Mo 21 Mai 2012 22:34:49 CEST

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Modehaus Jost setzt weiter auf RFID-Technologie und Handhelds von Nordic ID

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In der Jost-Filiale in Worms nutzen die Mitarbeiter die Mobilcomputer von Nordic ID zur Bestandsaufnahme.
In der Jost-Filiale in Worms nutzen die Mitarbeiter die Mobilcomputer von Nordic ID zur Bestandsaufnahme.

Funkende Kleidungsstücke

Das Unternehmen Jakob Jost ist ein mittelständisches Modefachunternehmen mit Sitz in Grünstadt in Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2009 hat sich das Modehaus entschieden, RFID-Technologie zu testen, um unter anderem die Transparenz über die Warenbestände im Lager und in den Filialen zu erhöhen und um die Nachversorgung durch einen schnelleren und genaueren Datenaustausch mit den Lieferanten zu optimieren. In einem Pilotprojekt konnte Jost unter Beweis stellen, dass sich RFID auch bei kleineren Unternehmen mit überschaubarem Aufwand erfolgreich nutzen lässt. Künftig wird das Modehaus den RFID-Einsatz deswegen weiter forcieren.

Im Rahmen des RFID-Pilotprojekts liefern seit Ende 2009 die Bekleidungshersteller Lemmi-Fashion und Seidensticker Tausende getaggte Kleidungsstücke an das Logistikzentrum von Modehaus Jost in Grünstadt. Eingesetzt werden dabei in Hangtags eingebettete EPC Gen2-Tags des Grazer RFID-Lösungsanbieters RF-iT Solutions, der auch die AutoID-Plattform beigesteuert hat.

Handhelds in der Warenannahme...

Anhand von elektronischen Lieferscheinen, die von den Lieferanten Lemmi-Fashion und Seidensticker übersandt werden, überprüfen die Mitarbeiter an der zentralen Warenannahme die Lieferungen auf Vollständigkeit. Dabei kommen die RFID-Handhelds PL3000 Cross Dipole UHF von Nordic ID zum Einsatz. Die Mobilcomputer erlauben dabei das Auslesen der Tags durch geschlossene Kartons hindurch. „Durch den Einsatz der RFID-Technologie und der Handhelds konnten wir unsere Wareneingangsprozesse bei den involvierten Lieferanten beschleunigen und die Genauigkeit steigern“, konstatiert Patric Knoll, kaufmännischer Leiter beim Modehaus Jost. „So hatten wir bei DESADV-Lieferungen häufig eine Fehlerquote von bis zu fünf Prozent bei Größen und Farben. Bisher musste die Ware deswegen einzeln geprüft werden. Dieser Aufwand entfällt nun, da wir diese Bestandslücken direkt im Wareneingang erfassen können.“ Die Wareneingangskontrolle verlief laut Knoll fehlerlos. „Die Identifikation ist sehr zuverlässig“, so Knoll. Dabei haben die Mobilcomputer für Knoll einen weiteren Vorteil: „Durch die Handhelds sind wir nicht auf fest installierte RFID-Gates angewiesen – das macht das Ganze auch für kleinere Unternehmen bezahlbar.“

Patric Knoll„Die Bestandstransparenz und die Bestandsgenauigkeit haben sich durch den Einsatz von RFID-Handhelds erhöht.“

Patric Knoll, Modehaus Jost

 

...und in der Bestandsaufnahme

In den vier Filialen von Jost in Grünstadt, Landau, Frankenthal und Worms nutzen die Mitarbeiter die Mobilcomputer von Nordic ID zudem zur Bestandsaufnahme. Erfolgte die Inventur bislang Barcode-basiert einmal im Jahr, wird die Bestandserfassung für die getaggte Ware von Seidensticker und Lemmi nun wöchentlich in Sekundenschnelle durchgeführt. „Die Bestandstransparenz und die Bestandsgenauigkeit haben sich erhöht“, konstatiert Patric Knoll. Im Frühjahr 2010 hat das Modehaus Jost die technischen Voraussetzungen für den RFID-basierten EDI-Datenaustausch geschaffen. Neben DESADVs mit EPCs tauscht Jost mit Seidensticker auch Bestandsdaten aus. „Seidensticker erhält von uns Inventory Reports mit EPCs und bekommt dadurch einen genauen Einblick, welche Ware auf der Fläche verfügbar ist“, schildert Knoll. Der Datenaustausch schafft Prozesstransparenz. „Rückmeldungen an die Lieferanten ermöglichen korrekte und effiziente Nachversorgung“, erklärt Knoll. Die Folge: hohe Warenverfügbarkeit. Und wenn Kunden gewünschte Kleidungsstücke in gewünschter Größe und Farbe auf der Verkaufsfläche finden, bedeutet dies neben mehr Umsatz auch eine höhere Kundenzufriedenheit.

Projektabschluss im Juni 2010

Ende Juni 2010 hat das Modehaus Jost sein RFID-Pilotprojekt abgeschlossen: „Wir konnten zeigen, dass RFID auch bei kleineren Unternehmen mit überschaubarem Aufwand bei Investitionen und Manpower funktioniert“, zeigt sich Patric Knoll zufrieden. Aufgrund der positiven Erfahrungen, was beispielsweise die Genauigkeit der Bestände oder auch die Schnelligkeit und Genauigkeit der Wareneingänge angeht, hat das Modehaus beschlossen, RFID künftig fest in seine Unternehmensprozesse zu etablieren und den RFID-Einsatz weiter voranzutreiben. „Wir sehen hier deutliche Einsparpotenziale“, so Knoll.

Für eine Bestandsaufnahme sind die Kleidungsstücke auf der Verkaufsfläche mit RFID- Etiketten versehen.
Für eine Bestandsaufnahme sind die Kleidungsstücke auf der Verkaufsfläche mit RFID- Etiketten versehen.

Gerry Weber kommt an Bord

Mit Gerry Weber wird nun ein weiterer Großlieferant von Jost in das Projekt einsteigen, nachdem Gerry Weber selbst im Laufe des Jahres seine Logistik- und Filialprozesse schrittweise auf RFID umgestellt hat. Seit Mai rüstet Gerry Weber die Pflegeetiketten der Kleidungsstücke in der Produktion mit RFID-Tags aus und wird die RFID-Handhelds Nordic ID Merlin Cross Dipole UHF in seinen Filialen beim Wareneingang und bei der Inventur flächendeckend einsetzen. Auch beim Modehaus Jost läuft die Projektierung mit Gerry Weber bereits in vollen Zügen. Der Echtlaufstart für den Datenaustausch ist für Anfang 2011 geplant.

Neues Logistikzentrum in Planung

„Da unser RFID-Projekt für einige Aufmerksamkeit in der Branche gesorgt hat, rechnen wir fest damit, dass sich weitere Lieferanten anschließen werden“, ist sich Patric Knoll vom Modehaus Jost sicher. „Und je mehr Lieferanten die RFID-Technologie einsetzen, desto größer ist der Nutzen für beide Seiten.“ Für den Bau seines neuen Logistikzentrums jedenfalls hat das Modehaus Jost schon eine komplette RFID-Infrastruktur vorgesehen.

Lothar Struckmeier„Auch in der Textilbranche steht Kostenreduktion durch Prozessoptimierung im Vordergrund. RFID-Technologie und die entsprechenden Mobilcomputer sind in der Lage, alle Prozessschritte der textilen Lieferkette zu beschleunigen – von der Verheiratung der Kleidungsstücke in der Produktion über Wareneingangskontrollen bis hin zum Einsatz auf Shop-Ebene, beispielsweise bei der Artikelsuche oder bei der Inventur.“

Lothar Struckmeier, Geschäftsführer Nordic ID

 

Das Modefachunternehmen Jakob Jost

Das Unternehmen Jakob Jost wurde 1892 gegründet. Mit über 240 Mitarbeitern und vier Filialen erwirtschaftet Jost jährlich einen Umsatz von rund 31 Millionen Euro. Die Filialen wurden zuerst in Grünstadt, dann in Frankenthal und in Landau, seit 2008 auch in Worms eröffnet. Auf über 13 800 Quadratmetern Verkaufsfläche pro Filiale bietet Jost hochqualitative Ware an.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Nordic ID GmbHNordic ID GmbH
Lothar Struckmeier
Tel. (+49) 521-557717 0
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.nordicid.de
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Systemhaus pco

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