Mo 21 Mai 2012 21:38:48 CEST

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GS1 Germany: RFID spaltet die Warenwelt

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ECR-Tag zeigt: In den Retailsektor kommt wieder Bewegung

Ist das Thema RFID im Retail-Sektor vom Tisch? Lange hatte es den Anschein, war es doch still geworden um die RFID-Aktivitäten der Handelskonzerne Rewe und Metro. Doch nun mehren sich die Zeichen, dass wieder Bewegung in die Handelsbranche kommt – wenngleich in verschiedene Richtungen.

„Wir fokussieren uns momentan im Bereich Item-Tagging auf die Sektoren Textil, Consumer Electronics sowie im Healthcare-Bereich auf das Thema Patientensicherheit. Im Bereich Fast Moving Consumer Goods liegt der Fokus eher auf Promotiontracking und Intralogistik“, erklärte Jörg Pretzel, Geschäftsführer GS1 Germany, im Pressegespräch im Rahmen des ECR-Tages in Hamburg. Auch bei Rewe ist die Idee vom „funkenden Joghurtbecher“, wie COO Frank Wiemer es formulierte, vom Tisch. „Wir werden RFID aber im Behältermanagement weiterverfolgen“, betonte der IT-Vorstand und verwies dabei auf das Forschungsrojekt SmaRTI, in welchem der Handelskonzern aktuell das Paletten-Tracking gemeinsam mit dem Industriepartner Mars erprobt. Bei Dr. Oetker hingegen gebe es momentan keine RFID-Aktivitäten mehr. „Wir haben RFID auf Palettenebene getestet, aber sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es nicht finanzierbar ist“, erklärte Managing Director Friedrich Lercher.

Der Verbraucher als Zünglein an der Waage

Einig waren sich alle Beteiligten, dass eine stärkere Fokussierung auf den Verbraucher in jeder Hinsicht unabdingbar sei, Handel und Industrie aber auch vor neue Herausforderungen stelle. Die steigende Nutzung internetfähiger Handys ermögliche beispielsweise durch Scannen des Barcodes Produktinformationen oder Rabatte auf der Verpackung abzufragen. „Facebook, iphone-Apps & Co verändern die Markenwelt grundlegend“, unterstrich auch Lercher. Laut Wiemer würden auch Kreditkarten in wenigen Jahren durch andere bargeldlose Zahlungsarten wie Mobile Payment über GSM-Dienste abgelöst.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

GS1 Germany GmbHGS1 Germany GmbH
Kristina Wegner
Tel. (+49) 221-94714 535
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.gs1-germany.de
Über GS1 Germany: Pressefach

Browserbasiertes Tool von GS1 Germany: EPC-Showcase

Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 14:56 Uhr
Bereits seit 2006 bietet GS1 Germany den browserbasierten Service „EPCShowcase“ an. Dieser wurde aktualisiert und ist nun vollständig konform zum sogenannten Core Business Vocabulary (CBV) Standard. Der CBV enthält ein branchenübergreifend einsetzbares Set an EPCIS-Vokabelelementen für Geschäftsprozesse und Transaktionstypen, was den unternehmensübergreifenden Einsatz von EPCIS bedeutend vereinfacht.

GS1 Germany-Standards identifizieren Komponenten und Bauteile

Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 08:00 Uhr
GS1 Germany-Standards identifizieren Komponenten und Bauteile

Bislang ist GS1 Germany bekannt durch seine Standards für die Konsumgüterwirtschaft. Kassensysteme, die ohne Barcode und GTIN funktionieren, sind hier nur noch schwer zu finden. Ab sofort erweitert GS1 den Einsatz der weltweit gültigen Standards auf weitere Branchen. Industrien wie der Maschinen- und Anlagenbau, Automotive oder auch der Schienenverkehr rücken in den Fokus von GS1.

High-Temperature-Tag von Harting für die Lackierstraße

Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 12:27 Uhr
High-Temperature-Tag von Harting für die Lackierstraße

Die Fahrzeugproduktion gestaltet sich zunehmend individualisierter. Jeder Kunde stellt andere Ansprüche an sein neues Auto, von der Farbauswahl über die Innenausstattung bis zur technischen Ausstattung. Das Unternehmen Harting hat nun eine RFID-Lösung vorgestellt, welche auf den Erfahrungen aus der Luftfahrtindustrie basiert und sich auch für die schwierigen Umgebungen in der Lackierstraße eignet.

GS1-System: Kompatibilität über Systemgrenzen hinweg

Freitag, den 22. Juli 2011 um 11:32 Uhr

Derzeit befinden sich verschiedene webfähige Plattformen im Aufbau, die sogenannten „Internet der ...“-Lösungen, seien dies Dinge, Dienste oder Energie. Um ein möglichst hohes Maß an Flexibilität sicherzustellen, ist es für die entwicklungsbegleitende Standardisierung wichtig, gerade im frühen Entwicklungsstadium zur Interoperabilität verschiedener Ansätze beizutragen. Hierbei zeigt sich laut GS1 Germany einmal mehr der Wert eineindeutiger Identnummern zur Adressierung der zu identifizierenden Elemente, wie sie das GS1-System bietet.

GS1 Germany: Automobilindustrie arbeitet an einheitlichen Standards zur Teile-Identifikation

Montag, den 20. Juni 2011 um 16:54 Uhr
GS1 Germany: Automobilindustrie arbeitet an einheitlichen Standards zur Teile-Identifikation

Das richtige Bauteil zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar zu machen – in der Automobilbranche stellt das eine besondere Herausforderung dar. Bislang bestimmen Insellösungen das Bild der Teile-Identifikation; Hersteller und Zulieferer kennzeichnen ihre Produkte mit einer Vielzahl unterschiedlicher Codes. Das bedeutet einen enormen Aufwand und bringt den Materialfluss nicht selten ins Stocken. Für mehr Tempo und Transparenz soll jetzt erstmals ein gemeinsamer globaler Standard sorgen. Im Auftrag des RFID based Automotive Network RAN treibt GS1 Germany die Entwicklung eines entsprechenden Identifikations-Schlüssels voran.

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