Touristcards und regionale Kundenbindungsprogramme haben nach wie vor Hochkonjunktur. Viele basieren auf Chipkarten und sind seit vielen Jahren etablierte Medien, sei es die HarzCard, ThüringenCard, sei es die Niederösterreich-Card. Die Städte oder Regionen setzen dabei auf unterschiedlichste Marketingkonzepte. Für die Hardware- und Systemanbieter heißt dies: Flexibel auf die Anforderungen reagieren.
„Jedes Projekt beinhaltet andere Anforderungen“, so Ronald Klemm, Cards & Devices. „Wichtig ist die Konfigurierbarkeit der Terminals, sodass Geräte und Software flexibel auf die jeweiligen Applikationen der Tourismusgesellschaften abgestimmt sind.“ Das Unternehmen steuert seine Terminals mit dazugehöriger Geräte-Software in zahlreichen Tourist-Kartenanwendungen bei, für die das Unternehmen AVS in Bayreuth als Systemanbieter fungiert.
Für die All-Inclusive-Card des Landes Niederösterreich sind beispielsweise über 600 Geräte des mobilen Chipkartenterminals CTX von Cards & Devices im Einsatz. Das Gerät kann gleichzeitig kontaktlose Chipkarten, Transponder, kontaktbehaftete Chipkarten und Karten mit Magnetstreifen verarbeiten. Bei der Niederösterreich-Card handelt es sich um eine Chip-basierte „Einheimischenkarte“, die ganzjährig bei rund 300 Partnern eingesetzt werden kann. Das System integriert neben touristischen Ausflugszielen und Attraktionen auch Gastronomiebetriebe mit einem Bonuspunktesystem.
„Die Karten sind personalisiert, das heißt der Kunden beantragt die Karte im Vorfeld, die Kundendaten werden an das System übertragen, und bei Einsatz der Karte auf dem Terminal-Display erscheint der Name des Inhabers“, erläutert Klemm. Über die ID können auch Sperrlisten hinterlegt werden, sodass die Karte bei Verlust gesperrt wird. Zudem wird sichergestellt, dass keine Mehrfachnutzung stattfindet. Grundsätzlich könne man darüber hinaus bei Karten mit begrenzter Gültigkeit eine Zeitsperre auf der Chipkarte für den Einlasszeitpunkt, beispielsweise für ein Museum, festlegen. „In einem Fall haben wir sogar eine Funkuhr in das System integriert, welche die Terminals automatisch auf Sommer-/Winterzeit einstellt“, so Klemm weiter.
„Ein Trend, den wir ebenfalls sehen, ist die Download-Fähigkeit. Das heißt die Kundendaten können täglich oder nach Bedarf in das Hintergrundsystem übertragen werden, um beispielsweise zielgerichtete Marketingaktionen anzustoßen.“ Für diese optionale Kommunikation mit einem Hintergrundsystem ist in der Base des Terminals ein Modem beziehungsweise ISDN-Terminadapter integriert. Ob also All-inclusive-Karte für Einheimische oder Urlaubsvergnügen im Taschenformat, für Klemm haben Tourist-Cards das ganze Jahre über Saison.
Terminals flexibel konfigurieren mit Cards & Devices
