Schnell den passenden unter Tausenden von Blutbeuteln zu finden, ist keine einfache Aufgabe. Besonders dann nicht, wenn in einem Kühlraum bei minus 35 Grad Celsius bis zu sechs teils vereiste Barcodes pro Beutel einzuscannen sind. Die Blutbank Fundació Banc de Sang i Teixits de les Illes Balears (FBSTIB) mit ihrer Zentrale in Palma de Mallorca hat sich darum entschlossen, von Barcode auf RFID-Technologie umzusteigen, um den Tracking- und Lokalisierungsprozess von Blutbeuteln schneller, sicherer und transparenter zu machen. Mit der Umsetzung einer entsprechenden Lösung wurde der RFID-System-Spezialist Aifos Solutions beauftragt.
Heute werden RFID-EPC Gen2-Tags auf den Blutbeuteln befestigt, die alle notwendigen Informationen – inklusive der Umgebungstemperatur im Zeitablauf – speichern. Zum Auslesen der Tags und zur Lokalisierung der Blutbeutel kommen die RFID-Handhelds Nordic ID PL3000 UHF zum Einsatz. Neben dem geringen Gewicht und der langen Akkulaufzeit sprach für die Mobilcomputer von Nordic ID, dass sie auch bei den subarktischen Umgebungstemperaturen der Blutbank einwandfrei funktionieren.
Mit den RFID-Handhelds können die Mitarbeiter von FBSTIB pro Minute bis zu 400 Beutel auslesen und die Informationen abgleichen. Gesuchte Blutbeutel lassen sich so viel schneller lokalisieren. Ende August 2010 ist die RFID-Lösung live gegangen. Der Prozess von der Blutabnahme bis zur Auslieferung des passenden Blutbeutels an die Krankenhäuser erfolgt dadurch effizienter als früher.
Blutbank auf Mallorca nutzt RFID-Technologie von Nordic ID

Die Rodata Group AG und die Nordic ID haben ihre bisherige Zusammenarbeit nun auch vertraglich besiegelt. Rodata, führender und herstellerunabhängiger Systemintegrator für RFID und Barcode-Lösungen in...