Mo 21 Mai 2012 21:15:43 CEST

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„Ist RFID noch kein Massenmarkt?“ - Tagstar Systems und Gera-Ident geben Einschätzung

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„Erst das Ei, dann die Henne“

Wenn ein Produkt zu einem Massenprodukt wird, entsteht stets eine große Produktvielfalt mit unterschiedlichen Preisen. Auf dem Markt für RFID-Inlays herrscht eine solche Situation vor: Qualitätsprodukte mit höheren Preisen stehen Massenprodukten mit niedrigen Preisen gegenüber. Widerspricht das nicht dem Gedanken, dass RFID noch gar kein Massenmarkt ist?

RFID-Inlay von Tagstar Systems
RFID-Inlay von Tagstar Systems

Für Klaus Simonmeyer, Sales Manager bei Tagstar Systems spricht der Preisdruck auf manchen Sektoren eindeutig für einen Massenmarkt. Sobald Märkte bestimmte Volumina erreichten, wollten alle mitmachen. „Im Bibliothekensektor sind wir bei den einzelnen Ausschreibungen längst im zweistelligen Millionenbereich angekommen. An dieser Stelle beginnt der typische Preiskampf eines Massenmarkts“, sagte Simonmeyer. So werde jeder Markt früher oder später von der innovativen Einzelidee zum Ultra-Low Cost-Markt.

ÖPNV bleibt auf der Strecke

Aber auch andere RFID-Anwendungen adaptieren laut Simonmeyer heute schon ein Massenmarkt-Niveau. Nachhaltige Wertschöpfungsmöglichkeiten klängen bereits wieder aus: „Der Öffentliche Personennahverkehr war aus unserer Sicht vor ein bis zwei Jahren ein sehr interessanter Markt, hat sich nun aber zu einem reinen Billigstmarkt entwickelt, auf dem Qualität nicht mehr bezahlt wird. Daher wollen und können wir dort nicht mehr konkurrieren.“ Darin, dass dieser Sektor größtenteils von der öffentlichen Hand getragen wird und dadurch ein anderes Liquiditätspotenzial aufweist als ein Sektor voller Industrieunternehmen, sieht Simonmeyer keinen wesentlichen Hinderungsgrund. „Das Beispiel der Moskauer Metro kennt jeder: Die Betreiber haben sich die Maschinen, die normalerweise bei UPM, KSW oder bei uns stehen, einfach selbst gekauft, weil das bei der großen Menge am kostengünstigsten ist.“

On-Metal-Etiketten von Gera-Ident
On-Metal-Etiketten von Gera-Ident

Märkte werden überschätzt

In jedem Fall leidet die Qualität der RFID-Zwischen- und Endprodukte unter dem hohen Preisdruck. Das gilt auch für Märkte, auf denen ein großes Wachstum vermutet wird, das möglicherweise gar nicht existiert. Für Ramin Hassan, Geschäftsführer von Gera-Ident, ist der Handelssektor das beste Beispiel: „Die Volumina entsprechen auf diesem Feld nicht denen, über die man redet. Im Vergleich zum Bibliothekensektor oder zum ÖPNV sind sie winzig. Dennoch verfallen die Preise mindestens genauso stark. Viele Unternehmen haben das als Wachstumsmarkt eingeschätzt und versuchen, sich einen Platz in dem Markt zu sichern oder durch den Preisdruck den Markt erst zu schaffen. Wenn die Henne nicht da ist, muss eben zuerst das Ei her, sprich: der niedrige Preis.“ An dieser Stelle müsse man aber zwischen den unterschiedlichen Märkten unterscheiden. Der Markt im UHF-Bereich sei beispielsweise ein sensibles Thema für die Inlay-Hersteller, weil sich die Preise im Keller befänden.

Nischen schaffen statt Massenmärkte bedienen

Mit bestehenden Massenapplikationen lässt sich, so Ramin Hassan, nicht viel Geld verdienen. Man müsse auf den Kunden und bestimmte Märkte eingehen, sich innovative Bereiche suchen, die nicht jeder ausfüllen kann, und die Stärken des Unternehmens herausstellen. „Auf diese Art und Weise kann man sich eine Nische schaffen. RFID ist ja selbst ein Nischenmarkt, aber auch innerhalb dieses Nischenmarktes bieten sich weitere Nischen. Unternehmen, die diese erfolgreich besetzen, werden letzten Endes erfolgreich sein.“

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Identive Systems GmbHIdentive Systems GmbH
Tel. (+49) 8104-6495 100
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.identive-transponders.com
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GERA-IDENT GmbHGERA-IDENT GmbH
Ramin Hassan
Tel. (+49) 365-830700 0
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.gera-ident.com
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Browserbasiertes Tool von GS1 Germany: EPC-Showcase

Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 14:56 Uhr
Bereits seit 2006 bietet GS1 Germany den browserbasierten Service „EPCShowcase“ an. Dieser wurde aktualisiert und ist nun vollständig konform zum sogenannten Core Business Vocabulary (CBV) Standard. Der CBV enthält ein branchenübergreifend einsetzbares Set an EPCIS-Vokabelelementen für Geschäftsprozesse und Transaktionstypen, was den unternehmensübergreifenden Einsatz von EPCIS bedeutend vereinfacht.

GS1 Germany-Standards identifizieren Komponenten und Bauteile

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Derzeit befinden sich verschiedene webfähige Plattformen im Aufbau, die sogenannten „Internet der ...“-Lösungen, seien dies Dinge, Dienste oder Energie. Um ein möglichst hohes Maß an Flexibilität sicherzustellen, ist es für die entwicklungsbegleitende Standardisierung wichtig, gerade im frühen Entwicklungsstadium zur Interoperabilität verschiedener Ansätze beizutragen. Hierbei zeigt sich laut GS1 Germany einmal mehr der Wert eineindeutiger Identnummern zur Adressierung der zu identifizierenden Elemente, wie sie das GS1-System bietet.

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Montag, den 20. Juni 2011 um 16:54 Uhr
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Das richtige Bauteil zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar zu machen – in der Automobilbranche stellt das eine besondere Herausforderung dar. Bislang bestimmen Insellösungen das Bild der Teile-Identifikation; Hersteller und Zulieferer kennzeichnen ihre Produkte mit einer Vielzahl unterschiedlicher Codes. Das bedeutet einen enormen Aufwand und bringt den Materialfluss nicht selten ins Stocken. Für mehr Tempo und Transparenz soll jetzt erstmals ein gemeinsamer globaler Standard sorgen. Im Auftrag des RFID based Automotive Network RAN treibt GS1 Germany die Entwicklung eines entsprechenden Identifikations-Schlüssels voran.

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