Mo 21 Mai 2012 20:37:23 CEST

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Frachtgüterverfolgung mit RTLS und Software von Silverstroke

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Lufthansa Cargo hat in Frankfurt die weltweit größte Testanlage für passive RFID-Technik ins Leben gerufen: Hier wird der Einsatz von RTLS mit passiven UHF-Transpondern zur Ortung von Frachtgütern getest. Über die Kombination des Ortungssystems mit der Datenauswertung in Tagpilot können Packstücke nicht nur minutiös und in Echtzeit lokalisiert werden. Tagpilots intelligente Datenanalyse liefert auch zu jedem lokalisierten Objekt alle relevanten Daten. Das macht die Abwicklung der Frachtprozesse transparenter und kostengünstiger und verringert die Fehlerwahrscheinlichkeit.

Der Auftraggeber: Lufthansa Cargo AG, Frankfurt

Die Lufthansa Cargo AG wurde am 30. November 1994 als eigenständiges Unternehmen im Lufthansa-Konzern gegründet, nachdem Luftfrachttransporte schon seit Bestehen der Lufthansa einen wichtigen Geschäftsbereich darstellten. Mit einer Transportleistung von 1,52 Millionen Tonnen Fracht und Post und mit 7,43 Milliarden verkauften Frachttonnenkilometern sowie einem Umsatz von 1,95 Milliarden Euro im Jahr 2009 gehört die Airline zu den weltweit größten Frachtfluggesellschaften. Derzeit beschäftigt Lufthansa Cargo rund um den Globus zirka 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Kernkompetenz ist das Airport-to-Airport-Luftfrachtgeschäft.

Mit ihrem Portfolio bedient Lufthansa Cargo drei Produktsegmente: das Standardsegment mit td.Pro, das Expresssegment mit td.Flash und das Spezialsegment mit sechs Specials, eins davon ist Care/td für den Transport von Gefahrgütern.

Die Ausgangslage

Für Luftfahrtgesellschaften ist es aus unterschiedlichen Gründen wichtig zu wissen, an welcher exakten Position sich ein Packstück zu einem bestimmten Zeitpunkt befi ndet. Die für solche Anforderungen konzipierte Echtzeit-Ortung (RTLS, Real Time Location System) arbeitet mit AutoID-Technologie, genauer gesagt dem Auslesen von Transpondern an den zu ortenden Objekten. Aus ökonomischen Gründen wäre es vorteilhaft, innerhalb des RTLS die preiswerten passiven Transponder einzusetzen, bisher war aber nicht verfi ziert, dass sich mit diesem Transpondertyp die gewünschten Leseraten zuverlässig erzielen lassen.

Nun hat Lufthansa Cargo in Frankfurt die zurzeit weltweit größte Testanlage für passive RFID-Technik im Aviation-Markt auf rund 1 000 Quadratmetern installiert. Darin testet Lufthansa Cargo ein Ortungssystem, das passive Transponder im UHF-Frequenzband einsetzt und als Middleware „Tagpilot“ der Silverstroke GmbH nutzt. Dem Aufbau der Testreihe gemäß liefert das Ortungssystem Transponder-Daten und Flächenkoordinaten an Tagpilot. Tagpilot seinerseits bereitet die Daten dann auf und stellt sie grafisch wie tabellarisch dar.

Der Zweck der Testreihe besteht also einerseits darin, die Zuverlässigkeit und technische Realisierbarkeit einer solchen RTLS-Ortung mit passiven Transpondern zu verifizieren und andererseits die erhaltenen Daten über die intelligente Middleware sofort so aufzubereiten, dass sie den weiteren Fracht/Abfertigungsprozess vereinfachen – etwa weil an bestimmten Stellen des Prozesses dokumentiert sein muss, welche Packstücke auf welche Palette gepackt wurden. Und das sollte an einer Stelle zentral erkennbar sein, zu jedem beliebigen Zeitpunkt. Dazu sind eine hohe Ortungsgenauigkeit und das perfekte Zusammenspiel der beteiligten Systeme nötig.

Die Standorte der Frachtgüter automatisiert mit RTLS zu bestimmen ermöglicht

  • für das Handling relevante Information dem Abfertigungspersonal in Echtzeit bereit zu stellen
  • Verwechslungen und Ähnliches auszuschließen und damit die Fehlerwahrscheinlichkeit zu senken
  • und eine lückenlose Dokumentation der gesamten Verladung und des Transport in einem System zu erhalten

Das Projekt

Die automatische Lokalisierung und deren Dokumentation setzen Verschiedenes voraus: Damit das Ortungssystem überhaupt zuverlässig auslesen kann, müssen alle zu identifizierenden Objekte (Frachtpaletten, Packstücke) mit einem RFID-Transponder ausgestattet werden, der eine eindeutige Identifi kationsnummer trägt. Zusätzlich hat jedes Packstück eine einmalige Objektkennung, das Gleiche gilt für jede Palette beziehungsweise Container (ULD, Unit Load Device), mit der oder mit dem Fracht in das Flugzeug geladen wird.

Zur logischen Verbindung der Objektkennung und der Identifikationsnummer werden MDE-Geräte eingesetzt, die ihre Daten an die Tagpilot-Serverapplikation übertragen. Tagpilot erhält laufend und automatisch RFID-Daten des RTLS-Systems.

Damit nun aus diesen verschiedenen Daten die gewünschte Information wird, sind diverse logische Verknüpfungen nötig. Als Erstes werden die Objekte auf verschiedene Arten in Tagpilot angelegt und jede der genannten eindeutigen Objektkennungen mit Transponder „verheiratet“. Außerdem werden in Tagpilot eine maßstabsgetreue Karte und eine Liste mit Stammdaten der Objekte hinterlegt. Damit kann Tagpilot den einlaufenden RFID-Daten eine X/Y-Koordinate und damit den exakten Aufenthaltsort auf der Karte zuordnen.

Trifft nun in Tagpilot eine Meldung ein, dass ein bestimmter Transponder am Ort der X/Y-Koordinate erfasst ist, kann Tagpilot daraus ableiten, um welches bestimmte Objekt es sich handelt und dass es sich der X/Y-Koordinate zufolge gerade auf einem defi nierten Areal befi ndet. Diese Informationen werden in Echtzeit ermittelt und dargestellt.

Das Ergebnis

Die innovative RTLS-Technologie ist für diesen Anwendungsfall ideal, weil sie die Objekte nicht nur an bestimmten Kontrollpunkten lokalisiert, sondern kontinuierlich, was eine wesentlich genauere Standortbestimmung ermöglicht. Über die Auslesung mit MDE-Geräten kann auf die sonst üblichen Gates verzichtet werden. Einer der ökonomischen Vorteile der Lösung besteht in der Möglichkeit, preiswerte passive UHF-Tags zu verwenden. Eventuelle spätere Hardware-Änderungen oder -Anpassungen sind problemlos möglich, da Tagpilot Daten unabhängig von der Erfassungstechnik verarbeiten kann. Das gilt auch für die zur Verheiratung von Transponder und Packstück partiell eingesetzten MDE-Geräte, da Tagpilot Mobile geräteunabhängig ist. Lufthansa Cargo sieht in dem System zur Ortung der Fracht in Echtzeit signifi kante Vorteile, weil es

  • die Qualität der Prozesse steigert
  • deren Transparenz erhöht
  • die Prozesskosten senkt
  • die IT-Anpassungskosten gering hält dank des Einsatzes der Middleware Tagpilot als Datendrehscheibe zwischen der RTLS-/RFID-Technologie und den ERP System der Lufthansa Cargo

Karbonfaserhersteller weitet RFID-Lösung von pco aus

Montag, den 21. Mai 2012 um 11:15 Uhr
Karbonfaserhersteller weitet RFID-Lösung von pco aus

Systemintegrator pco entwickelte für den Karbonfaserhersteller Saertex eine ganzheitliche RFID-Lösung zur Steuerung des Materialflusses. Zielsetzungen waren die Optimierung der Prozessqualität und eine höhere Prozesseffizienz. 2009 begann die Automatisierung der Verladekontrolle. Seit letztem Jahr kommt die RFID-Lösung auch bei der Rohwarenentnahme und im Wareneingang zum Einsatz.

Systemhaus pco

RFID-Lagerlösung der all in one GmbH: Staplerfahrer erfassen funkende Juterollen

Montag, den 02. Januar 2012 um 08:00 Uhr
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Jute ist einer der natürlichen Stoffe, aus denen bei Armstrong DLW in Delmenhorst seit 130 Jahren Linoleum hergestellt wird. Jute ist der Trägerstoff auf der Unterseite des Fußbodenbelags und wird in Rollen geliefert, gelagert und der Produktion zur Verfügung gestellt. Ein Projekt zur Bestandsmanagement Einführung einer RFID-basierten Lösung hatte folgende Ziele: besseres Lagermanagement, bessere Übersicht über die einzelnen Jute-Chargen in den Rohstofflägern und an den Produktionslagerorten und ein sicheres Bestandsmanagement.

Zutrittskontrolle am Flughafen mit Assion Electronic

Donnerstag, den 29. Dezember 2011 um 08:00 Uhr
Zutrittskontrolle am Flughafen mit Assion Electronic

Am Flughafen einer Großstadt in Südafrika setzt das Unternehmen Assion Electronic ein RFID-System zur Zutrittskontrolle ein. Das 2007 in der südafrikanischen Großstadt gestartete Projekt sorgt heute für Transparenz und Sicherheit. Seitdem sind Kriminaldelikte im Sicherheitsbereich deutlich zurückgegangen. Die Zufahrtskontrolle und die Personenidentifikation erfolgen seither in geordneten Bahnen. Das System bietet Funktionalitäten, die eine Ausdehnung auch auf andere Einsatzbereiche erlaubt. „RFID im Blick“ sprach mit Ewald Assion, Geschäftsführer von Assion Electronic.

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Dienstag, den 27. Dezember 2011 um 08:00 Uhr
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Nach dem schweren Erdbeben im Januar 2010 in Haiti hat sich die Non-Profit-Organisation Deep Springs International mit Technologiepartnern zusammengeschlossen, um die Verbreitung von Cholera durch schmutziges Trinkwasser einzudämmen. Neben dem Nokia Research Center (NRC) unterstützte auch UPM RFID das Projekt.

Leuze electronic: Turbo Gepäck-Logistik unter Zeitdruck

Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 15:11 Uhr
Leuze electronic: Turbo Gepäck-Logistik unter Zeitdruck

Die Gepäcklogistik für das Check-in- und Transfer-Gepäck am Frankfurter Flughafen ist eine komplexe, flughafenüberspannende Anlage. Ein Sensoriksystem trägt dazu bei, dass das Gepäck der Passagiere schnell das Ziel erreicht.

IdentPro GmbH: Transportmanagement bei Just-in-Time-Produktion

Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 14:49 Uhr
IdentPro GmbH: Transportmanagement bei Just-in-Time-Produktion

Für das Monitoring seines von externen Speditionen durchgeführten Werkverkehrs setzt ein großer Möbelhersteller aus Baden-Württemberg aktive RFID-Technologie ein. Ziel ist eine verbesserte Transparenz und Optimierung der Prozesse. Produktionsprozesse, die auf der Just-in-Time-Strategie aufsetzen, sparen zwar Überfährt ein Lkw mit aktivem Transponder die Induktionsschleife, sendet der Transponder ID und Zeitstempel an das System. Lagerhaltungskosten, sind dafür jedoch auf eine absolut zuverlässige Logistik angewiesen – fehlt der Nachschub, steht die Produktion. Da sich das Lager quasi auf der Straße befindet, sind exakte Planung und eine permanente Kontrolle erforderlich, um auf Störungen schnellstmöglich reagieren zu können.

Pulverabsackung mit RFID-Paletten

Donnerstag, den 10. November 2011 um 08:39 Uhr
Pulverabsackung mit RFID-Paletten

Um die internen Logistikprozesse sowie das Paletten- und Produkthandling zu optimieren, rüstete Sachsenmilch den Bereich Pulverabsackung mit RFID-Paletten und Lebensmittellogistik mit UHF-Readern aus. Das Resultat: erhöhte Flexibilität, Ausschluss von Lesefehlern und lückenlose Chargenverfolgung.

Geschwindigkeitstest auf dem Nürburgring

Montag, den 25. Juli 2011 um 13:32 Uhr
Geschwindigkeitstest auf dem Nürburgring

High Speed RFID von Identec Solutions identifiziert Fahrzeuge bei Renngeschwindigkeit

Schon seit 1995 gehört der Umweltschutz zu den festen Unternehmensgrundsätzen des Nürburgrings und im Jahre 1998 wurde die „Grüne Hölle“ erstmals nach der EU-Öko-Audit- Verordnung zertifiziert und dieses Zertifikat im Jahre 2010 erneut für drei Jahre verlängert. Dies ist für eine Rennstrecke bis heute weltweit einzigartig.

B&M Tricon: 1A WLAN-Qualität für 1A Full-Service-Logistik bei der Geis Gruppe

Donnerstag, den 26. Mai 2011 um 15:16 Uhr
B&M Tricon: 1A WLAN-Qualität für 1A Full-Service-Logistik bei der Geis Gruppe

Die Geis Gruppe verfügt über flächendeckende Logstiknetzwerke in Deutschland und ganz Europa. Die Leistungen der Geis-Gruppe gliedern sich in die drei Geschäftsbereiche Road Services, Logistic Services und Air+Sea Services. Von 84 Standorten aus werden pro Jahr gut vier Millionen Transportaufträge abwickelt. Mit der Einführung eines auf zentralen WLAN-Controllern basierenden Datenfunknetzwerkes von B&M TRICON wurde die IT-Administration vereinfacht und die Funkversorgung noch weiter verbessert.

ICS International steigert Produktivität bei Adam Hall um 30 Prozent

Mittwoch, den 23. März 2011 um 14:42 Uhr
ICS International steigert Produktivität bei Adam Hall um 30 Prozent

Optimierte interne Logistikprozesse durch mobilen Datenfunk

Um die erwartete Umsatzverdopplung in den kommenden Jahren mit gleichem Personal bewältigen zu können, lagert und kommissioniert das Handelsunternehmen Adam Hall in seinem neuen Logistikzentrum am Standort Neu-Anspach seit Herbst 2009 mithilfe einer mobilen Datenfunklösung des Unternehmens ICS International. Diese umfasst die komplette Datenfunkausleuchtung im Logistikzentrum über WLAN sowie den Einsatz der entsprechenden Hardware – und zwar sowohl in der Lager- als auch der Büroumgebung. „Durch diese Maßnahmen haben wir die Produktivität im Gesamtsystem in den ersten Monaten bereits um 30 Prozent gesteigert“, berichtet Sven Wagner, kaufmännischer Leiter bei Adam Hall.

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