Mo 21 Mai 2012 22:55:19 CEST

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Intelligenter Adapter von IdentPro ermöglicht einfache Kombination von RFID mit IT und SPS

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Warenidentifikation: Neues Steuergerät wird direkt in den Produktionsprozess integriert

Sichere Datenerfassung, schnelle Warenlokalisierung und eine automatische Inventarisierung des Bestands: Die RFID-Technik gilt vor allem im Logistik- und Produktionsbereich als sinnvolle Alternative zu Barcodes, ist aber bisher dennoch wenig verbreitet. Sie erlaubt es dem Anwender zwar, gelesene Informationen über Funk in die Datenbank zu übertragen, doch aufgrund der immensen Mengen der so erfassten Daten wären die Server bereits nach kurzer Zeit überlastet.

Das Steuergerät wird einfach in den Produktionsprozess zwischen einem RFID-Lesegerät und die IT oder SPS installiert. Es sorgt dafür, dass große Datenmengen in Echtzeit übertragen werden.
Das Steuergerät wird einfach in den Produktionsprozess zwischen einem RFID-Lesegerät und die IT oder SPS installiert. Es sorgt dafür, dass große Datenmengen in Echtzeit übertragen werden.
Zudem sind Programmierungen der Kommunikationsschnittstellen zwischen der IT beziehungsweise der Speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) und den einzelnen RFID-Lesegeräten sehr aufwändig und setzen entsprechendes Know-How sowie Erfahrungen im Bereich RFID voraus. Die IdentPro GmbH hat daher ein neues Steuergerät entwickelt, das einfach zwischen einem Lesegerät und der IT oder SPS montiert wird. Auf dem gerade einmal zehn Zentimeter großen Gerät, dem sogenannten identIQ mini, läuft eine Software, welche die RFID-Daten filtert, validiert, aggregiert und dafür sorgt, dass sie in Echtzeit übertragen werden. Auf der Hannover Messe 2011 stellt IdentPro das Gerät erstmalig vor.

Hunderte von Informationen kann ein RFID-Reader pro Sekunde über Funk erfassen. Um einen unterbrechungsfreien Ablauf des Produktionsprozesses zu gewährleisten, müssen diese Datenmengen in Echtzeit verarbeitet werden. Doch sowohl PCs als auch Anwendungsprogramme wie etwa SAP und WMS sind angesichts solch großer Massen an Informationen überlastet. „Das identIQ mini funktioniert daher wie ein Filter“, erklärt Michael Wack, Geschäftsführer der IdentPro GmbH. Das Steuergerät wird als Adapter zwischen Reader und Applikation montiert. Die Technik funktioniert dabei vollautomatisch und unterstützt Lesegeräte aller namhaften Hersteller. Der Anwender muss lediglich über eine einfache Benutzeroberfläche grundsätzliche Parameter, wie etwa den Hersteller des Readers und den Kommunikationsweg, eingeben.

Das Gerät wird unabhängig von der IT und der SPS konfiguriert

Der Steck-Adapter identIQ mini verfügt über eine Software, welche die Daten filtert, validiert und aggregiert.
Der Steck-Adapter identIQ mini verfügt über eine Software, welche die Daten filtert, validiert und aggregiert.
Im Produktionsprozess wird pro Lesegerät jeweils ein identIQ mini installiert. Das Gerät funktioniert autark, wird einfach in den Produktionsprozess installiert und kann unabhängig von der IT und der SPS konfiguriert werden. Die Konfiguration läuft über das PC-Visualisierungs- und Engineertool identVUE, eine Software von IdentPro, über die die erforderlichen Lesebereiche definiert werden. „Auf diese Weise lässt sich die RFID-Technik problemlos nutzen, was für den Anwender in erster Linie enorme Kostenersparnisse bedeutet“, so Wack. Wenn zur Datenbank temporär keine Verbindung besteht, kann das Gerät die Ereignisse zwischenspeichern. Das System funktioniert auch bidirektional: Daten von der IT oder aus der SPS können wieder auf den Transponder geschrieben werden. So kann zum Beispiel ein durchlaufener Prozessschritt direkt am Objekt gespeichert werden. Der Chip registriert Produktionsdaten wie beispielsweise Chargennummer und Produktionsdatum. Somit stehen die Daten auch offline zur Verfügung.

Die Lösung von IdentPro ist für die in Industrie und Logistik inzwischen standardisierte UHF-Technik (Ultra-High-Frequency) mit hohen Lesereichweiten geeignet. Mit einem Treiber für das entsprechende Lesegerät kann das identIQ mini auch die RFID-Frequenzen HF und LF verarbeiten. Zudem ist das Gerät wartungsfrei, da es keine bewegten Teile wie Lüfter oder Festplatte enthält. Da das identIQ mini über das Ethernet mit Strom versorgt wird (PoE), ist außerdem keine zusätzliche Infrastruktur notwendig.

Michael Wack„Durch die automatische Funktionsweise des identIQ mini werden individuell programmierte Entwicklungen überflüssig.“

Michael Wack ist Geschäftsführer des Unternehmens IdentPro. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die RFID-Technik für Anwender zu vereinfachen.

 

IdentPro auf der Hannover Messe 2011, Halle 17, Stand B 08

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

IdentPro GmbHIdentPro GmbH
Paul Drolshagen
Tel. (+49) 2241-866392 28
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.identpro.de
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