Mo 21 Mai 2012 23:02:31 CEST

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„RFID-Etikettierlösungen sind in der Industrie mehr denn je gefordert“

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Gut geplant ist viel gespart – Interview mit Uwe Wolter, Bluhm Systeme

Die Integration einer RFID-Lösung in Unternehmen ermöglicht eine höhere Transparenz sowie einen reibungsloseren Ablauf durch zusätzliche Lese- und Steuerungs-Vorgänge. Ein zusätzlicher Aspekt kann die unternehmensübergreifende Mehrfach-Nutzung von Smart Labels an verschiedenen Stufen der Lieferkette sein, letztendlich ein handfester Zusatznutzen für den jeweiligen Kunden. In der Industrie erfolgt eine Kennzeichnung von Gütern oft mit automatisch lesbaren Codierungen wie dem Datamatrixcode. Kürzlich hat Bluhm Systeme für diese Anforderungen einen zertifizierten Laser zur Beschriftung von empfindlichen Materialien in Industrieprozessen entwickelt. Auf Basis dieser Neuentwicklung sprach „RFID im Blick“ mit Produktmanager Uwe Wolter über aktuelle Industrietrends sowie RFID-Etikettierverfahren.

Im Jahr 2010 geht der VDMA von einem Aufwärtstrend im Umsatz des Intralogistik-Marktes aus, was den Einsatz von modernen Technologien in Lagerprozessen nicht ausschließt. Erkennen auch Sie einen höheren Automatisierungsgrad sowie -bedarf im industriellen Umfeld?

Generell strebt die Industrie an, Abläufe zu standardisieren und zu automatisieren. Diese werden dadurch nachvollziehbar und die Fehlerquote ist reduzierbar. Weiterhin ist aber auch der aktuelle Status innerhalb des Betriebsablaufs transparent und die nachgeschalteten Prozesse sind leichter planbar. Ob hierfür ein Barcode, Datamatrix oder RFID eingesetzt wird, ergibt sich immer aus der jeweiligen Anwendung.

Druckspendesysteme von Bluhm vereinfachen die Kennzeichnungsvorgänge in der Produktion.
Druckspendesysteme von Bluhm vereinfachen die Kennzeichnungsvorgänge in der Produktion.

Wie erklären Sie sich, dass die RFID-Technologie im Bereich der innerbetrieblichen Lagerprozesse noch keinen hohen Durchdringungsgrad erreicht hat?

Nicht für jede Anwendung ist RFID die richtige Technologie. Viele Anwendungen werden daher zu Recht mit Barcode oder Datamatrix gelöst. Es gibt aber auch sehr viele Anwendungen, für die RFID genau das Richtige wäre. Hierzu gibt es noch, sowohl hinsichtlich der Machbarkeit, als auch der Wirtschaftlichkeit, einen starken Informationsbedarf in der Industrie. Vielfach wird das Potenzial noch nicht erkannt und man scheut die vermuteten Kosten, die eine Einführung mit sich bringt. Abwarten, bis alles billiger wird, heißt unter Umständen, die Vorteile nicht rechtzeitig in Anspruch zu nehmen. Gut umgesetzte RFID-Anwendungen rechnen sich schon heute in einem betrieblichen Prozess.

In welchen intralogistischen Prozessschritten kommen RFID-Etikettierverfahren zum Einsatz?

Diese eignen sich beispielsweise besonders in der Produktion und Lagerwirtschaft, da dort Rationalisierungen und Effizienzsteigerungen nicht nur gefordert, sondern auch umsetzbar sind. Der Einsatz reicht von der Integration eines Tags in ein Produkt oder in die Verpackung über die Standard-Etikettierung eines Kartons oder einer Palette sowie vom Tracking+Tracing bis hin zur vollautomatischen Produktionssteuerung. Ein aktuelles Thema ist beispielsweise die Etikettierung von Mehrweg-Transportbehältern, deren Handling und Flusssteuerung durch RFID wesentlich vereinfacht und kostengünstiger wird.

In welchen konkreten Anwendungen wird die vollautomatische RFID-Etikettierung bereits eingesetzt und in welchen Prozessen erfolgt das Applizieren noch manuell?

In der Versandlogistik erfolgt das Applizieren oft noch nach dem Verfahren „Slap‘n Ship“, also kommissionsbezogen manuell, weil sich die Technologie noch nicht flächendeckend durchgesetzt hat. Eine automatische Etikettierung rechnet sich oft dann, wenn die Hauptkunden RFID einsetzen. In der Produktionslogistik hat sich die automatische Etikettierung eher durchgesetzt, weil eine Applizierung ohnehin erfolgt. Hierbei war bisher noch oft die Positionierung des RFID-Labels das Problem, weil das Produkt komplexe Strukturen hat, oder das Label später nicht sichtbar sein soll. Dies haben wir jedoch durch einen mehrachsigen 3D-Applikator gelöst, der eine präzise Etikettierung auch bei schwieriger oder wechselnder Positionierung ermöglicht.

Ein Blick in die Praxis: Bitte nennen Sie aktuelle RFID-Projekte in der Intralogistik, in denen Bluhm Systeme beteiligt ist.

Viele Kunden behalten sich eine Geheimhaltung vor. Zusammenfassend lässt sich zu den Anwendungen aber sagen, dass diese Objektidentitäten herstellen um eine eindeutige Identifikation im Produktionsprozess sicherzustellen. Ein Praxisbeispiel, bei dem wir sehr intensiv beteiligt waren, ist der Polymerhersteller Rehau. Hier setzt man RFID in Kombination mit Barcodes zur Steuerung der Fertigung sowie zur späteren Rückverfolgung von Stoßfängern ein. Die erfolgreiche Umsetzung hat auch in anderen Bereichen neue Ansatzpunkte für einen lohnenswerten Einsatz von RFID aufgezeigt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Bluhm Systeme GmbHBluhm Systeme GmbH
Tel. (+49) 2224-7708 0
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.bluhmsysteme.com
Über Bluhm Systeme: Pressefach

Zeit für Durchblicker: COT über AutoID- und Druckerlösungen

Montag, den 21. Mai 2012 um 11:30 Uhr
Zeit für Durchblicker: COT über AutoID- und Druckerlösungen

„Gut, dass es Durchblicker gibt“, lautet die Kampagne von COT, mit der sich das Unternehmen neu ausrichten will: „Wir liefern nicht nur pragmatische Fakten, sondern gehen mit Spirit an die Öffentlichkeit“, erklärt Michael Kötter, Geschäftsführer von COT Computer OEM Trading, im Interview mit „RFID im Blick“. Klare Worte und eine klare Positionierung: „Wir wollen den Kunden unsere Stärken in den Bereichen zielführende Kompetenz, Lösungsfindung, Erfahrung und technisches Know-how vermitteln. Unser neuer Auftritt soll zeigen, dass wir ein dynamisches, starkes, am Puls der Zeit agierendes Unternehmen sind.“ Flagge zeigen will das Systemhaus für AutoID- und Druckerlösungen auch im Bereich RFID. Gemeinsam mit dem Partner Printronix wollen die Dieburger im Geschäft mit RFID-Highend-Druckern durchstarten.

AEG führt Reader-Applikation zum Erfolg

Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 13:15 Uhr
AEG führt Reader-Applikation zum Erfolg

Die verfügbaren Schreib-/Lesesysteme und Transponder sind für die Branchen Industrie und Logistik bereits umfangreich standardisiert. Lösungen „von der Stange“ sind für zahlreiche Anwendungen heute schon erhältlich. In vielen Fällen reicht dennoch eine „Lösung von der Stange“ nicht aus. Oft erfordern die jeweiligen Applikationsumgebungen eine Individuallösung. Das Zusammenspiel aller Komponenten ist dabei entscheidend, wie Simon Arch, Vertriebsleiter AEG Identifikationssysteme, im Interview erklärt.

RFID-Lösungen von Nordic ID in den Modeläden der Welt zu Hause

Montag, den 12. März 2012 um 17:03 Uhr
RFID-Lösungen von Nordic ID in den Modeläden der Welt zu Hause

Laut Lothar Struckmeier, Geschäftsführer der deutschen Niederlassung des RFID-Anbieters Nordic ID, rollt zurzeit eine RFID-Lawine an. Modeproduzenten, Modehändler und deren Logistikdienstleister machen sich die Technologie zunutze, um die gesamte Supply- Chain abzubilden, Waren zu sichern und beispielsweise Out-of-stock-Situationen zu vermeiden. Spätestens 2015 werden die Top-Ten der europäischen Fashion- Retailer mit einem RFID-Projekt gestartet sein, so die kühne Prognose des Unternehmers.

Balluff: Krisensicher mit Weitsicht und Fachkompetenz

Dienstag, den 06. September 2011 um 16:15 Uhr
Balluff: Krisensicher mit Weitsicht und Fachkompetenz

Das Unternehmen Balluff feiert 90-jähriges Jubiläum. Motiviert durch erfolgreiche Projekte: Norbert Popp, Leiter Produkt ID-Systeme Marketing und seit 25 Jahren bei Balluff, blickt positiv in die Zukunft. Volle Auftragsbücher, ein gutes Krisenmanagement und Engineering Know-how bescheren dem Unternehmen ein erfolgreiches Jubiläumsjahr 2011.

Warok und Psion – eine langjährige Partnerschaft, die auf Offenheit und Innovation baut

Montag, den 25. Juli 2011 um 16:40 Uhr
Warok und Psion – eine langjährige Partnerschaft, die auf Offenheit und Innovation baut

„RFID im Blick“ trifft außergewöhnliche Menschen an außergewöhnlichen Orten. Dieses Mal Dominik Rotzinger und Jürgen Heim, die Geschäftsführer der Unternehmen Warok und Psion, auf der Nordseeinsel Sylt. Wind und Wellengang vermitteln, was auch Psion mit seiner „Open Source Mobility“ ausdrücken will: Offenheit, Innovation, Stärke und Mut. Chefredakteurin Anja Van Bocxlaer sprach mit Heim und Rotzinger über ihre Strategien und die besondere Partnerschaft.

Ein Netzwerk mit Auszeichnung: Warok erhält „Skeye Distributor Award 2010

Mittwoch, den 13. Juli 2011 um 08:25 Uhr
Ein Netzwerk mit Auszeichnung: Warok erhält „Skeye Distributor Award 2010

Auf der Intralogistik-Messe CeMAT 2011 erhielt das Unternehmen Warok den „Skeye Distributor Award 2010“. Seine Partnerschaften mit namhaften Herstellern will der Villinger Distributor weiter ausbauen. Der Aufwind in der Intralogistik ist spürbar. Die Auftragslage verbessert sich merklich. Es ist viel Bewegung auf dem Logistik-Sektor, sagt Dominik Rotzinger im Gespräch mit „RFID im Blick“.

An die Grenzen der Physik

Freitag, den 17. Juni 2011 um 09:25 Uhr
An die Grenzen der Physik

Steigende Nachfrage für robuste Datenträger und Sensoren

Die Januarumfrage des AMA Fachverband für Sensorik lässt auf ein Rekordjahr in der Sensor- und Messtechnik schließen. Die Branche geht von 13 Prozent Umsatzsteigerung aus. „Gerade in den Emerging Markets der Schwellenländer, wo sich die Lebensgewohnheiten ändern und Fortschritte erzielt werden, erwarten wir eine stärkere Nachfrage. Ganz vorn sehe ich unter anderem die Automobilbranche und die Nahrungsmittelindustrie", erklärt Norbert Matthes, Produktmanager Geschäftsfeld Sensorik bei Contrinex.

HF- und UHF-Lösungen in der Automobilindustrie

Dienstag, den 14. Juni 2011 um 10:09 Uhr
HF- und UHF-Lösungen in der Automobilindustrie

Das Unternehmen Balluff im Interview mit RFID im Blick

„RFID im Blick" sprach mit Ralf Pfisterer, Produkt Marketing Manager RFID-Systeme bei Balluff, über aktuelle Branchentrends, HF- und UHF-Lösungen in der Automobilindustrie und Hochtemperatur-Datenträger. Das Unternehmen konzentriert sich derzeit auf Applikationen zwischen 200 und 300 Millimeter Reichweite mit einem Reader, der Antenne und Schnittstelle beinhaltet. In diesem Bereich wird Balluff das Produkt-Portfolio noch sehr stark ausbauen.

 

Mojix: Passive RFID für die Langstrecke

Montag, den 30. Mai 2011 um 15:04 Uhr
Mojix: Passive RFID für die Langstrecke

UHF-Lösung ist EPC Gen2-tauglich und funkt über 200 Meter

Im Gespräch mit „RFID im Blick“ erläutert Roelof Koopmans, Managing Director von Mojix Europe, die Funktionsweise des Mojix Star-Systems. Besonders starke Antennen ermöglichen das Auslesen passiver UHF-Tags über Entfernungen, die bislang nur aktive RFID bezwingen konnte.

Die RATHGEBER-Gruppe unterstützt Umweltprojekte in Schwellenländern

Donnerstag, den 28. April 2011 um 16:19 Uhr
Die RATHGEBER-Gruppe unterstützt Umweltprojekte in Schwellenländern

CO2-Emissionen verringern – vor zwei Jahren hat sich dieser Gedanke in der Rathgeber-Gruppe gefestigt. Nach einer einjährigen Analyse ist es nun soweit: das gesamte Unternehmen ist klimaneutral gestellt. Seit dem Jahr 2011 werden nun auch die CO2 Emissionen, die die Verbrauchsmaterialien bei der Herstellung verursachen neutralisiert. „Unser Engagement beruht auf dem Kyoto-Protokoll aus dem Jahr 1997, welches für den CO2-Ausstoß verbindliche Zertifikate festlegt. Durch den Kauf dieser Zertifikate investieren Unternehmen gleichzeitig in Klimaschutzprojekte in Schwellenländern“, berichtet Andreas Schrägle, Inhaber der RATHGEBER-Gruppe.

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