Di 22 Mai 2012 20:27:44 CEST

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ICS International steigert Produktivität bei Adam Hall um 30 Prozent

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Optimierte interne Logistikprozesse durch mobilen Datenfunk

Um die erwartete Umsatzverdopplung in den kommenden Jahren mit gleichem Personal bewältigen zu können, lagert und kommissioniert das Handelsunternehmen Adam Hall in seinem neuen Logistikzentrum am Standort Neu-Anspach seit Herbst 2009 mithilfe einer mobilen Datenfunklösung des Unternehmens ICS International. Diese umfasst die komplette Datenfunkausleuchtung im Logistikzentrum über WLAN sowie den Einsatz der entsprechenden Hardware – und zwar sowohl in der Lager- als auch der Büroumgebung. „Durch diese Maßnahmen haben wir die Produktivität im Gesamtsystem in den ersten Monaten bereits um 30 Prozent gesteigert“, berichtet Sven Wagner, kaufmännischer Leiter bei Adam Hall.

Das neue Logistikzentrum von Adam Hall in Neu-Anspach wurde mit einer Datenfunklösung ausgestattet.
Das neue Logistikzentrum von Adam Hall in Neu-Anspach wurde mit einer Datenfunklösung ausgestattet.
Vor der Einführung der Datenfunklösung hat das Handelsunternehmen ausschließlich papierbezogen gearbeitet, sämtliche Logistikprozesse liefen belegorientiert ab. Dies führte nicht nur zu einer Unmenge an Papier, sondern auch der Ablauf der Prozesse im Lager erfolgte langsam und war zudem fehleranfällig. Mit dem Bezug des neuen europäischen Logistikzentrums im Herbst 2008 konnte die komplette Lagerlandschaft modernisiert, neue Software- und Fördertechnikkomponenten installiert und eine zukunftsfähige Hardwareumgebung für die mobile Datenerfassung (MDE) geschaffen werden. Die gesamten Lagerprozesse – vom Einlagern über das Umlagern bis zur Kommissionierung – erfolgen nun mithilfe von MDE-Geräten, sowohl manuell über Handscanner als auch über am Stapler angebrachte Terminals. Bereits im Rohbau wurde eine Funkausleuchtung nach neuestem Standard IEEE 802.11b/g durchgeführt und die entsprechenden Access-Points installiert. Im Wareneingang sorgen Barcodedrucker dafür, dass jedes einzelne Teil gekennzeichnet wird und mittels eines MDE-Gerätes erfassbar ist.

Mobile Hardware im Lager

Zum Einsatz kommen vier Geräte vom Typ Motorola MC9090-G, mobile Datenerfassungsterminals mit integriertem Barcodeleser. Darüber hinaus sind weitere vier Geräte vom Typ MC9090-K im Kleinteilelager von Adam Hall im Einsatz, die dadurch, dass sie ohne Griff ausgeführt sind, flexibel „am Mann“ getragen werden können. Im Versand wurden zehn Packtische mit Zebra-Druckern und Motorola LS3678ER angeschlossen und mit Bluetooth ausgestattet. Und im Wareneingang setzt Adam Hall zwei mobile Arbeitsplätze ein, um auch „komplizierte Wareneingänge“ barcodegestützt direkt an der Ware über Navision vereinnahmen zu können.

Sven Wagner„Wir haben die Produktivität im Gesamtsystem bereits nach wenigen Monaten um 30 Prozent gesteigert.“

Sven Wagner, Adam Hall

 

Flexibilität in der Auftragsbearbeitung glättet Spitzen

„Wir können heute sehr viel schneller ausliefern“, verweist Adam Hall-Logistikleiter Dennis Böhmer auf einen der ganz wesentlichen Vorteile der neuen Lösung. „Früher haben wir zu Spitzenzeiten mit Mann und Maus gepackt, da unsere Auftragseingänge tendenziell sehr starken Schwankungen unterliegen und sind dabei trotzdem immer wieder an unsere Grenzen gestoßen.“ Außerdem hält Adam Hall ein sehr großes Artikelspektrum mit bis zu 4 000 Artikeln, die auch sehr unterschiedliche Abmessungen aufweisen, permanent auf Lager. Da spielt die Transparenz eine ganz entscheidende Rolle. Der Staplerfahrer selbst kann heute beispielsweise eigenverantwortlich an seinem mobilen Datenfunkterminal entscheiden, wann er einen Kundenauftrag mit höherer Priorität und wann er einen Nachschubauftrag aus dem Lager bedienen will. Denn ihm stehen alle relevanten Informationen wie etwa detaillierte Artikelbeschreibungen oder Bilder in Echtzeit zur Verfügung. Alternativ können diese Vorgaben auch zentral vom Leitstand aus erfolgen. Durch diese hohe Flexibilität ist es möglich, Auftragsspitzen zu glätten und unproduktive Leerzeiten weitgehend zu vermeiden.

Mit einem Datenerfassungsterminal kann der Packer die Lagerware erfassen und einbuchen.
Mit einem Datenerfassungsterminal kann der Packer die Lagerware erfassen und einbuchen.

Erhöhte Auftragslage bei gleicher Belegschaft

Pro Tag verarbeitet Adam Hall im Durchschnitt rund 250 Aufträge mit etwa 250 Paketen sowie 70 bis 80 Paletten. Im Schnitt besteht ein Auftrag aus vier Positionen. „Durch die moderne Hard-, beziehungsweise Softwarelösung konnten wir die Zunahme auf 250 Aufträge von zuvor etwa 180 problemlos mit der gleichen Anzahl an Mitarbeitern bewerkstelligen“, so Böhmer weiter. Das Softwaresystem, das mit der ICS-Hardwarelösung über eine Schnittstelle kommuniziert, kommt von Navision.

Flexibilität auf Seiten der Logistikpartner gefragt

„Die größte Herausforderung für uns war auf der einen Seite die sehr ehrgeizige Zeitspanne, die wir für die Umsetzung zur Verfügung hatten und auf der anderen Seite die Vielschichtigkeit des Projekts bei Adam Hall selbst“, resümiert ICS-Vorstand Rainer Brand. „Denn da neben der Hard- und Software auch ein komplett neues Gebäude, eine neue Logistikstruktur und ein neues Lagerverwaltungssystem aufgebaut werden mussten, war auf Seiten der Partnerunternehmen schon eine gewisse Flexibilität gefragt.“ So habe man beispielsweise den Datenfunk in eine leere Halle hinein geplant, ohne exakt im Vorfeld zu wissen, wie die Prozesse unter Volllast verlaufen. Da Adam Hall auch neue Stapler und Terminals – neun Geräte vom Typ DLoG X12 mit Motorola LS3678ER angeschlossen über Bluetooth auf diversen Linde-Staplern – eingesetzt hat, wurden auch diese mit der neuen Datenfunklösung ausgestattet und die Kommunikationsabläufe neu definiert.

Wegeoptimierung für die Mitarbeiter

Im Lager ermöglicht die neue Datenfunklösung heute, dass ein Mitarbeiter beispielsweise mehrere Aufträge für denselben Empfänger in ein einziges Paket integriert. Diese Zusammenführung erlaubt einen sehr viel effizienteren Packprozess. Über sein Datenfunkterminal bekommt der Packer sofort angezeigt, wie viele Aufträge an den jeweiligen Empfänger auszuliefern sind. Ebenso ist es möglich einen Auftrag je nach betroffenem Lagerbereich in bis zu drei verschiedene Teile aufzusplitten, sodass bis zu drei Mitarbeiter an einem einzigen Auftrag arbeiten. Diese Aufträge muss das System wegeoptimiert dann wieder so zusammenführen, dass sie in einer Sendung über den Spediteur an den Kunden ausgeliefert werden können. Das rein auftragsbezogene Packen gehört bei Adam Hall also der Vergangenheit an, die Komplexität der logistischen Prozesse hat dafür ganz erheblich zugenommen.

Thomas Busch„Zusätzlich zum Logistikfunknetz haben wir ein modernes WLAN-Netz auch in der Büroumgebung von Adam Hall installiert.“

Thomas Busch, ICS International

 

Fehlerrate auf null gesenkt

„Dabei ist die Fehlerrate im Lager heute praktisch auf null gesunken gegenüber etwa zwei Prozent in der Vergangenheit“, ergänzt Böhmer. „Und als logische Konsequenz hieraus gibt es fast keine Reklamationen mehr auf Seiten der Kunden und auch die Retourenabwicklung konnte deutlich reduziert werden.“ Bereits kurz nach dem Umzug zeichnete sich außerdem eine wesentlich höhere Durchsatzrate im Lager ab. Die eindeutige Verfolgung der Ware mittels Barcode vom Wareneingang über die Einlagerung bis zum Warenausgang und Versand der Handelsware konnte lückenlos sichergestellt werden. Und durch die eindeutige Identifizierung der Ware verfügt das Unternehmen jetzt über eine 100-prozentige Lagertransparenz.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

ICS International AGICS International AG
Tel. (+ 49) 6081-9400 0
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.ics-ident.de
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