Widrige Umgebungsbedingungen treten im industriellen Umfeld häufig auf, beispielsweise Säuren und Laugen, Hochdruckwäschen oder eine Ölbearbeitung. Aus diesem Grund hat Contrinex, basierend auf der induktiven Ganzmetall-Technologie, ein RFID-System mit mechanisch und chemisch widerstandsfähigen Komponenten entwickelt, welches seit November 2008 bei einer Ölbearbeitungslinie für Druckgussteile bei der ae group zum Einsatz kommt.
Auf der rund 130 Meter langen Fertigungsstraße durchlaufen die Aluminium-Druckgussteile vollautomatisch sämtliche Bearbeitungsschritte. Transportiert werden die Bauteile dabei von Werkstoffträgern, die mit RFID-Transpondern ausgerüstet sind. Die Tags sind beschreib- und lesbar und enthalten neben Informationen über Bauteilart und -nummer auch den momentanen Fertigungsstand. Dieser wird nach jedem einzelnen Bearbeitungsschritt von den vor Ort installierten Schreib-/Leseköpfen aktualisiert und vor der nächsten Weiche oder Arbeitsstation ausgelesen. Der gesamte Produktionsprozess der Achstriebgehäuse ist als Ölbearbeitung ausgelegt, daher sind die Träger permanent mit einem Ölfilm überzogen, was besondere Anforderungen an die Komponenten der Fertigungsstraße stellt.
Auch die Reinigung der montierten Gehäuse in der Lauge der Waschmaschine müssen die mitgewaschenen Werkstoffträger mit den RFID-Tags schadlos überstehen. Während RFID-Transponder aus Kunststoff mit der Zeit undicht werden und eindringendes Öl zu Lese- und Schreibfehlern bis hin zum Ausfall der Geräte führt, haben sich die RFID-Ganzmetallkomponenten als völlig unempfindlich gegen Öl und Lauge erwiesen. Obwohl die Komponenten inklusive der aktiven Flächen metallummantelt sind, verfügen sie über vergleichbare Schreib-/Leseabstände wie herkömmliche Kunststoff-Geräte.
Transparente Ölbearbeitungslinie durch RFID-System von Contrinex

Die Rodata Group AG und die Nordic ID haben ihre bisherige Zusammenarbeit nun auch vertraglich besiegelt. Rodata, führender und herstellerunabhängiger Systemintegrator für RFID und Barcode-Lösungen in...