Mo 21 Mai 2012 21:55:58 CEST

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Mobile Handhelds von Psion Teklogix optimieren Lagerprozesse beim Unternehmen Preh

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„Perfekt auf Draht“

Das Unternehmen Preh optimiert logistische Prozesse weltweit mit Handheld-Computern vom Typ 7535 von Psion Teklogix. Eingesetzt wird die Lösung im Wareneingang, in der Ein-, Aus- und Umlagerung sowie im Versandprozess. Hier dienen die Geräte der Erfassung von Waren, die im Rahmen von Inter-Company Prozessen angeliefert werden, der Generierung von Transportaufträgen sowie der Auslieferung von Waren an die Endkunden. Mit der Lösung beseitigt das Unternehmen Ineffizienzen in den Lagerprozessen und erzielt damit eine Produktivitätssteigerung. Die Geschwindigkeit der Prozesse wird durch die perfekte Abstimmung der Transaktionen auf die mobilen Geräte deutlich erhöht.

Die Preh-Gruppe mit Sitz in Bad Neustadt an der Saale hat im Jahr 2009 einen Gesamtumsatz von etwa 249 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen setzt seit seiner Gründung durch Jakob Preh im Jahr 1919 auf Erfindungen. Der „Preh-Funk“ beispielsweise ist eines der ersten Rundfunkgeräte überhaupt. Heute konzentriert sich Preh Automotive auf Bediensysteme im Fahrzeuginterieur, auf Sensorsysteme, Steuergeräte und Montageanlagen. Das Unternehmen legt größten Wert auf Flexibilität und Schnelligkeit bei der Entwicklung und Fertigung maßgeschneiderter Produktlösungen.

Das Scannen der Barcodes ermöglicht die sichere Einlagerung der Waren im Lager.
Das Scannen der Barcodes ermöglicht die sichere Einlagerung der Waren im Lager.

Präzision durch Handhelds

Da Preh all seine mobilen Lösungen an den Standorten in Portugal, Frankreich, Mexiko und den USA über ein zentrales System am Heimatstandort im fränkischen Bad Neustadt an der Saale anbindet, ist vor allem die Latenzzeit der Anbindung kritisch. Die reibungslose Abwicklung aller logistischen Prozesse im Wareneingang sowie im Lagerbereich zwischen dem Stammwerk und den ausländischen Betriebsstandorten sowie zwischen der Preh-Gruppe und den End-Kunden besitzt einen extrem hohen Stellenwert. Die Exaktheit und die Qualität der zu erfassenden Daten wird in der hart umkämpften Zuliefererbranche zum wettbewerbskritischen Faktor. „Wir können uns bei der Warendisposition keine Fehler erlauben“, erklärt Martin Limpert, Department Head Organisation und User Support bei Preh. „Zuverlässigkeit und Gründlichkeit sind wettbewerbsentscheidende Kriterien.“ Um die notwendige Präzision realisieren zu können, setzt Preh Handheld-Computer 7535 G2 von Psion Teklogix ein, die neuerdings über smiScan des brandenburger Software-Unternehmens Smilog angebunden sind.

Datenqualität als Wettbewerbsfaktor

Mit der Lösung ist das Unternehmen in der Lage, alle Prozesse aus dem SAP-System direkt auf den Handheld-Computern abzubilden. Somit werden innerhalb der SAP-Umgebung Meldungen generiert, die an jedem Standort abrufbar sind. Folglich sind alle bereits vollzogenen und alle geplanten Wareneingänge systemisch erfasst. Bei den Lagerungsprozessen verwaltet die Lösung sämtliche Quittierungen von Transportaufträgen und Transportbedarfen sowie alle Ein-, Aus- und Umlagerungsprozesse. Die Barcodefunktionalitäten sichern zudem sämtliche Warenbewegungen innerhalb der Läger ab, sodass keine Güter falsch eingelagert werden. „Zur Absicherung des Versand- und Lagerprozesses von Mexiko zu unseren Kunden in den USA ist diese Lösung bei unserem externen Versandlager im Einsatz und wird von Mitarbeitern dieser Versandfirma bedient“, erklärt Limpert.

Lösung deckt gesamte Inter-Company-Ebene ab

Das Unternehmen Preh setzt für die internen logistischen Prozesse Handhelds von Psion Teklogix ein.
Das Unternehmen Preh setzt für die internen logistischen Prozesse Handhelds von Psion Teklogix ein.
Die mit der Lösung von Psion Teklogix abgewickelten Wareneingangsprozesse bei Preh sind auf die Inter-Company-Ebene bezogen. Diese unterstützt also nicht den Wareneingang von Lieferanten, sondern die logistischen Prozesse zwischen den einzelnen Werken innerhalb der Preh-Gruppe. Hier werden innerhalb der SAP-Umgebung Meldungen generiert, die an jedem Standort abrufbar sind. Somit sind alle bereits vollzogenen und alle geplanten Wareneingänge systemisch erfasst. Bei den Lagerungsprozessen verwaltet die Lösung sämtliche Quittierungen von Transportaufträgen und Transportbedarfen sowie alle Ein-, Aus- und Umlagerungsprozesse. Die Barcodefunktionalitäten sichern sämtliche Warenbewegungen innerhalb der Läger ab, sodass kein Gut falsch oder gar nicht eingelagert werden kann. Die Übertragung der erfassten Daten erfolgt online und in Echtzeit über eine WLAN-Infrastruktur. Alle Buchungen bei der Warenein- und umlagerung werden seit der Einführung der mobilen Computer im Jahr 2005 nach dem Prinzip „Mann zur Ware“ abgewickelt.

Funkdrucker ersetzen Papiervereinnahmung

In der Vergangenheit wurden alle Objekte im Wareneingang zunächst händisch verbucht und dann entsprechend zugeordnet. Bei den Inter-Company-Prozessen existierte zwar eine vereinfachte Buchungsabwicklung, jedoch wurde keine der Waren vor Ort abgescannt. Bei bestimmten Verpackungsgrößen wird die Ware an einem zentralen Ort angeliefert, der sich relativ weit vom Buchungsbüro im Lager entfernt befindet. Der Prozess bei der Anlieferung von Paletten verlief so, dass die Lieferpapiere zunächst aus den Kartonagen entnommen werden mussten. Die Mitarbeiter haben die Güter erfasst und die entsprechenden Papiere im Büro an einem Rechner ins SAP-System eingespeist. Sie erhielten Wareneingangsbelege von Preh, die sie wiederum zurück zur Ware brachten und an ihr befestigten. Heute arbeitet Preh im Wareneingang mit Funkdruckern, sodass kein Ausdruck von Papieren im zentralen Lagerbüro mehr notwendig ist. Die Waren werden direkt vor Ort erfasst und mit Barcodelabels versehen. Da die Mitarbeiter nicht mehr hin und her laufen müssen, ergibt sich eine enorme Zeitersparnis.

Bei den Lagerungsprozessen verwaltet die Handheld-Lösung sämtliche Quittierungen von Transportaufträgen.
Bei den Lagerungsprozessen verwaltet die Handheld-Lösung sämtliche Quittierungen von Transportaufträgen.

Warenverwechslung ausgeschlossen

Die Ein- und Auslagerungsprozesse sind außerdem aufgrund der reinen Papierform sehr fehleranfällig gewesen. Waren konnten relativ leicht vertauscht werden oder in den falschen Regalen landen. „Wir haben die Prozesse den Menschen überlassen“, erklärt Martin Limpert. Man muss jedoch peinlich genau darauf achten, welcher Ausfuhrbeleg mit welcher Materialnummer versehen ist und dann auch noch das richtige Lagerfach anfahren. Hier müssen die entsprechenden Lagernummern zusätzlich noch einmal kontrolliert werden. „Ohne IT-Unterstützung ist das keine leichte Aufgabe“, fügt Limpert hinzu. Früher gab es bei Preh ungefähr ein Mal pro Jahr eine Vertauschung von Waren – zumeist bei ein und dem selben Kunden. „Dieses eine Mal war bereits einmal zu viel“, resümiert Limpert. Solche Fehler konnte das Unternehmen mithilfe der Lösung von Psion Teklogix beseitigen.

SAP-Masken wie auf dem Desktop

Die Software-Lösung smiScan wiederum trägt dazu bei, dass ohne die Einbindung einer Middleware Transaktionen direkt aus dem SAP-System auf die Mobilcomputer übertragen und entsprechend visualisiert werden. Sowohl der Screendesigner als auch die komplette Transaktionslogik von smiScan sind komplett im SAP integriert, sodass Preh die mobilen Transaktionen vollständig unabhängig selbst entwickeln und designen kann. Darüber hinaus existieren auch vorgefertigte Templates für einzelne Standardaufgaben, sodass nicht zwingend neue Transaktionen erstellt werden müssen. Zudem zeichnet sich smiScan durch eine hohe Performanz aus, da lediglich die Feldinhalte und -steuerungen an das SAP-System übertragen werden, wodurch die Systeme nicht unnötig mit einem hohen Datenvolumen belastet werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Psion GmbHPsion GmbH
Tel. (+49) 2154-9282 0
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.psion.de
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