Das Unternehmen Siemens Enterprise Communications Manufacturing (SECM) in Leipzig – Hersteller von Systemtelefonen, elektronischen Baugruppen und Wireless-Modulen – stattet die Endgeräte der IP-Phone-Familie OpenStage während des Produktionsprozesses mit RFID-Chips aus. Diese erlauben die berührungslose Identifikation von Telefonen über den gesamten Produktlebenszyklus. Zwei Ziele wurden mit dem Einsatz der RFID-Technologie erreicht: Die Lücke zwischen werksinternen Abläufen und dem Logistikzentrum wurde mit einer Technik geschlossen und die einzelnen Telefone können jetzt eindeutig identifiziert werden.
Früher war die Identifikation nur durch Auspacken jedes einzelnen Gerätes und Erfassen des aufgebrachten Barcodes mittels Scanner möglich. Vergleicht man die Situation früher mit der Pulk-Auslesung heute, so ergibt sich vor allem eine hohe Zeitersparnis. Mit der durchgängigen Lösung lässt sich später auch jedes einzelne Endgerät eindeutig identifizieren, um beispielsweise festzustellen, welcher Endkunde welches Gerät wann bekommen hat. Damit lassen sich auch die Installations- und Serviceprozesse beschleunigen. Endanwender können zudem ihre Telefonbestände problemlos und schnell automatisch inventarisieren, sich an Garantie-, Wartungs- und Prüfungsfristen erinnern lassen, sich vor Verlust von Betriebseigentum schützen, da sie jederzeit über Informationen zu Inventarnutzer und –Standorten verfügen.
Siemens verstärkt Plagiatschutz von IP-Telefonen durch RFID-Smart Label
