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Inometa und Felix Schoeller integrieren RFID-Tags in Metallhülsen für die Packaging-Industrie

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„Wiederverwendbare Wickelhülsen“

Das Herforder Technologieunternehmen Inometa hat die nach eigenen Angaben weltweit ersten Wickelhülsen aus Metall mit integriertem RFID-Tag entwickelt. In einer strategischen Zusammenarbeit mit Felix Schoeller Supply Chain Technologies ist eine integrierte Lösung für Produktions- und Logistikprozesse entstanden, die bereits auch den Praxistest erfolgreich absolviert hat. „Für die Integration von RFID-Transpondern in wiederverwendbare Wickelhülsen fehlte es bisher an einer Lösung. Wir sind das erste Unternehmen, welches das Thema angepackt und die technische Machbarkeit mit einem Proof of Concept belegt hat“, so Bernd Heese, Leiter Vertrieb im Bereich Tubes bei Inometa, gegenüber „RFID im Blick“.

V.l.n.r. Jörg Wenzel und Bernd Heese von Inometa und Frank Meyer-Niehoff von Felix Schoeller Supply Chain Technologies präsentierten gemeinsam auf der EURO ID in Köln die Wickelhülse mit integriertem RFID-Tag.
V.l.n.r. Jörg Wenzel und Bernd Heese von Inometa und Frank Meyer-Niehoff von Felix Schoeller Supply Chain Technologies präsentierten gemeinsam auf der EURO ID in Köln die Wickelhülse mit integriertem RFID-Tag.
Die Entwicklung der RFID-Lösung auf Basis von WinCore-Wickelhülsen wurde bereits Anfang 2009 begonnen. Laut Inometa eignen sich die Wickelhülsen aus Aluminium für bahnförmige Werkstoffe wie beispielsweise Film, Metall, Folien, Papier und Textil. Anders als Hartpapierhülsen sind die Metall-Wickelhülsen bei hohen Traglasten bis zu 1 000 Mal und mehr wiederverwendbar. „Bei der Werkstoffherstellung durchlaufen die Materialträger oft bis zu fünf verschiedene Prozessschritte, wie Wickeln, Schneiden oder Beschichten“, erläutert Heese. „Allein durch die Wiederverwendbarkeit können die Kosten erheblich reduziert werden, sodass sich ein Return on Investment unter zwei Jahren erzielen lässt.“ In Kombination mit der RFID-Technologie hält das Unternehmen weitere Kostenvorteile entlang der gesamten Wertschöpfungskette für realisierbar.

Störungssichere Abläufe

Die Tags sind im Material der Wickelhülse integriert. Als Vorteile für die Integration des RFID-Tags nennt Inometa, dass Fehletikettierungen der Rolle und Beschädigungen am Transponder verhindert werden. Durch Verwechslung bedingte Betriebsstörungen könnten so nahezu ausgeschlossen werden. Bei Wareneingang und Versand würden durch das automatische Ein- und Ausbuchen Ent- und Beladezeiten verkürzt. Zudem könne beispielsweise beim Verladen ein automatischer Abgleich des Materials mit dem Lieferschein erfolgen, um Fehlbeladungen vorzubeugen.

Geschlossenen Kreislauf schaffen

Durch Auslesen der mit dem RFID-Tag verknüpften Informationen sind diese an jeder Stelle im Prozess, beispielsweise nach Durchlaufen eines bestimmten Verarbeitungsschrittes, in Echtzeit verfügbar. Dadurch könne Verlusten und Engpässen vorgebeugt werden, wodurch sich Ersatzkosten und unnötige Puffer-Lager vermeiden ließen. Darüber hinaus könnten die transparenten Logistikprozesse mithilfe von RFID zusammenhängende Kreisläufe mit Lieferanten und Kunden schaffen, welche das Anwendungsgebiet der bisher vorwiegend für interne Prozesse eingesetzten, wiederverwendbaren Metall-Wickelhülsen noch erweitern.

Integrierte Gesamtlösung

Die Metallhülsen sind bis zu 1 000 Mal und mehr wiederverwendbar.
Die Metallhülsen sind bis zu 1 000 Mal und mehr wiederverwendbar.
Um gemeinsam eine integrierte RFID-Lösung anzubieten, arbeitet der Wickelhülsenhersteller mit Felix Schoeller Supply Chain Technologies zusammen. Das Osnabrücker Unternehmen, das RFID-gestützte Lösungen bei Hülsen- und wiederverwendbaren Palettensystemen konzipiert und implementiert, unterstützt im Rahmen der strategischen Zusammenarbeit Inometa softwareseitig bei der Implementierung des Systems sowie der Integration in eine bestehende ERP-Software. „Mit der Kooperation setzen wir den Lösungsansatz fort, welchen wir bereits mit RFID-gestützten Hartpapierhülsen verfolgt haben. Für uns stellt die Lösung das fehlende Glied in der Kette dar, da es die Lösungen für die Verfolgung innerhalb der Intralogistik im Bereich der Packaging-Industrie sinnvoll ergänzt“, kommentiert Frank Meyer-Niehoff, Geschäftsführer, Felix Schoeller Supply Chain Technologies, die Zusammenarbeit.

Nachdem die Lösung bei Felix Schoeller Supply Chain Technologies in der Praxis getestet wurde, wollen die Partner auch Lieferanten und Kunden im Bereich der Packaging-Industrie einbinden. „Wir gehen aktiv auf den Markt zu“, bekräftigt Heese die gemeinsame Zielsetzung.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Felix Schoeller Supply Chain Technologies GmbH & Co KGFelix Schoeller Supply Chain Technologies GmbH & Co KG
Frank Meyer-Niehoff
Tel. (+49) 541-3800 347
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.felix-schoeller-sct.com
Über Felix Schoeller: Pressefach

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