Mo 21 Mai 2012 20:56:01 CEST

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Plagiatschutz – ein Thema für den Maschinenbau?

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Ralf Pfisterer, Produkt Marketing Manager RFID Systeme, Balluff, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Balluff ist der Arbeitsgemeinschaft ‚Produkt- und Know-how-Schutz‘ (AG Protect) des VDMA beigetreten, die aktuell ihre Arbeit aufnimmt. Welchen Ansatz verfolgt die AG und was bringt Ihr Unternehmen ein?

Wir bringen uns insofern ein, als wir die Technologie zur Umsetzung des Plagiatschutzes bereitstellen. Wir sind uns bewusst, dass RFID kein Allheilmittel ist, sondern dass eine ganzheitliche Betrachtung von den rechtlichen Kriterien bis zur Aufklärung der betroffenen Unternehmens wesentlich ist. Um ein gesamtheitliches Paket zu schnüren und Unternehmen die konkreten Möglichkeiten entsprechend ihren Anforderungen aufzuzeigen, sind wir der AG beigetreten.

Welchen effektiven Beitrag kann RFID für den Produktschutz leisten?

Wir haben drei praktikable Vorschläge erarbeitet, wie RFID eingesetzt werden kann: als Passwortschutz, nur als Unique ID oder als Softwareschlüssel, der auf der Steuerungsebene hinterlegt wird. Die Kennzeichnung von Bau- oder Ersatzteilen mit einem herstellerspezifischen Tag kann in mehrfacher Hinsicht einen effektiven Schutz bieten. Es ist wichtig, die Leistungskriterien in der Applikation zu betrachten: Möchte ein Hersteller die Performance der Maschinen sicherstellen oder die Informationen nur in ein Logfile schreiben, um nach Ende der Gewährleistung aufzuzeigen, dass herstellerfremde Teile verwendet wurden? Oder macht es Sinn den Datenträger mit weiteren Informationen, beispielsweise Servicedaten, anzureichern?

Die jährlichen Umsatzverluste im deutschen Maschinen- und Anlagenbau durch Produktpiraterie belaufen sich laut VDMA auf mehrere Milliarden Euro. Wie setzt sich die Branche mit dieser Tatsache auseinander?

68 Prozent der 3000 VDMA-Mitglieder sind von Produktpiraterie betroffen. Der Verband reagiert darauf seit längerem mit unterschiedlichen Maßnahmen, wie der Kampagne ‚Pro-Original‘. Unsere Gespräche auf der Hannover Messe oder Euro ID haben gezeigt, dass Unternehmen das Thema Produktschutz für hochinteressant halten, aber nur ein geringer Teil sich tatsächlich aktiv damit auseinandergesetzt.

Woran liegt das Ihrer Ansicht nach? Und welcher Argumente bedarf es?

Das Wissen über die Technologie ist noch nicht in die Breite vorgedrungen. Vielen bereitet es Kopfzerbrechen, wie sie die Umsetzung stemmen sollen. Auf SPS-Ebene wissen die Machinenbauer aus meiner Sicht, wie sie die Daten handeln müssen. Wenn es allerdings um die Integration der Daten für Traceability in übergeordnete Systeme geht, ist professionelle Hilfe erforderlich. Sprich: Personen, die – von der Evaluierung über die Auswahl eines geeigneten Systems bis hin zur Inbetriebnahme und Integration – den Kunden an die Hand nehmen. Eine umfassende Kundenbetreuung bei Projekten wird daher in Zukunft eine noch größere Gewichtung bekommen.

Inwieweit kann das Thema Traceability auch ein Hebel dafür sein, weitere Potenziale der RFID-Technologie für die Automatisierungsoptimierung aufzuzeigen?

Alles, was dazu beiträgt, den Automatisierungsgrad und die Qualität durch Fehlervermeidung zu steigern, ist ein potenzielles Einsatzgebiet für RFID. Die Traceability von Bauteilen eignet sich sicherlich gut, auch weitere Vorteile aufzuzeigen. Vor drei bis fünf Jahren war es noch nahezu undenkbar, Produkte direkt zu kennzeichnen. Nun beflügeln sinkende Tag-Preise und immer kompaktere Bauformen diese Entwicklung. Ich bin sicher, dass im Maschinenbau der Knoten bald platzen wird und AutoID-Technologien großflächig auch in der Prozessautomation und Verpackungstechnik Anwendung finden. Zudem lassen sich Applikationen, welche der Maschinenbau bereits seit fünf oder sechs Jahren nutzt, jetzt auf andere Branchen übertragen. Hier sehe ich beispielsweise die Holz verarbeitende Industrie ganz vorn.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Balluff GmbHBalluff GmbH
Oliver Pütz-Gerbig
Tel. (+49) 7158-173 400
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.balluff.de
Über Balluff: Pressefach

Zeit für Durchblicker: COT über AutoID- und Druckerlösungen

Montag, den 21. Mai 2012 um 11:30 Uhr
Zeit für Durchblicker: COT über AutoID- und Druckerlösungen

„Gut, dass es Durchblicker gibt“, lautet die Kampagne von COT, mit der sich das Unternehmen neu ausrichten will: „Wir liefern nicht nur pragmatische Fakten, sondern gehen mit Spirit an die Öffentlichkeit“, erklärt Michael Kötter, Geschäftsführer von COT Computer OEM Trading, im Interview mit „RFID im Blick“. Klare Worte und eine klare Positionierung: „Wir wollen den Kunden unsere Stärken in den Bereichen zielführende Kompetenz, Lösungsfindung, Erfahrung und technisches Know-how vermitteln. Unser neuer Auftritt soll zeigen, dass wir ein dynamisches, starkes, am Puls der Zeit agierendes Unternehmen sind.“ Flagge zeigen will das Systemhaus für AutoID- und Druckerlösungen auch im Bereich RFID. Gemeinsam mit dem Partner Printronix wollen die Dieburger im Geschäft mit RFID-Highend-Druckern durchstarten.

AEG führt Reader-Applikation zum Erfolg

Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 13:15 Uhr
AEG führt Reader-Applikation zum Erfolg

Die verfügbaren Schreib-/Lesesysteme und Transponder sind für die Branchen Industrie und Logistik bereits umfangreich standardisiert. Lösungen „von der Stange“ sind für zahlreiche Anwendungen heute schon erhältlich. In vielen Fällen reicht dennoch eine „Lösung von der Stange“ nicht aus. Oft erfordern die jeweiligen Applikationsumgebungen eine Individuallösung. Das Zusammenspiel aller Komponenten ist dabei entscheidend, wie Simon Arch, Vertriebsleiter AEG Identifikationssysteme, im Interview erklärt.

RFID-Lösungen von Nordic ID in den Modeläden der Welt zu Hause

Montag, den 12. März 2012 um 17:03 Uhr
RFID-Lösungen von Nordic ID in den Modeläden der Welt zu Hause

Laut Lothar Struckmeier, Geschäftsführer der deutschen Niederlassung des RFID-Anbieters Nordic ID, rollt zurzeit eine RFID-Lawine an. Modeproduzenten, Modehändler und deren Logistikdienstleister machen sich die Technologie zunutze, um die gesamte Supply- Chain abzubilden, Waren zu sichern und beispielsweise Out-of-stock-Situationen zu vermeiden. Spätestens 2015 werden die Top-Ten der europäischen Fashion- Retailer mit einem RFID-Projekt gestartet sein, so die kühne Prognose des Unternehmers.

Balluff: Krisensicher mit Weitsicht und Fachkompetenz

Dienstag, den 06. September 2011 um 16:15 Uhr
Balluff: Krisensicher mit Weitsicht und Fachkompetenz

Das Unternehmen Balluff feiert 90-jähriges Jubiläum. Motiviert durch erfolgreiche Projekte: Norbert Popp, Leiter Produkt ID-Systeme Marketing und seit 25 Jahren bei Balluff, blickt positiv in die Zukunft. Volle Auftragsbücher, ein gutes Krisenmanagement und Engineering Know-how bescheren dem Unternehmen ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 2011.

Warok und Psion – eine langjährige Partnerschaft, die auf Offenheit und Innovation baut

Montag, den 25. Juli 2011 um 16:40 Uhr
Warok und Psion – eine langjährige Partnerschaft, die auf Offenheit und Innovation baut

„RFID im Blick“ trifft außergewöhnliche Menschen an außergewöhnlichen Orten. Dieses Mal Dominik Rotzinger und Jürgen Heim, die Geschäftsführer der Unternehmen Warok und Psion, auf der Nordseeinsel Sylt. Wind und Wellengang vermitteln, was auch Psion mit seiner „Open Source Mobility“ ausdrücken will: Offenheit, Innovation, Stärke und Mut. Chefredakteurin Anja Van Bocxlaer sprach mit Heim und Rotzinger über ihre Strategien und die besondere Partnerschaft.

Ein Netzwerk mit Auszeichnung: Warok erhält „Skeye Distributor Award 2010

Mittwoch, den 13. Juli 2011 um 08:25 Uhr
Ein Netzwerk mit Auszeichnung: Warok erhält „Skeye Distributor Award 2010

Auf der Intralogistik-Messe CeMAT 2011 erhielt das Unternehmen Warok den „Skeye Distributor Award 2010“. Seine Partnerschaften mit namhaften Herstellern will der Villinger Distributor weiter ausbauen. Der Aufwind in der Intralogistik ist spürbar. Die Auftragslage verbessert sich merklich. Es ist viel Bewegung auf dem Logistik-Sektor, sagt Dominik Rotzinger im Gespräch mit „RFID im Blick“.

An die Grenzen der Physik

Freitag, den 17. Juni 2011 um 09:25 Uhr
An die Grenzen der Physik

Steigende Nachfrage für robuste Datenträger und Sensoren

Die Januarumfrage des AMA Fachverband für Sensorik lässt auf ein Rekordjahr in der Sensor- und Messtechnik schließen. Die Branche geht von 13 Prozent Umsatzsteigerung aus. „Gerade in den Emerging Markets der Schwellenländer, wo sich die Lebensgewohnheiten ändern und Fortschritte erzielt werden, erwarten wir eine stärkere Nachfrage. Ganz vorn sehe ich unter anderem die Automobilbranche und die Nahrungsmittelindustrie", erklärt Norbert Matthes, Produktmanager Geschäftsfeld Sensorik bei Contrinex.

HF- und UHF-Lösungen in der Automobilindustrie

Dienstag, den 14. Juni 2011 um 10:09 Uhr
HF- und UHF-Lösungen in der Automobilindustrie

Das Unternehmen Balluff im Interview mit RFID im Blick

„RFID im Blick" sprach mit Ralf Pfisterer, Produkt Marketing Manager RFID-Systeme bei Balluff, über aktuelle Branchentrends, HF- und UHF-Lösungen in der Automobilindustrie und Hochtemperatur-Datenträger. Das Unternehmen konzentriert sich derzeit auf Applikationen zwischen 200 und 300 Millimeter Reichweite mit einem Reader, der Antenne und Schnittstelle beinhaltet. In diesem Bereich wird Balluff das Produkt-Portfolio noch sehr stark ausbauen.

 

Mojix: Passive RFID für die Langstrecke

Montag, den 30. Mai 2011 um 15:04 Uhr
Mojix: Passive RFID für die Langstrecke

UHF-Lösung ist EPC Gen2-tauglich und funkt über 200 Meter

Im Gespräch mit „RFID im Blick“ erläutert Roelof Koopmans, Managing Director von Mojix Europe, die Funktionsweise des Mojix Star-Systems. Besonders starke Antennen ermöglichen das Auslesen passiver UHF-Tags über Entfernungen, die bislang nur aktive RFID bezwingen konnte.

Die RATHGEBER-Gruppe unterstützt Umweltprojekte in Schwellenländern

Donnerstag, den 28. April 2011 um 16:19 Uhr
Die RATHGEBER-Gruppe unterstützt Umweltprojekte in Schwellenländern

CO2-Emissionen verringern – vor zwei Jahren hat sich dieser Gedanke in der Rathgeber-Gruppe gefestigt. Nach einer einjährigen Analyse ist es nun soweit: das gesamte Unternehmen ist klimaneutral gestellt. Seit dem Jahr 2011 werden nun auch die CO2 Emissionen, die die Verbrauchsmaterialien bei der Herstellung verursachen neutralisiert. „Unser Engagement beruht auf dem Kyoto-Protokoll aus dem Jahr 1997, welches für den CO2-Ausstoß verbindliche Zertifikate festlegt. Durch den Kauf dieser Zertifikate investieren Unternehmen gleichzeitig in Klimaschutzprojekte in Schwellenländern“, berichtet Andreas Schrägle, Inhaber der RATHGEBER-Gruppe.

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