Mo 21 Mai 2012 21:03:54 CEST

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B&M Tricon installiert RFID-Systemlösung beim Automobilzulieferer Nedschroef

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Im Werk in Plettenberg des holländischen Metallkonzerns Nedschroef werden pro Jahr etwa 12 000 Tonnen Muttern produziert und an die Automobilproduzenten in der ganzen Welt geliefert. Als das Lager im Werk Plettenberg 2008 auf ein Hochregallager von Viastore umgestellt wurde, ergab sich die Anforderung der Vernetzung von Leitstand, Aufgabestation, Packplätzen und Hochregallager mit dem zentralen Brain ERP-System, das auf einer AS400 läuft. Daher wurde nach einer kurzen Pilotphase seit Ende des Jahres 2009 ein RFID-System von B&M Tricon für die Kommissionierung und den Versand der kundenspezifisch produzierten Muttern in die Logistikprozesse integriert.

LVS-Aufgabestation mit RFID-Antennen und Reader
LVS-Aufgabestation mit RFID-Antennen und Reader
Alle Muttern im Nedschroef-Lager werden in einheitlichen Metallbehältern gelagert und von diesen auf den Waagen in die Verpackungsgebinde für die Lieferanten gefüllt. Insgesamt sind 4 500 Behälter im Umlauf. Für die Gewichtsermittlung ist es notwendig, die Tara des Behälters genau zu kennen. Dafür wird auf einen Kunststoff-RFID-Transponder von Confidex die ermittelte Tara eingeschrieben. Der Tara-Tag wird einfach auf den Metallbehälter geklebt, ist bis über 100 Grad Celsius temperaturbeständig und kann durch die Staplergabeln nicht zerstört werden.

Modulare Schnittstelle

Zur einmaligen Beschreibung des Tara-Tags wird das Handheld-RFID-Gerät PL3000 von Nordic ID eingesetzt. Dazu wird das Behältergewicht gewogen und händisch am Mobilcomputer eingetippt. Dann wird mit dem Gerät der RFID-Chip im Tara-Tag beschrieben. Durch die Speicherung der Tara im Tag entfallen alle weiteren Tara-Ermittlungen für den Behälter. Das Handheld wird auch eingesetzt, um die Barcodes auf den Fertigungsaufträgen am Behälter zu lesen. Geplant ist auch die Verbuchung und Verfolgung der Behälter in der Produktion mit den Handhelds. Uwe Schnabel, Leiter Werkslogistik bei Nedschroef: „Die Schnittstelle vom Handterminal zur AS400 ist offen und modular und gibt uns die Möglichkeit, das Handterminal auch direkt an die AS400 anzubinden, was bei zukünftigen Erweiterungen des Systems sehr wertvoll ist.“

Luftspalt verhindert Leseprobleme

Beim Fertigungsauftrag (A4-Blatt) wird ein RFID-Tag und ein Klebeetikett aufgebracht. Das 80 x 50 Millimeter große Klebeetikett dient der Kennzeichnung von entnommenen Proben für die Qualitätssicherung. Der RFID-Tag wird in einem einzigen „Druckvorgang“ im Lexmark-Laserdrucker gleichzeitig mit dem Druck des Fertigungsauftrags beschrieben. Der Fertigungsauftrag wird in eine Klarsichttasche gesteckt und mit Draht außen am Behälter angebracht. Durch den Luftspalt zwischen Behälter und RFID-Tag ist ein problemloses Lesen mit UHF-Readern ohne Störung durch den Metallbehälter möglich. Der RFID-Tag ermöglicht das automatische Lesen der Behälter in der Aufgabestation (Einlaufplatz) des Hochregallagers und bei allen weiteren Bewegungen des Metallbehälters im Lager. In der Aufgabestation des HRLs wird mit einem Intermec UHF-Reader mit zwei verschiedenen Antennen gleichzeitig der Tara-Tag und der Fertigungsauftrag gelesen. Dabei erfolgt auch eine Plausibilitätsprüfung der Signalstärke, um Signale von umstehenden Behältern auszublenden.

Muttern-Behälter mit Fertigungsauftrag und Tara-Tag (unten am Gestänge)
Muttern-Behälter mit Fertigungsauftrag und Tara-Tag (unten am Gestänge)

Einlagerung durch das LVS

Bevor der Behälter in der Aufgabestation auf die Waage fährt, wird der UHF-Reader durch eine SPS getriggert. Wenn der Reader den Behälter-Tag mit dem Taragewicht und die Behälternummer des Fertigungsauftrags ermittelt hat, überträgt er das Leseergebnis an den Datakey-Server, dem auch das Wiegeergebnis als Bruttogewicht zugespielt wird. Nach Einholung der Einlagerungserlaubnis von der AS400 schreibt der Datakey-Server in die Datenbankschnittstelle zum LVS-Rechner alle Daten wie Behälternummer oder Gesamtgewicht. Liegt bereits das Stückgewicht vor, so wird auch dieses abgespeichert. Wenn die Einlagerung durch das LVS erfolgt ist, wird der Behälter entsprechend zur Verbuchung auf der AS400 vorgemerkt. Auf dem Datakey-Server werden in einer MS SQL-Datenbank folgende vier Tabellen vorgehalten: offene Einlagerungsaufträge und offene Auslagerungsaufträge, Buchungsprotokoll sowie Buchungsfehler, die auf dem Datakey-Leitstand, grafisch übersichtlich aufbereitet, abgerufen werden können.

Auftragsverarbeitung nach Gewicht

Die eingehenden Aufträge werden von Disponenten ins System eingegeben. Im Verpackungsleitstand sind die Aufträge nach Lieferdatum geordnet und auf die verschiedenen Packstände nach Größe und Stückzahl verteilt. Die Verteilung erfolgt auf Basis der unterschiedlichen Waagen: Kleine Aufträge landen an den manuellen Waagen, die größeren an den automatischen Waagen beziehungsweise Verpackungsmaschinen.

Ein Mitarbeiter holt mit dem Stapler den getaggten Behälter und bringt diesen zu seinem Packplatz.
Ein Mitarbeiter holt mit dem Stapler den getaggten Behälter und bringt diesen zu seinem Packplatz.

Anforderung aus Hochregallager

Am Monitor des Verpackungsleitstands klickt der Packer die Aufträge an und liest die Sollstückzahl und die Anzahl der Packstücke mit Füllmenge (beispielsweise 50 KLD á 3 000 Stück) ab. Der Packer hat auf seinem Monitor jeweils nur jene Aufträge, die er an einem Tag abarbeiten muss. Von seinem PC am Arbeitsplatz kann er den entsprechenden Behälter aus dem Hochregallager anfordern. Der Lagerautomat entnimmt daraufhin automatisch den Behälter und stellt ihn zur Abholung bereit. Es gibt beim Hochregallager mehrere Ausgabestationen, um die Abwicklung flüssig zu gestalten. Der Packer bringt mit dem Stapler den Behälter zu seinem Packplatz und zählt dann die entsprechende Menge in der Versandbox. Die Stückzahl wird an der Waage aus dem Gewicht errechnet.

Stückgewichtsermittlung über Stochastik

DI Klaus Menken, Projektbetreuer von B&M Tricon: „Die Ermittlung der Stückzahl aus dem erhobenen Gewicht ist eine komplexe Angelegenheit: Dazu wurde von uns ein Programm für Stückgewichtsermittlung erstellt, das mit dem stochastischen System von Dr. Jasper vernetzt ist, um die genaue Stückzahl zu ermitteln.“ Grundlage für das Dr.-Jasper-System ist die exakte Ermittlung des Stückgewichts für jede einzelne Mutternsorte, wobei Gewichtsstreuungen ausgeglichen und das Stückgewicht mit statistischen Methoden ermittelt werden.

Ergebnisse der Installation

  • Effizienzsteigerung der vorhandenen Logistiksysteme (Viastore LVS und Brain) durch Datakey-Middleware
  • Kostengünstige RFID-Lösung für Metallbehälter
  • Flexibilität der Auftragszuteilung durch Datakey-Leitstand
  • Zeitersparnis durch Tara-RFID-Tag
  • Flexible Schnittstelle vom Handterminal zur AS400
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

TRICON Consulting GmbH & Co.KGTRICON Consulting GmbH & Co.KG
Tel. (+49) 234-68727 10
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.bm-tricon.com
Über B&M TRICON: Pressefach

Confidex LtdConfidex Ltd
Torbjörn Andersson
Tel. (+358) 10-424 4100
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.confidex.fi
Über Confidex: Pressefach

Nordic ID GmbHNordic ID GmbH
Lothar Struckmeier
Tel. (+49) 521-557717 0
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.nordicid.de
Über Nordic ID: Pressefach

Karbonfaserhersteller weitet RFID-Lösung von pco aus

Montag, den 21. Mai 2012 um 11:15 Uhr
Karbonfaserhersteller weitet RFID-Lösung von pco aus

Systemintegrator pco entwickelte für den Karbonfaserhersteller Saertex eine ganzheitliche RFID-Lösung zur Steuerung des Materialflusses. Zielsetzungen waren die Optimierung der Prozessqualität und eine höhere Prozesseffizienz. 2009 begann die Automatisierung der Verladekontrolle. Seit letztem Jahr kommt die RFID-Lösung auch bei der Rohwarenentnahme und im Wareneingang zum Einsatz.

Systemhaus pco

RFID-Lagerlösung der all in one GmbH: Staplerfahrer erfassen funkende Juterollen

Montag, den 02. Januar 2012 um 08:00 Uhr
RFID-Lagerlösung der all in one GmbH: Staplerfahrer erfassen funkende Juterollen

Jute ist einer der natürlichen Stoffe, aus denen bei Armstrong DLW in Delmenhorst seit 130 Jahren Linoleum hergestellt wird. Jute ist der Trägerstoff auf der Unterseite des Fußbodenbelags und wird in Rollen geliefert, gelagert und der Produktion zur Verfügung gestellt. Ein Projekt zur Bestandsmanagement Einführung einer RFID-basierten Lösung hatte folgende Ziele: besseres Lagermanagement, bessere Übersicht über die einzelnen Jute-Chargen in den Rohstofflägern und an den Produktionslagerorten und ein sicheres Bestandsmanagement.

Zutrittskontrolle am Flughafen mit Assion Electronic

Donnerstag, den 29. Dezember 2011 um 08:00 Uhr
Zutrittskontrolle am Flughafen mit Assion Electronic

Am Flughafen einer Großstadt in Südafrika setzt das Unternehmen Assion Electronic ein RFID-System zur Zutrittskontrolle ein. Das 2007 in der südafrikanischen Großstadt gestartete Projekt sorgt heute für Transparenz und Sicherheit. Seitdem sind Kriminaldelikte im Sicherheitsbereich deutlich zurückgegangen. Die Zufahrtskontrolle und die Personenidentifikation erfolgen seither in geordneten Bahnen. Das System bietet Funktionalitäten, die eine Ausdehnung auch auf andere Einsatzbereiche erlaubt. „RFID im Blick“ sprach mit Ewald Assion, Geschäftsführer von Assion Electronic.

UPM RFID unterstützt Kampf gegen Cholera

Dienstag, den 27. Dezember 2011 um 08:00 Uhr
UPM RFID unterstützt Kampf gegen Cholera

Nach dem schweren Erdbeben im Januar 2010 in Haiti hat sich die Non-Profit-Organisation Deep Springs International mit Technologiepartnern zusammengeschlossen, um die Verbreitung von Cholera durch schmutziges Trinkwasser einzudämmen. Neben dem Nokia Research Center (NRC) unterstützte auch UPM RFID das Projekt.

Leuze electronic: Turbo Gepäck-Logistik unter Zeitdruck

Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 15:11 Uhr
Leuze electronic: Turbo Gepäck-Logistik unter Zeitdruck

Die Gepäcklogistik für das Check-in- und Transfer-Gepäck am Frankfurter Flughafen ist eine komplexe, flughafenüberspannende Anlage. Ein Sensoriksystem trägt dazu bei, dass das Gepäck der Passagiere schnell das Ziel erreicht.

IdentPro GmbH: Transportmanagement bei Just-in-Time-Produktion

Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 14:49 Uhr
IdentPro GmbH: Transportmanagement bei Just-in-Time-Produktion

Für das Monitoring seines von externen Speditionen durchgeführten Werkverkehrs setzt ein großer Möbelhersteller aus Baden-Württemberg aktive RFID-Technologie ein. Ziel ist eine verbesserte Transparenz und Optimierung der Prozesse. Produktionsprozesse, die auf der Just-in-Time-Strategie aufsetzen, sparen zwar Überfährt ein Lkw mit aktivem Transponder die Induktionsschleife, sendet der Transponder ID und Zeitstempel an das System. Lagerhaltungskosten, sind dafür jedoch auf eine absolut zuverlässige Logistik angewiesen – fehlt der Nachschub, steht die Produktion. Da sich das Lager quasi auf der Straße befindet, sind exakte Planung und eine permanente Kontrolle erforderlich, um auf Störungen schnellstmöglich reagieren zu können.

Pulverabsackung mit RFID-Paletten

Donnerstag, den 10. November 2011 um 08:39 Uhr
Pulverabsackung mit RFID-Paletten

Um die internen Logistikprozesse sowie das Paletten- und Produkthandling zu optimieren, rüstete Sachsenmilch den Bereich Pulverabsackung mit RFID-Paletten und Lebensmittellogistik mit UHF-Readern aus. Das Resultat: erhöhte Flexibilität, Ausschluss von Lesefehlern und lückenlose Chargenverfolgung.

Geschwindigkeitstest auf dem Nürburgring

Montag, den 25. Juli 2011 um 13:32 Uhr
Geschwindigkeitstest auf dem Nürburgring

High Speed RFID von Identec Solutions identifiziert Fahrzeuge bei Renngeschwindigkeit

Schon seit 1995 gehört der Umweltschutz zu den festen Unternehmensgrundsätzen des Nürburgrings und im Jahre 1998 wurde die „Grüne Hölle“ erstmals nach der EU-Öko-Audit- Verordnung zertifiziert und dieses Zertifikat im Jahre 2010 erneut für drei Jahre verlängert. Dies ist für eine Rennstrecke bis heute weltweit einzigartig.

B&M Tricon: 1A WLAN-Qualität für 1A Full-Service-Logistik bei der Geis Gruppe

Donnerstag, den 26. Mai 2011 um 15:16 Uhr
B&M Tricon: 1A WLAN-Qualität für 1A Full-Service-Logistik bei der Geis Gruppe

Die Geis Gruppe verfügt über flächendeckende Logstiknetzwerke in Deutschland und ganz Europa. Die Leistungen der Geis-Gruppe gliedern sich in die drei Geschäftsbereiche Road Services, Logistic Services und Air+Sea Services. Von 84 Standorten aus werden pro Jahr gut vier Millionen Transportaufträge abwickelt. Mit der Einführung eines auf zentralen WLAN-Controllern basierenden Datenfunknetzwerkes von B&M TRICON wurde die IT-Administration vereinfacht und die Funkversorgung noch weiter verbessert.

ICS International steigert Produktivität bei Adam Hall um 30 Prozent

Mittwoch, den 23. März 2011 um 14:42 Uhr
ICS International steigert Produktivität bei Adam Hall um 30 Prozent

Optimierte interne Logistikprozesse durch mobilen Datenfunk

Um die erwartete Umsatzverdopplung in den kommenden Jahren mit gleichem Personal bewältigen zu können, lagert und kommissioniert das Handelsunternehmen Adam Hall in seinem neuen Logistikzentrum am Standort Neu-Anspach seit Herbst 2009 mithilfe einer mobilen Datenfunklösung des Unternehmens ICS International. Diese umfasst die komplette Datenfunkausleuchtung im Logistikzentrum über WLAN sowie den Einsatz der entsprechenden Hardware – und zwar sowohl in der Lager- als auch der Büroumgebung. „Durch diese Maßnahmen haben wir die Produktivität im Gesamtsystem in den ersten Monaten bereits um 30 Prozent gesteigert“, berichtet Sven Wagner, kaufmännischer Leiter bei Adam Hall.

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