungen an eine reibungslose und transparente Intralogistik nur dann profitabel umsetzen können, wenn für jeden Schritt in der Prozesskette auch die am besten geeignete AutoID-Technologie eingesetzt wird.

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„Kleidersortierung per Funk“

Der Modekonzern Hugo Boss beliefert seine Händler mit Damen- und Herrenbekleidung aus vier Modelinien. Dreh- und Angelpunkt seiner Logistik ist das Hängewaren-Distributionszentrum in Metzingen. Dort lagern 1,35 Millionen Kleidungsstücke. 100 000 davon werden jeden Tag kommissioniert und für den weltweiten Versand aufbereitet. RFID-Systeme beschleunigen die Ein- und Auslagerprozesse.

Sensorik und Prüftechnik mit RFID-Etiketten und -Transpondern von Dynamic Systems

Dienstag, den 31. August 2010 um 08:21 Uhr
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Identec Solutions installiert RFID-Echtzeitortungssystem bei Continental

Dienstag, den 03. August 2010 um 09:38 Uhr
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Intelligentes Auffinden von Karkassenwagen

Das Continental Werk in Aachen ist Pkw-Reifen-Zulieferer für namhafte Automobilkonzerne wie Volkswagen und Daimler. Das für die Pkw-Reifen tragende Gerüst, die Karkasse, wird in der Produktion auf entsprechenden Wägen gelagert. Auf den Gestellen war allerdings bisher nur die Karkassenart vermerkt, sodass ein Transporteur den Wagen suchen musste, um diesen der Reifenbaumaschine zuzuführen. Um diese Suchprozesse zu optimieren und die Karkassen nach dem FIFO-Prinzip weiterzuverarbeiten, hat Identec Solutions im Dezember 2009 im Werk Aachen ein Echtzeitortungssystem installiert, welches im Januar 2010 in den Live-Betrieb überführt wurde. „Von nun an werden dem Transporteur vom Karkassenverwaltungssystem eindeutige Karkassenfahrzeuge mit deren Positionen vorgegeben, sodass sich die Suchzeiten und Wartezeiten der Maschinen stark verkürzen, erklärt Herbert Hohmann, VP Sales Automotive, gegenüber „RFID im Blick“.

AIDA und RFID erschließen neue Anwendungsfelder in der Automobilindustrie

Freitag, den 30. Juli 2010 um 08:21 Uhr
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Initiative für einheitliche Standards

Den Begriff AIDA kennen wir aus vielen Zusammenhängen, von der berühmten Verdi Oper bis zum Kreuzfahrtschiff. In diesem Fall ist aber die Automatisierungs-Initiative der deutschen Automobilhersteller gemeint. Die bekannten Marken Audi, BMW, Daimler und Volkswagen sind in einer entsprechenden Arbeitsgruppe überein gekommen, im Bereich der Geräteschnittstellen einen gemeinsamen Weg zu gehen. In diesem Sinne wird nun der Protokollstandard Profinet mit integrierter Personensicherheit eingesetzt, sofern im jeweiligen Einsatzfall die technischen Vorteile und der betriebswirtschaftliche Nutzen gegeben sind. Die Protokollspezifikationen sind verfügbar und können über die Profibus-Nutzerorganisation (PNO) bezogen werden.

Von Wolfgang Weber, Global Industry Manager für Verpackung, Geschäftsbereich Fabrikautomation, beim Unternehmen Pepperl+Fuchs.

Automatisierungslösungen in Verbund mit RFID-Systemen von UCS Industrieelektronik

Freitag, den 23. Juli 2010 um 12:30 Uhr
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„Integration ist das A und O“

Bei der Integration von RFID in Prozesse ist das Konzept entscheidend. Dieses beginnt nicht „von oben“, sondern fängt bereits auf der „unteren“ Steuerungsebene an. Nicht nur die Wahl der richtigen Transponder oder der Hardware ist dabei ausschlaggebend, sondern vor allem verlässliche Partner, die mit dem Prozess vertraut sind. Nur wer die Prozesse kennt, kann sie beherrschen und den richtigen Nutzen aus der RFID-Lösung ziehen.

Von Peter Schaffhausen

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