Di 22 Mai 2012 20:41:21 CEST

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Siemens-Sektor Industry fokussiert sein Wachstumsprogramm auf Industriekunden

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Industriesoftware, Branchenexpertise und Servicegeschäft als zentrale Hebel

Mit der geplanten Neuorganisation der Siemens AG richtet sich der Sektor Industry künftig konsequent auf Industriekunden aus. Hierzu will der Sektor sein Branchen- und Servicegeschäft stärken und seine führende Rolle bei Industriesoftware ausbauen. „Software für industrielle Prozesse, fundierte Branchenexpertise und technologiebasierter Service: Die Hebel zur Steigerung der Produktivität unserer Kunden sind gleichzeitig wichtige Wachstumstreiber für unser eigenes Geschäft. Deswegen werden wir unsere industriellen Aktivitäten in diesen Bereichen mit aller Kraft weiterentwickeln, um unsere Marktanteile auszubauen“, sagte Siegfried Russwurm, CEO des Sektors Industry, auf der Hannover Messe. Die geplante Neuausrichtung der Geschäftsaktivitäten ab dem 1. Oktober 2011 sei dabei ein wichtiger Schritt, um die Potenziale im Servicegeschäft und in wachstumsstarken Branchen wie dem Automobilbau, dem Maschinenbau oder der chemischen Industrie noch besser wahrnehmen zu können.

Der für Siemens weltweit adressierbare Markt in den Fertigungs- und Prozessindustrien soll bis 2016 voraussichtlich auf weit über 200 Milliarden Euro anwachsen. Das durchschnittliche Marktwachstum wird in diesem Zeitraum auf rund fünf Prozent pro Jahr taxiert. Weil sich steigende Energiepreise und hohe Anforderungen an den Umweltschutz auf die Produktionskosten auswirken, zielen die Unternehmen dieser Industrien auf immer höhere Produktivität und Effizienz, insbesondere beim Energieverbrauch. Gleichzeitig werden die Entwicklungszeiten immer kürzer, obwohl die Komplexität der Produkte und die daraus resultierenden Datenvolumina im Entwicklungsprozess erheblich zunehmen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen rücke die Branchenexpertise eines Industrieausrüsters in den Fokus, so Russwurm: „Wir sind der einzige Anbieter, der in der Lage ist, die Markteinführungszeiten seiner Kunden mittels Software und Automatisierungstechnik zu halbieren und gleichzeitig die Kosten eines produzierenden Unternehmens für Energie oder Abwasser signifikant zu senken. Mit der neuen Aufstellung wollen wir unsere Leistungen gebündelt aus einer klaren Organisation heraus anbieten. Damit können wir unsere Vorteile gegenüber Wettbewerbern am Markt noch besser ausspielen.“

Durch die Optimierung der Vertriebszuständigkeit im Geschäft mit spezifischen Industriebranchen sollen laut Russwurm die Wachstumspotenziale entlang aller Technologien und Wertschöpfungsebenen realisiert werden. Hierzu sollen die bisherige Branchenverantwortung und die dazugehörigen Geschäfte der Division Industry Solutions mit dem Produkt- und Systemgeschäft der Divisionen Industry Automation und Drive Technologies zusammengeführt werden. Das gilt unter anderem für Branchen wie ‚Schiffbau’, ‚Papier und Zellstoff’ oder ‚Wasser’. So plane der Sektor Industry, die Rolle der Branchenverantwortlichen zu stärken und ihnen zu ermöglichen, das Portfolio von Produkten, Systemen und Lösungen für spezifische Branchen jeweils optimal auf die Bedürfnisse des einzelnen Kunden abzustimmen.

Gleichzeitig sollen die Serviceaktivitäten des Industriegeschäfts in einer eigenständigen Division namens „Customer Service“ mit weltweit rund 14.000 Mitarbeitern zusammengeführt werden. Diese Division soll die Ausführung des gesamten Servicegeschäftes des Sektors Industry verantworten – eng mit den jeweiligen Branchenaktivitäten verknüpft und unter Nutzung der vielfältigen Synergiepotenziale IT-basierter Servicetools. Um den Besonderheiten des Großanlagenbaus gerecht zu werden, soll Metals Technologies als direkt vom Sektor geführte Business Unit organisiert werden. Im Gegensatz zu den anderen Geschäftseinheiten errichtet Metals Technologies als Generalunternehmer auch komplette Produktionsanlagen für die Eisen-, Stahl- und Aluminiumindustrie.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Siemens AGSiemens AG
Email. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Website: http://www.siemens.de/ident
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Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand: Best-of-Auszeichnung für Bluhm Systeme

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Rodata schließt mit Nordic ID einen Kooperationsvertrag Die Rodata Group AG und die Nordic ID haben ihre bisherige Zusammenarbeit nun auch vertraglich besiegelt. Rodata, führender und herstellerunabhängiger Systemintegrator für RFID und Barcode-Lösungen in der DACH-Region erweitert damit sein Produktportfolio in der Tiefe und Breite. Nordic ID, skandinavischer Hersteller von RFID Mobile Computern, Barcode Handgeräten und fixen RFID Lesern gewinnt im Gegenzug offiziell einen neuen internationalen Vertriebspartner für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

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Mit einer erfolgreichen Hannover Messe ist Turck in das Messejahr 2012 gestartet. Der Automatisierungsspezialist konnte nicht nur mehr Besucher als im Vorjahr an seinem Stand in Halle 9 begrüßen, sondern auch mehrere Delegationen hochkarätiger Gäste aus dem diesjährigen Partnerland China. So empfingen die Turck-Geschäftsführer Ulrich Turck und Christian Wolf, gemeinsam mit Qingxing Xu, Vertriebsleiter von Turck China, unter anderem den Minister für Industrie und Informationstechnologie der Volksrepublik China, Miao Wei. Die Gäste informierten sich aus erster Hand über Turcks Lösungsangebot für die industrielle Automation. Insbesondere zeigten sie sich interessiert an den umfangreichen RFID- und Feldbuslösungen.

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In Bibliotheken und Archiven eignen sich die Barcode-, aber auch immer häufiger eingesetzte RFID-Etiketten, besonders gut, um den Bestand über Jahrzehnte zu kennzeichnen. Durch die Markierung eines Buchs mit einem Barcode und integrierten RFID-Chip kann nicht nur das Entleih- und Rückgabesystem optimiert werden, so werden beispielsweise mehrere Bücher auf einmal „gelesen“ und dem Benutzer zugeordnet, sondern auch der aktuelle Bestand kann durch eine schnelle Inventur jederzeit ermittelt werden.

NXP und HID Global machen NFC-fähige Mobiltelefone zum Schlüssel

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